Sonntags geöffnet – Restaurants im Kanton Luzern
Ein Lunch oder Dinner hier ist ein Erlebnis für Fans von Kunst und Kulinarik. Nicht nur wurde ein Teil des Interieurs per 3-D-Drucker hergestellt, auch die Menüs sind konzeptuell gestaltet. Die Gerichte sehen wunderschön aus und schmecken gleichzeitig auch wunderbar.
La Pistache verbindet die Grandezza des Traditionshauses Balm mit einer leichten, modernen Küche. Auf den Tellern ist viel Raffinesse, die Weinkarte ist durchdacht und das vornehme Ambiente macht diesen Ort zu einer verlässlichen Adresse für genussvolle Abende.
Die Omakase-Kultur überlässt dem Küchenchef die Entscheidungskraft über die Komposition des Menüs. Der exquisite Mehrgänger wird mit traditionellen Techniken vor den Gästen zubereitet und entführt zu einer kulinarischen Reise nach Fernost. Die Sake-Auswahl ist grossartig!
Nur 20 Plätze bietet die Gourmet-Stube Negral im Klostergasthaus Löwen. Hier wird in intimem Rahmen ein sechs- bis zehngängiges Überraschungsmenü aus regionalen und internationalen Zutaten aufgetischt. Jeder Gang wird begleitet von perfekt abgestimmten Weinen.
In die Küche von Werner Tobler kommt nur frische Ware von ausgesuchten Lieferanten. Beim Kochen lässt er sich nichts vorschreiben, ausser von der Saison. So bewegt sich seine bodenständige Küche irgendwo zwischen Alpenraum und Mittelmeer – Hauptsache, es schmeckt gut.
Klingler's in Luzern ist ein klassisch gehobener Italiener, der viel Wert auf Qualität legt. Am Wochenende erweitert neu Sushi das Essensangebot – eine mutige zweite Handschrift, die jedoch Abwechslung bringt, ohne der Philosophie des Hauses zu widersprechen.
Nadine Baumgartner und Oscar de Matos sind wieder zurück in Luzern und neugieriger denn je. Dass japanische wie spanische Akzente die Speisen beeinflussen, hat sich herumgesprochen. Im Café gibt es nachmittags Kuchen der Sonderklasse, abends mutiert es zur Weinbar.
Alles stimmt hier: der Blick auf Wasser und Berge sowie die mediterrane Küche mit internationalen Akzenten, ob à la carte oder als Drei- bis Sechs-Gänge-Menü. Die kreativen Kreationen überzeugen ganzheitlich. Das Ambiente ist stilvoll, der Service herzlich. Pure Entspannung!
Strategisch günstig gelegen ist das neue Outlet im «Hotel Schweizer-hof». Wer durch Luzern streift, zu Fuss oder per Auto, kommt fast immer an einem der nobelsten Hotels der Stadt vorbei. Als Lifestyle-Brasserie wird das «Vico» auf der Website beworben, was man nicht allzu ernst nehmen muss. Es geht elegant zu, bequem gepolsterte Bänke und Stuck an der hohen Decke locken, es gibt unterschiedliche Tischanordnungen, man sitzt herrlich und vielfach mit Aussicht. Wenn das mit Lifestyle gemeint sein soll – bitte schön! Vielleicht ist auch die namentliche und visuelle Heraus-stellung der leitenden Mitarbeiter auf der Restaurant-Website als lifestylig zu verstehen: Claudia Alves Ribeiro, ist Gastgeberin, Stefan Ritter Küchenchef. Was auch beworben wird, sind die Bordeaux der Weinkarte. Und tatsächlich: Es gibt einige auf der Weinkarte und auch noch in einer nicht selbstverständlichen Jahrgangstiefe. Château Batailley aus 2020 und 2015, Lafite-Rothschild gar vielfach bis zum mythischen 1982er und viele, viele mehr. Was die Preise angeht: Man kann ein paar Schnäppchen ergattern, auch und gerade bei älteren Flaschen. Und wenn wir schon beim Thema «günstig» sind: Das Mittagsmenu ist alles andere als teuer, und auch das À-la-carte-Angebot wurde fair kalkuliert. Zumal in unserer Hummerbisque saftige Stücke Krustentier platziert wurden und das Kalbstatar mit Tête de Moine, caramelisierten Nüssen und Pommery-Senf angenehm abgeschmeckt wurde; die knusprigen Brotstücke dazu machten uns glücklich. Dass das Tiramisu dann ein bisschen harmlos wirkte: geschenkt. Nächstes Mal nehmen wir «Millefeuille de la Maison» und ein Glas reifen Sauternes dazu.
Küchenchef Felix Kattchin ist Herr und Meister über das Feuer. Der Fleischsommelier beherrscht das Garen auf dem Grill perfekt, die Gäste werden mit köstlichen Kreationen aus Fleisch, Fisch oder Gemüse belohnt. Dabei geniessen sie die wunderbare Aussicht auf den See.
Das Barbatti gehört zu Luzern wie der Löwengraben und die Kapellbrücke. Es gibt eine köstliche, nostalgische italienische Küche. Dank Gerichten wie Carpaccio di manzo, Spaghetti alle vongole und Scaloppine al limone kann man sich hier in die Ferien träumen.
Auf der wunderbaren Panoramaterrasse des Vitznauerhofs gibt es eine inspirierte Gemüseküche, serviert mit Aromen aus aller Welt. Hier wird das Fleisch als «Topping» gewertet. Gekocht wird viel mit Rauch und Feuer, so entstehen Gerichte mit Geschmackstiefe und Pfiff.
Abseits der Hauptachsen wird hier gekocht, wie man's heute selten noch erlebt: ohne Getöse, aber mit sicherer Hand und Gespür fürs Wesentliche. Die Küche bleibt bodenständig, lässt aber kleine Ausreisser zu. Ein Ort, der nichts beweisen muss – und genau darin überzeugt.
Im Pony wird saisonal und sauber gekocht. Es gibt Terrine, Suppe, Fisch oder Braten, dazu Gemüse aus dem Umland. Im Pavillon sitzt man hell und ruhig, das Beizli nebenan ist kleiner und bodenständig. Im Garten blüht es, die Sicht geht weit übers Luzerner Hinterland.
In diesem Lokal wird mit besten Zutaten gearbeitet – viele davon kommen von den umliegenden Weiden und Feldern. Verarbeitet werden sie zu einfachen, aber köstlichen Kreationen wie Burger, Gnocchi oder Ragout. Dazu gibt es eine spannende Auswahl an Schweizer Bioweinen.
In der malerischen Luzerner Altstadt wird in der Brasserie Bodu Savoirvivre aufgetischt. Bistroklassiker, Austern und eine Weinkarte, welche die Handschrift eines wahren Connaisseurs trägt, machen diese Adresse zu einer Konstante in der Luzerner Gastrolandschaft.
Direkt an der Reuss gelegen, zeigt dieses Restaurant historische Architektur und moderne Küche. Die französisch-mediterrane Karte lockt gleichermassen Einheimische wie Hotelgäste an. Es werden wunderbare Grillspezialitäten und sogar ein Degustationsmenü angeboten.
Italienische Pasta- und Pizza-Küche auf gutem Niveau: City-Gäste lieben La Cucina in der Pilatusstrasse für hausgemachte Pasta, knusprige Pizza und eine vielseitige Weinauswahl. Der Raum ist lebhaft, der Service flink. Ein Ort für einen unkomplizierten Abend.
Der Belle-Époque-Chic mit der runden Bar im Zentrum passt zur eleganten, internationalen Küche mit einem unkomplizierten Schweizer Twist. Hier ist man zu jeder Tageszeit willkommen und wird nach allen Regeln der Kunst verwöhnt. Die Cocktailkarte ist eine Sünde wert.
Stimmungsvoll-elegant ist die Atmosphäre hier. Auf der Karte: klassische Gerichte mit französisch-mediterranem Touch. Mal kommt Fisch aus heimischen Seen auf den Teller, mal Meeresfrüchte oder Fleisch. Eine vielseitige, solide Küche. Das gilt auch für die Weine.