"E-Tankstelle" Restaurants in Kanton Bern
Das Glacier in Grindelwald setzt auf modernes Design und eine ambitionierte Küche. Fein abgestimmte Gänge holen das Beste aus lokalen Produkten heraus. Die alpine Kulisse und die kreative Handschrift machen das Glacier zu einem Ort für zeitgemässen Gourmetgenuss.
Ein geschichtsträchtiges Landhaus von 1671 steht am Rande Berns. In der eleganten Gaststube und der rustikalen Rôtisserie serviert man saisonale Küche: etwa Entrecôte in Kräuterbutterschaum oder Grillgerichte unter alten Platanen. Im Dachstock gibt's Livemusik.
Die Schmitte in Grindelwald, vor über hundert Jahren als Schmiede erbaut, bietet heute traditionelle Schweizer Gerichte in rustikalem Ambiente, die aus frischen, regionalen Zutaten zubereitet werden. Ein unverwechselbarer Ort inmitten der faszinierenden Alpenlandschaft.
Im Spitzenlokal sind die Saison, Schweizer Tradition und mediterrane Einflüsse wichtig. Im Sommer sitzt man unter den Linden und geniesst die Bergsicht. Der aufmerksame Service tischt vom Kindergericht über «Suure Mocke» bis zum Vier-Gänge-Menü für jeden Gusto etwas auf.
Im Salzano in Interlaken sorgen Patrizios Ravioli und das am Tisch tranchierte Châteaubriand für Höhepunkte, die man nicht vergisst. Dazu ein hochprofessioneller Service und eine Stimmung, die eher ungezwungen als steif ist – genau das macht den Reiz hier aus.
Gegrüsst werden wir mit einem Thunfisch-Tataki und Frischkäse, im Glas schimmert ein orangefarbener Wein von Anne-Claire Schott aus Twann. So starten wir den Abend im «Spettacolo» im luxuriösen «Lenkerhof» an der Lenk. Anders als sonst kann man hier jeden Abend das Gourmetlokal der Küchenchefin Anja Jungo besuchen. Das Menu besteht aus rund 15 Gängen, aus denen man seinen Mehrgänger selbst zusammenstellen darf. Genial gut finden wir das, und haben die süsse Qual der Wahl. Wir starten mit einem Engadiner Reh mit Topinambur und Trüffel. Dann wird Sellerie als Püree und in ganzen Spalten, gedämpft und grilliert, serviert. Dazu Piemonteser Haselnüsse. Das Reh wird überraschenderweise kalt serviert, was etwas gewöhnungsbedürftig ist, aber mundet. Die Sellerie-Hommage schmeckt vollmundig, auch dank der Raucharomen. Auf dem Menu sind die lokalen Gerichte als «Lenker Klassiker» bekannt. Einer davon ist die tiefgründige Bouillon mit Gemüsebrunoise, in der eine fein-fluffige Ei-Einlage schwimmt. Beim Hauptgang setzt der Begleiter auf einen weiteren Klassiker: Kalb mit blauen Bergkartoffeln aus dem Albulatal und Borettane-Zwiebeln. Für die Testesserin gibts es einen Frutiger Stör mit Oona-Kaviar. Dazu ein schlotziges Risotto, dem der Biss etwas fehlt. An der Käsetheke bekommt dank der 35 Sorten die ganze Region ihre Bühne, so unwiderstehlich, dass es dazu einlädt, den Teller zu überfüllen. Wir reissen uns zusammen, denn wir wollen unbedingt den letzten Klassiker essen: Mango mit Sesam-Glace und dunkler Schokolade von Felchlin. Ein wahres Spektakel zum Abschluss.
Im malerischen Emmental wird im romantischen Hotel Bären elegante Schweizer Küche zelebriert. Das Küchenteam der Gastgeberfamilie Beduhn kreiert aus regionalen Produkten klassische Gerichte oder erfindet gern neue Kreationen, auch für Vegetarier und Veganerinnen.
Wunderbare, klassische Küche im feudalen Ambiente bietet das Restaurant des Hotels Eden in Spiez. Auf der Terrasse mit Aussicht oder im eleganten Gastraum, hier bekommt man eine Gourmetküche, die Regionales zelebriert und gleichzeitig auch mal in die Ferne schweift.
In diesem Traditionsbetrieb soll die «Berner Platte» erfunden worden sein. Das Kreuz befindet sich schon seit Generationen fest in der Hand der Familie Tschannen. Regionalität, Persönlichkeit und Saisonalität sind ihr besonders wichtig, serviert wird eine nostalgische Schweizer Küche.