Streetfood-Guide: Die besten Adressen für italienische Küche in Köln
Für die knusprigen, in Handarbeit hergestellten Sauerteigpizzen der Double-Zero-Boys dürfen es gerne auch mal zwei Cheat Meals pro Woche sein – am liebsten mit scharfer Salami, Chili-Honig, Basilikum und Mozzarella. Auch die Detroit-Pizza schmeckt einfach verboten gut.
Kölns Ruf als nördlichste Stadt Italiens wird hier schlagkräftig untermauert – mit einem Cornicione wie aus dem Bilderbuch. Der charakteristische, luftige Rand gehört zur echt neapolitanischen Pizza so fest dazu wie ein geschmackvoller, weicher Boden und ein Belag, der überzeugt.
Neapel liegt in Köln – zumindest, wenn der Ofen glüht. Hier werden echte Gourmet-Pizzen geschmiedet: Klassiker, ja, aber auch «Carbonara», «Tartufo» oder «Porcini» mit Speck, geräuchertem Mozzarella und Steinpilzcrème. Platz lassen für das frittierte Fingerfood!
Hier wird Pizza ernst genommen – Geschmack fängt schließlich mit der Qualität der original italienischen, regionstypischen Zutaten an. Neben fluffig-knusprigen Premiumpizzen in verschiedenen Variationen punkten auch die frittierten Reisbällchen als «Tris di Arancini Mignon».
Angelos kleine Focaccia-Bar im Agnesviertel verkauft nicht nur belegte Focacce, sondern auch ein Stück Bella Italia. Zu den Highlights gehören die verschiedenen Salumi und Spezialitäten, etwa Spanferkel, Culatello, Nduja, Burrata, Trüffel-, Artischocken- oder Parmesancreme.
Focaccia als Trend? Gekommen, um zu bleiben. In dieser Aperitivo- und Tapasbar – tagsüber Focacceria –, schmecken sie besonders saftig, weil sie mit guten Zutaten belegt sind. »Tropea« heißt scharfe Salami, Nduja und Provolone, »Bologna« punktet mit Mortadella, Burrata und Pistaziencreme.
Die helle Focaccia Bar in der Südstadt ist immer nett für einen Aperitivo, Lunch oder Nachmittags-Boxenstopp. Serviert wird Focaccia Romana mit dickem, luftigem Teig – verschieden belegt, etwa mit Pulpo, Gemüse oder Salsiccia. Zum Negroni passen verschiedene frittierte Snacks.
Heiß geliebte neapolitanische Pizzeria – acht Jahre am Hansaring, jetzt mit optischem Mega-Upgrade und Außenterrasse am Severinswall. Die Pizzen kommen aus einem elektrischen Profi-Pizzaofen, die Karte wurde erweitert. Frittierte Spezialitäten gehören weiterhin zum Programm.
Kulinarischer Kurztrip nach Bella Italia und wieder zurück? Die Domstadt-Filiale der beliebten Pizza-Napoletana-Kette liegt direkt in der Altstadt und bietet neben Classics und wechselnden Specials auch eine große Terrasse für extra Urlaubsflair.
Food-News aus dem Marienburger Büdchen: Zusätzlich zur heiß geliebten Pizza – immer mittwochs bis sonntags von zwölf bis 20 Uhr – werden nun auch verschiedene Grilled-Cheese-Kreationen angeboten, etwa »Kimcheese« oder »Hot Halve Hahn«. Nachtisch? Waffeln, Softeis oder Eis am Stiel.
Auch auf der Schäl Sick – scherzhafte Bezeichnung für die andere, »falsche«, rechtsrheinische Seite – wird der Pizzahunger durch belegte 60-Sekunden-Fladen mit luftigem, hoch aufgegangenem Rand und dünnem, weichem Boden gestillt. »Squisite!«, wie der Neapolitaner sagt.
Pizza nel Ruoto – neapolitanische Pfannenpizza – ist hier die Antwort auf den ungebrochenen Pizza-Hype. Dabei wird das wohl beliebteste Fastfood der Welt in einer runden Metallform gebacken und serviert – weniger fluffig und luftig, dafür geschmackvoll und knusprig.
Italienisches Lokal mit großer Pizzakarte am Lindenthalgürtel. Die Pizzen werden hier nach neapolitanischer Art im Steinofen gebacken und serviert. Besonders gut schmecken Quattro Formaggi, Salame und Co. mit einer Birra Moretti oder einem Glas Wein auf der luftigen Terrasse.
Dicke Pizzen mit kurzer Ofenzeit und langer Teigführung stehen in gleich drei Nonna-Napoli-Filialen auf dem Programm. Der locker gebackene Italo-Pie wird hier solide belegt und um eine kleine Auswahl an Antipasti sowie diverse Pastagerichte und Salate ergänzt.
Das Original aus Köln. Die Formel Hefe, Wasser, Mehl und Salz sorgt seit über zehn Jahren für sehr solide bis hervorragende Pizzen nach neapolitanischer Art – mit gleich drei Filialen. Klassiker wie Hellboy oder Speckenwolf werden um kreative Toppings und kleine Snacks ergänzt.
Frittierte Pizzen, Pizza a portafoglio und Panuozzo in der Kölner Fußgängerzone. Die typisch neapolitanischen Streetfood-Spezialitäten sind definitiv nichts für die schlanke Linie, bei kleinen Schwächeanfällen aber eine praktische Lösung – kompakt und auf die Hand.