Streetfood-Guide: Die besten türkischen Adressen in Hannover
Im Akkord werden hier hausgebackene Dönertaschen mit knusprigem Fleisch, frischem Gemüse, Kräutern und Saucen gefüllt. Danach wird alles mit Zitronensaft beträufelt. Einer der, wenn nicht sogar der beste Dönerladen der Stadt, weswegen die Warteschlange auch gerne ums Hauseck reicht.
Seine hausgemachten Manti setzt Betreiber Cetin Nayir immer wieder neu ins Szene, etwa mit Spargel, Sauce hollandaise und Pistazie oder mit frischen Sommertrüffeln und Parmesan. Steter Genuss ist und bleibt aber der Klassiker mit Rindfleischfüllung, Joghurtsauce und Paprikaöl.
Hier werden türkische Baguette zubereitet, und keine Fladen, wie es auf dem Internetauftritt heißt. Nichtsdestotrotz hat es der Imbiss in sich, und zwar im Wortsinn: scharf gegrillte Köfte, marinierte Zwiebel, frischer Salat und hausgemachte Saucen. Spannend auch die Variante mit Sucuk.
Das Lokal ist zentral in einer Häuserschlucht gelegen. Aber das ist schnell vergessen, wenn sich in nettem Flair der Tisch mit der qualitativ hochwertigen türkischen Küche füllt. Am besten die Mezze-Platte mit vielen Köstlichkeiten bestellen und einfach genießen.
Hier ist regelmäßig der Teufel los, schon vor Betriebsbeginn bildet sich ab und an eine Menschenschlange. Besonders beliebt ist die Dönertasche mit Gemüse im Antipasti-Stil und mit krümeligem Käse. Auch gratiniert wird gerne, und zwar ganz nach der kulinarischen Weisheit »Zu viel Käse gibt es nicht«.
Im Manufaktur lässt es sich gut sitzen oder einfach nur einen Snack auf die Hand besorgen, etwa das Köfte-Sandwich. Im Steinofen wird krosses Lahmacun zubereitet. Bei den Getränken lohnt Salgam – ein hausgemachter, fermentierter Möhrensaft, den es in mild und scharf hoch zwei gibt.
»The Art of Kebab«, wie der Slogan des Baba Mia lautet, ist etwas hochgegriffen. Aber es gibt immerhin Abwandlungen der klassischen Version, etwa als Chili-Cheese-Variante oder mit cremiger Avocado als Zutat. Alle Dönertaschen gibt es auch im Vollkornbrot und/oder plant-based.
Der Name des Lokals ist Programm: Es wird an und mit einem wuchtigen Lehmofen im Gastraum gekocht. Die Schmorgerichte sind öfter einmal über den Punkt gegart, aber die Backwaren wie Pide dafür umso besser – das Lahmacun ist ein Knaller! Zu Stoßzeiten ist es hier gerne überfüllt.