"Hauseigene Parkplätze vorhanden" Heurige in Burgenland
Ein bisserl tief stapeln die Schwestern mit ihrer Eigenbeschreibung: »Traditionelle Heurigenkost, verbunden mit unseren regionstypischen Weinen«. Denn mit Ideen und Herzblut wird daraus eine Topadresse. Jüngster Streich ist der Themenheurige »Brot & Sprudel«.
Die Region kulinarisch erleben! Gäste genießen klassische Heurigengerichte, saisonale Spezialitäten und regionale Leckerbissen. Die Seewinkler Aufschnittplatte mit Mangalitza-Schinken und Steppenrind passt perfekt zu den hauseigenen »Dankbarkeits-Weinen«.
Wenn man die Küche von Günter Mittermayr nicht kennt, reicht meist das »Mufflon-Curry«, um die Aufmerksamkeit für den außergewöhnlichen Heurigen zu erhalten. Unverzichtbar sind die Marillenknödel. Und dazu rinnt der Grüne Veltliner namens »Black Sheep« ins Glas.
Eine der besten Adressen am Eisenberg. Exquisite Weine, feine Speisen. Wildspezialitäten aus dem Revier vor Ort, Schweinefleisch aus Hausschlachtung. Prämierte Weine, auch aus der Magnum. Top ist etwa der »Ried Saybritz«. Achtung: Die Öffnungszeiten sind rar.
Heiß kann's in der namensgebenden Riede »Hölle« schon werden – deshalb gibt es neben den Weinen ja auch Golser Bier. Zu der Qualität der kalten Schmankerln verpflichtet Markus Lentschs Stammhaus Zur Dankbarkeit. Ergo führt er auch den legendären Pinot Gris.
Labern – ein salopper Ausdruck fürs Reden – steht im modernen Heurigenhof der Familie Adrian für Lockerheit mit Leichtigkeit. Bei köstlichem Paprikaschmalz, Labereiplatten und Wein-Flights namens »Kost-Trios« kommt man rasch ins Gespräch. Tipp: chillige Lounge.
Die Gastgeber Doris und Michael – ein eingespieltes Team auf der Suche nach dem besonderen Tropfen – leben Wein mit Leidenschaft. Der Küchenchef glänzt mit Ideen wie dem »Weinzeitburger«: Surschopf mit Weinkrautsalat im Wachauer Weckerl. Originell und echt gut.
Gegessen wird bei den »Piris« gern: Tagesschmankerln, eine umfangreiche Heurigenkarte und dann noch die »Kulinarien« mit Saisonspezialitäten. Dazu kommen die Trauben, die den vier Brüdern nicht nur aus der »Hausriede« Hohen Gieser feine Tröpferl ermöglichen.
Hübscher traditioneller Betrieb mit angebautem Wintergarten über den Rebanlagen am Gaaser Weinberg. Feiner Kümmelbraten und ab 17 Uhr saisonale Gourmandisen zu den stets »groszartigen« Weinen. Auf Anfrage immer gern geöffnet: Raritäten und Großflaschen.
Der Rosé ist ein Markenzeichen der Weinwirtschaft: Ob prickelnd oder still, ist da einerlei. Serviert wird die Spezialität der beiden Winzergenerationen zu saisonal wechselnden Köstlichkeiten wie Römerbrot und Räucherfischterrine. Einfallsreich und geschmackvoll!
Fabian Sloboda hat dem Heurigen Modernität eingehaucht und sowohl Stil als auch Angebot neu interpretiert. Ein Highlight ist das »Kostquartett« mit vier Kostgläsern und passendem Essen. Oder das »Blind Date«: Wein aus schwarzen Gläsern zum gedeckten Verkosten.
Von Oma Gittis Bohnenstrudel über den Blunzenteller und den Heurigen-Wrap (!) bis hin zu Schnecken, Veganem oder gleich dem »Ollahaund Teller«: Die Karte vereint Klassik und Moderne, Rustikales und Elegantes. Alles trägt eine unverwechselbare Handschrift. Chapeau!
Elisabeth und Johannes Rittsteuer haben rund um ihre Bioweine einen mediterran-entspannten Genussort geschaffen. Käse und Oliven sind die Mindestausstattung für Weinbeißer. Etabliert hat sich der Freitag, an dem es immer ofenfrische Buchteln gibt.
Hier trifft uriges Ambiente auf innovative Heurigenklassiker. Im alten Gewölbekeller oder auf der Terrasse wird man von Gorgonzolaaufstrich über Schafskäse im Speckmantel bis hin zu »Gebackenen Mäusen« verwöhnt. Familiäre Atmosphäre und eigenes Wildbret.
Das Südburgenland – und den Csaterberg – erleben, das heißt: Weine vom Opalboden zu genießen, gern ein bisserl mehr zu naschen und den entspannten Charme der Region zu genießen. Die gute Nachricht: Bei Kathrin und »Stuki« ist das nicht nur möglich, sondern Programm.
Klassiker sowie saisonale Gerichte wie Spargel, Martinigansl oder Kirschstrudel genießt man im lauschigen Gastgarten oder auf der Sonnenterrasse. Zahlreiche Weine werden auch glasweise ausgeschenkt. Tipp: Diverse Edelbrände aus der Leithaberger Edelkirsche.
Viel gemütlicher geht es kaum. Das neu eröffnete Rebstöckl sorgt aber auch kulinarisch für Begeisterung. Kreative Aufstriche (Mandel-Lauch oder Kümmelbraten zum Streichen) als Unterlage laden neben den »Schneewittchen-Schnittchen« zum urigen Weingenuss ein.
Der Urbanikeller ist quasi ein modern-uriges Heurigenlokal. Trotz seiner jungen Jahre trägt er Geschichte in sich – die Holzverkleidung im Gastraum stammt aus 50 Jahre alten Fässern. Die Küche überzeugt mit feinen Fleischspezialitäten vom Mangalitza-Schwein.
Ein weiteres Juwel von Topwinzer Michael Guttmann. Im Schankhaus ist Irmgard die Chefin und sie versteht es, beste Qualität lokaler Zutaten mit authentischen, regionstypischen Speisen zu verbinden. Der wunderschöne Innenhof gleicht einer echten Pflanzenoase.
Eva und Martin Weinek gehen es entspannt an: An den »ausg'steckten« Freitagen tischt man das Naheliegende – Wild und Uhudler vom Kulmer Berg – in bester Qualität auf. Ab und an ergänzt ein Ofenbratl die Lieblinge (das Aufstrichbrot »Halb/Halb«) noch zusätzlich.