"Hauseigene Parkplätze vorhanden" Heurige in Wien
Dass seine Weine Weltklasse sind, ist bekannt. Weniger bekannt: Alle Weine von Fritz Wieninger sind biodynamisch. Weltklasse ist auch die Lage der Buschenschank mit einem der spektakulärsten Blicke über die Stadt und das Buffet. Tipp: Tagesteller und Veganes.
Projekt von Juan »Hans« Amador und Fritz »Wien Wein« Wieninger. Zu prämierten Weinen vom Fritz labt man sich an Joseph-Brot mit Käse aus dem Paznaun, Mangalitza-Würsteln oder Leberpastete im Glas. Spektakuläre Aussicht, kleine Amador-Gerichte, »Respekt«-Weine.
Eine glückliche Kombination, denn Helmut Krenek hat ein feines Händchen für die Nuancen der Wiener Küche. Sein knuspriger Schweinsbraten vom Strohschwein gilt vielen als bester der Stadt (dieser Saft!). Und Göbels Bio-Kreszenzen spielen auf gleichem Niveau.
Beim Wieninger stimmt alles. Der begrünte Hof und rustikale Stuben laden zum Verweilen ein, das Buffet ist bestens aufgestellt. Schnitzel und Cordon bleu gibt’s auch. Dann sind da noch die Weine, auch Großflaschen (»Grand Select«). Dazu? Die »Winzerkönig«-Platte!
Nur wenige Gehminuten vom Grinzinger Platzl entfernt sitzt man beim Obermann im traumhaften Garten im Schatten alter Oleanderbäume. Der Wein ist Bio, das kalte und warme Heurigenbuffet spielt alle Stückeln. Hendl und Ente vom Grill gibt’s auf Vorbestellung!
Großartige Küche, große Weine, alles bio. Die Weißen leichtfüßig, klar, trocken; die Rotweine stets mehr elegant als wuchtig. Geführte Weingartenwanderungen, exklusive Kellerführungen, kommentierte Verkostungen. Toller Verkostungsraum und großer Gastgarten.
Miriam, bildende Künstlerin, betreibt mit ihrem Mann Ron Eichhorn, Filmemacher, einen Heurigen der »dritten Art«. Ihre naturnahen Low-Intervention-Weine sind alles, nur nicht langweilig – wie Sophia Loren und Philippe Noiret. Weiterer Tipp: hauseigener Wermut!
Beliebt bei Österreichern und Touristen, ist in der Hauptsaison extrem viel los. Trotzdem findet sich im historischen Arkadenhof – der älteste Teil des Hauses geht auf das 17. Jahrhundert zurück – stets ein Plätzchen. Authentische Weine, reichhaltiges Buffet.
Einer der beliebtesten Betriebe überhaupt. Neben Bratl vom regionalen Landschwein, Blutwurst vom Biobauern, heimischer Käseauswahl & Co. gibt es auch vegetarische, vegane und glutenfreie Gerichte. Legendär sind die Krautfleckerl, eine Referenz der Schankwein.
Man geht nicht in die Schank, man geht zum »Tschinte«. Und manch einer geht für die »Brateln« meilenweit – denn die genießen Kultstatus. Drinnen ist’s gemütlich an den großen Holztischen, draußen lockt der »Schani« mit Blick auf die barocke Karmeliterkirche.
Eine echte Institution im 19. Bezirk. Saisonale Zutaten liefern die Bauern der Region, frisches Gemüse sprießt im eigenen Garten, die Weine wurzeln praktisch »nebenan«. Ein ideales Plätzchen, um auch nach romantischen Sonnenuntergängen länger zu verweilen.
Ein Platzhirsch in Neustift am Walde. Beeindruckende Vielfalt an Weinen und Speisen. Kooperationen mit bekannten Produzenten wie Thum oder Dormayer. Saisonales wie Gansl, Heringsschmaus sowie Spargel-, Kürbis- und Pilzgerichte. Tipp: Ofenfrischer Schweinsbraten!
Oberlaa gilt immer noch als Exot der Wiener Terroirs, dabei gibt es hier einiges zu entdecken. Beispielsweise den etwas anderen Gemischten Satz oder diverse Rotweine (das gute Schankachterl). Das Buffet ist gut sortiert, das Backhendl stets goldbraun knusprig.
Im Herzen von Alt-Ottakring gelegen, führt derzeit bereits die sechste Generation den Betrieb. Die Rebstöcke wurzeln am Wilhelminen- und Heuberg, die vielfach ausgezeichneten Weine werden naturnah auf die Flasche gezogen. Spezialität: die halbe Ente (auf Vorbestellung).
Der vor einigen Jahren renovierte Wiltschko besinnt sich auf alte Stärken. Die da wären: sehr gute warme und kalte Küche zu naturnahen Maurer Weinen der benachbarten Gärten. Glücklicherweise ist auch der Ausblick hinab in die Stadt unverbaut und unverändert!
Draußen in Hetzendorf wuselt hektisch der Verkehr – drinnen im Hof unter den steinalten Pappeln tischt der bayerische Biopionier Marc Mössmer Fish'n'Chips, Ceviche und Co. auf. Die Ware stammt aus dem Waldviertel, der Steckerlfisch genießt echten Kultfaktor.
Sehr urig gibt sich der einzige Heurige auf der Landstraße. Rustikal ist das Ambiente, rustikal ist auch die Küche. Die Portionen sind üppig, beliebt sind hier Spare Ribs oder Cordon bleu. Dazu trinkt man offene Hausweine oder ein Hubertus-Bier vom Fass.
Der ganzjährig geöffnete Heurige glänzt mit weitläufigen Räumlichkeiten und einem hübsch angelegten Garten. Zur großen Auswahl an kalten und warmen Speisen gesellen sich Eigenbauweine aus Oberlaaer Weingärten. Erfrischender Welschriesling, fruchtiger Zweigelt.
Richard Lentner, die dritte Generation des familiengeführten Betriebs am Jedlersdorfer Platz, keltert aus sechs Hektar am Bisamberg die unterschiedlichsten Qualitätsweine. Idyllischer Innenhof, hausgemachte Kulinarik. Interessant auch: der »Gleichgepresste«.
Für beste Laune im freundlichen Schankraum sowie im sonnigen Gastgarten garantiert Sohn Martin. Kaltes und warmes, saisonal inspiriertes Heurigen-Buffet plus acht offene Weine sind weitere Pluspunkte. Außerdem gibt es eine überdachte Spielhütte für Kinder.