Streetfood-Guide: Die besten italienischen Adressen in Hannover
In puncto neapolitanische Pizza bleibt das Bestia alternativlos. Der Teig – bei 480 Grad maximal 90 Sekunden gebacken – ist zart und fluffig. Die Belagzutaten aus Italien sind von guter Qualität. Besonders fein: die weiße Pizza mit Fior di latte, Mortadella und Pistazienpesto.
Ein Kandidat für ein Stammlokal, denn mithilfe des wuchtigen Steinofens verwandelt sich der hausgemachte Sauerteig in zarte Pizza, Panini oder Brot mit Sardinen aus der Dose und frischem Zitronensaft. Dazu hausgemachtes Sauergemüse und ein Cynar-Tonic? Starke Performance!
Ist Giorgio Marchioretti mit Waren nicht zufrieden, die er in Deutschland bekommt, lässt er sie sich direkt aus seiner Heimat, dem Piemont, zuschicken: Würste, Käse oder Wein. Das sagt viel über das kleine Lokal, in dem sich Gäste mit authentischen Snacks beglücken lassen.
Das größte Genussplus der Pastabar sind die hausgemachten Nudeln. Die gibt es dann als Klassiker zubereitet, wie etwa Paccheri all'Arrabbiata, aber auch kreative Varianten stehen zur Wahl wie Tagliatelle con Pesto Kale mit Grünkohl- anstatt Basilikum-Pesto. Die Weine sind okay.
Der Personalmangel macht sich auch bei der Pizza-Institution Hannovers, dem Francesca & Fratelli, bemerkbar, es wurden kürzlich Filialen abgegeben. Unberührt davon bleiben der Standort in der Seilwinderstraße und die fantastische Qualität der Pizzen – da macht man nichts falsch!
Der Verschlag in der Altstadt wirkt vielleicht nicht einladend, aber die Pizza-Sandwiches werden mit hausgemachtem Teig zubereitet und variantenreich gefüllt, etwa mit Mortadella, Büffelkäse und Pistazienpesto oder mit Olivencreme, Tomaten und Rucola. Kross. Frisch. Herrlich.
Hier trifft sich nach Feierabend das Lister Publikum auf einen Teller Nudeln und ein Glas Wein. Das liegt sicher auch an den grundsympathischen Gastgebern, die zwar nicht unzählige Gerichte anbieten, dafür aber alles frisch kochen – der Antipasti-Teller vorweg lohnt!
Im vorderen Teil des Restaurants im noblen Zooviertel sitzt man an hohen Tischen und am Tresen, im hinteren Teil herrscht Restaurantflair. Und auch das Publikum ist bunt. Es locken gute Pizzen und Nudelgerichte. Und wer dazu ein gutes Glas Wein trinken möchte, wird nicht enttäuscht.
Das Gianni ist eines dieser Lokale, die man immer und jederzeit besuchen kann. Spontan, wenn ein Platz frei ist, oder auch mal für eine kleine Feierlichkeit ohne großes Tamtam. Die Pastagerichte sind toll, die Pizzen gut gemacht, etwa die Variante mit Parmaschinken und Rucola.
Manchmal hören Gäste die Affen im benachbarten Zoo schreien. Überhaupt liegt das Lokal, das an den Tennisverein angeschlossen ist, sehr idyllisch, mit großem Garten und kleinem Spielplatz. Die Nudelgerichte (etwa Aglio e Olio) und Pizzen (etwa Frutti di Mare) sind klasse.
Die Location mit nackten Steinwänden und Graffiti ist punkig, die Pizzen sind hingegen eher mainstreamig: Margarita, Salami, Funghi und Co. Der zarte Teig macht Spaß. Zu den Pizzen werden Schälchen mit Chili- und Knoblauchsauce gereicht. Der zugewandte Service bleibt in Erinnerung.
Das Bistro Da Toni in der List ist schon lange eine Anlaufstelle für einen schnellen Teller Nudeln oder eine Steinofen-Pizza. Qualitativ wurde Da Toni sicher von anderen Anbietern mittlerweile überholt, dafür hält der Betrieb recht zuverlässig seine Preise um die zehn Euro.