"italienische Küche" Restaurants in Basel
Weil das echte «Chez Donati» renoviert wird, entstand am Barfüsserplatz ein Provisorium – oberhalb der «Brötlibar», die noch immer für unkomplizierte Snacks sorgt. Hier geht es gediegen zu. Weiss eingedeckte Tische, uniformierte Kellner. Dass jemand auch nur eine Minute lang unbeobachtet herumsässe, wäre unvorstellbar. Stammgäste werden auch schon mal per Handschlag begrüsst, auf Weinempfehlungen muss keiner warten. Wir starten mit Rosé von Ferrari, mit feinem Bürli, gutem Olivenöl. Auf der Karte herrscht Klassik vor. Gazpacho mit San-Marzano-Tomaten, Parmaschinken mit Melone, Dorade für zwei Personen. Unser Vitello tonnato ist tadellos gewürzt, die Sauce reicht locker, um das Brot hineinzutunken. Seppie e piselli gehen dann schon fast als kreativer Höhenflug durch: Die Mischung aus feingeschnittenen und akkurat gegarten Sepia-Streifen und Erbsen ist gekonnt gewürzt und der Inbegriff eines sommerlichen Italo-Gerichtes. Vom angefragten Vermentino rät der Maître nicht ab, empfiehlt aber eine apulische Assemblage aus Fiano und Chardonnay von Pietrabianca, während am Nachbartisch, unbeschadet der milden Aussentemperaturen, eine Flasche kräftigen Rotweines geöffnet wird. Recht so, warum mit Amarone und Vino Nobile auf den Winter warten? Die Karte ist eh beachtlich sortiert, auch im Offenausschank ist von Lageders Pinot Grigio bis zum Barbaresco von Prunotto einiges zu haben. Höhepunkt des Donati-Spektakels ist aber der Dessertwagen, von dem man sich vorlegen lassen kann. Wir probieren Erdbeeren und Tiramisu, erste aromatisch, zweites recht süss abgeschmeckt. So wie es früher immer üblich war.
Stammgäste werden sich nach wie vor wie zu Hause fühlen. Der grosszügige Gastraum; der herrliche Garten; das Stübli, von dem manche Basler sagen, es sei das schönste der Stadt: alles noch da. Im vorvergangenen Jahr hatte der langjährige Wirt Adriano Giordano angekündigt, sich zu verabschieden, 2024 war Schluss, danach blieb manches in der Schwebe, doch nun ist die «Mägd» wieder da, diesmal unter Leitung von Alexandre Kaden. Lebendig wie eh und je – und das schon am Mittag. Wir hatten reserviert und stellten fest, dass dies eine gute Idee war. Der Laden brummte nämlich, was den Kellner nicht davon abhielt, schnell nach Speisen- und Getränkewünschen zu fragen. Doch was nehmen? Polpo alla griglia oder die hausgemachten Ravioli? Risotto oder Parmigiana? Der zarte Casalinga-Stil der Küche wurde beibehalten und an der Qualität haperte es auch nicht. Das Brot war gut. Die Tagliatelle (hausgemacht) mit Salsiccia, sie waren es auch. Natürlich haben wir Trippa bestellt, als Hauptgang, weil wir die schon aus der alten «Mägd» kannten. Sie waren schön schlotzig, litten aber unter allzu zaghafter Würzung – und den Kartoffeln hätten ein, zwei Minuten zusätzliche Garzeit gewiss gutgetan. Nicht tragisch, zumal Tiramisu schön locker und nicht zu süss ausfiel und wir auch an der Weinkarte Gefallen fanden. Die Barbera d’Asti von Pescaja kam, nachdem wir den Servicebeauftragten erinnert hatten, schnell, wurde comme il faut aus der Flasche am Tisch eingeschenkt. Kerner aus dem Eisacktal gab es ebenso wie Sassicaia aus der Toskana. Einer glorreichen Zukunft der «Mägd 2.0» steht also nichts im Wege. Nur das mit der Verabschiedung sollte man noch mal üben. Dass Gäste einfach so rauslaufen können, hätte es früher eher nicht gegeben.
Das mit ausgesuchten Möbeln eingerichtete ehemalige Wasserwerk hat eine besondere Atmosphäre, auch dank der grossen Terrasse. Es gibt italienische Kost: Von Antipasti über hausgemachte Pasta, Fisch und Fleisch bis zum Dolce ist für jeden Geschmack und Appetit etwas dabei.
Im Aroma gibt es Essen wie in Rom, eben «A Roma». Ob Carbonara – selbstverständlich ohne Schinkenwürfel und Rahm –, Amatriciana oder Saltimbocca, es schmeckt köstlich und genau wie in der Ewigen Stadt. Dazu gibt es noch einige Spezialitäten aus anderen Landesregionen.
Im Gatto Nero gibt's italienische Klassiker, frisch gekocht und ohne Schnickschnack. Eine kleine Karte mit Pasta, Antipasti und Desserts, dazu gute Weine. Draussen auf der Terrasse kann man dem bunten Treiben im Matthäus-Quartier entspannt beiwohnen.
Ein schlichtes italienisches Bistro abseits des Touri-Trubels der Barfüssergasse. Hier bleibt man seiner Linie treu: Antipasti, hausgemachte Pasta, Risotto und Pannacotta – bodenständig und angenehm preisbewusst. Kein Schnickschnack, sondern Alltagslust auf dem Teller.
Im historischen Nordbahnhof serviert Da Gianni authentische italienische Küche in stilvollem Ambiente. Mit Fokus auf hausgemachte Pasta, frische Zutaten und herzlichem Service bietet das Restaurant ein echtes Stück Italien in Basel. Ideal für genussvolle Stunden.
Im Turm der ehemaligen Warteckbrauerei speist es sich mit Industrie-Charme. Kreative Küche trifft auf vegane Vielfalt – Blumenkohlsteak, Tamari‑Aubergine oder Don's Burger zeigen, wie genussvoll Nachhaltigkeit schmeckt. Der Knaller: die Sommerterrasse mit Rheinsicht.
Sie lieben Neapel, die italienischen Gastronomen des Artigiano in Basel. Ihre neapolitanische Pizza backen sie deshalb natürlich nach geheimem Familienrezept frisch im Steinofen. Authentisch, leicht und voller Aromen, serviert in lebendigem Ambiente im Stadtzentrum.
Im Ramazzotti herrscht dichtes, fröhliches Treiben – fast wie in einer Trattoria an einer italienischen Piazza. Die Pizza kommt aus dem Steinofen, der Boden ist knusprig, der Belag stets frisch. Eine gut sortierte Weinauswahl rundet das positive Gesamtbild bestens ab.
Wer bei La Perla einkehrt, bekommt Pizza nach neapolitanischem Vorbild – mit langer Teigführung, luftiger Kruste und bestem Mozzarella. Das Lokal wirkt schlicht, die Qualität ist kein Zufall. Dazu eine überraschend gut sortierte Weinkarte mit Fokus auf das Belpaese.