"Vegetarisches Angebot" Restaurants in Nordrhein-Westfalen
Daniel Gottschlichs sorgfältig ausgetüftelte Geschmacksreisen laden die Sinne zum Tanzen ein. Dabei spielt das Küchenteam immer wieder mit Texturen, Temperaturen, Ideen, Präsentation und Erwartungen.
Lukas Jakobi gehört nicht unbedingt zu den Leisesten seiner Zunft. Im eigenen Restaurant mit offener Küche zeigt er klare Kante. Seine Gerichte, omnivor oder vegan, sind mutig, explosiv und häufig hart am Salz.
Laurin Kux' Talent zeigt sich in aufwendig komponierten Gerichten von irisierender Schönheit, deren akribischer Zubereitung er gern eine Prise Lässigkeit an die Seite stellt. Zwei Menüs, eines davon vegetarisch.
Ein Besuch des Spitzenrestaurants in der einstigen Gastiefkühlanlage der Kokerei Hansa wird garantiert in Erinnerung bleiben. Die ideenreiche Pott-Küche von Pierre Beckerling hat maßgeblich Anteil daran.
Treffsichere Gourmetküche mit vielen, den Gaumen verwöhnenden Twists. Tobias Weyers rasante Erlebnisfahrten gibt es wahlweise in vier oder sechs – auch komplett vegetarischen – hochästhetischen Gängen.
Sven Nöthels weltoffene, kreative Spitzenküche hat durch den fein austarierten Mix aus Lässigkeit und Raffinesse besonderen Charme. Dazu passt der elegant-entspannt gestaltete Gastraum mit viel Weite.
Im Gourmetmenü »Selection E.B.« schöpft Erika Bergheim aus dem Vollen, etwa für Krustentiertatar mit Seeigelschaum oder Seeteufel mit Bottarga. Etwas lässiger geht es auf der Pierburg-Karte zu.
Aus der Küche von Hamid Heidarzadeh kommen fein gesponnene, ideenreiche Aromenkombinationen, die – der Name verspricht es – große Freude bereiten, ob im Drei- oder Fünf-Gänge-Menü, ob vegetarisch oder karnivor.
Nelson Müller hat eine neue Bühne als Gastgeber gefunden: Die Diepeschrather Mühle ist ein aufwendig saniertes Kleinod mitten im Wald zwischen Köln und Bergisch Gladbach. Dort führt Müller ein schickes Boutiquehotel, eine Brasserie und sein von Essen umgezogenes Gourmetrestaurant. Die »Schote«, 14 Jahre mit einem Stern ausgezeichnet, präsentiert sich im stilvollen Ambiente deutlich aufgewertet. Auch kulinarisch legt Müller mit raffinierten Kompositionen noch eine Schippe drauf – seinem Stil bleibt er dabei treu.Der 46-Jährige kocht klassisch mit zeitgemäßen Akzenten. Topprodukte, präzises Handwerk und harmonische Aromenkombinationen zeichnen seine geschmacksstarken Gerichte aus. Die Gäste erleben Nelson Müller in der offenen Küche und freuen sich, wenn er selbst zum Servieren an den Tisch kommt. Doch auch ohne ihn agiert der Service tadellos. Besonders eindrucksvoll ist die Lachsforelle aus dem eigenen Teich, die das Zeug zum Signature Dish hat: gebeizte Lachsforelle mit Räuchermousse und Prunier Caviar, flankiert von einem nur leicht temperierten Stück geräucherter Lachsforelle in Apfel-Gin-Sud, ergänzt um ein aromatisches Tatar. Kohlrabi-Wan-Tan und schmelzendes Beurre-blanc-Eis setzen spannende Säureakzente. Die mit Kalbsbäckchen und Kalbsschwanz gefüllten Maultaschen in Hochzeitssuppe sowie eine Creme aus Brennnesseln und Wildkräutern vom eigenen Grundstück huldigen Müllers schwäbischer Heimat. Ein weiteres Highlight ist die Kombination aus glasiger Jakobsmuschel und fester Seezunge mit Spinat, umspült von schaumiger Seeigelbisque in einem Kranz aus wildem polnischem Blumenkohl.
Nach dem Umzug kocht das Duo Sonja Baumann und Erik Scheffler nun mit deutlich mehr Platz. Geblieben sind der Fokus auf echte, naturnahe Küche und der Mix aus Frühstück und Casual Fine Dining.
Tobias Rocholl ist nicht nur ein Meister seines Fachs, sondern beweist auch eine ruhige Hand an der Pinzette. Seine aus vielen Komponenten aufwendig arrangierten Gerichte wirken wie gemalt.
Alen Radics Gourmetbistro im Belgischen Viertel blieb lange unter dem Radar. Völlig zu Unrecht, denn aus der winzigen Kombüse kommen handwerklich präzise, elegante Kreationen – als Menü und à la carte.
Zehn Jahre kocht Alexandre Bourgueil, Sohn von Sternekoch Jean-Claude Bourgueil, nun schon im eigenen Bistro mit dem selbstironischen Namen. Tolle Weinkarte, fabelhafte Genießerküche à la française.
Die Lage an Düsseldorfs prominentester Adresse verpflichtet zu einer gewissen Extravaganz. In geschmackvollem Ambiente werden etwa Étouffée-Taube mit Trüffel oder Königsberger Klopse mit Kaviar serviert.
Gute Adresse für Liebhaber der gepflegten Esskultur. Die klassische französische Küche ist durchzogen von exotischen Akzenten, man sitzt gediegen im barocken Ambiente des »westfälischen Versaille«.
Trattoria steht für eine schlichte, gute Küche, Enoteca für sinnlichen Weingenuss. Das zum Grandhotel Schloss Bensberg gehörende Lokal verbindet beides und setzt dabei kreative sowie vegane Akzente.
Herzlich geführter Familienbetrieb mit Kaminzimmer, Enoteca und schöner Sommerterrasse. Zur mediterranen Frischeküche von Giovanni Cardinale hat Ehefrau Tatjana immer den passenden Wein parat.
Philipp Grimms lässig-kreative Frischeküche ist Balsam für die Augen und Futter für die Seele – egal, ob Kohlrabi-Carpaccio mit Topfencreme und Kerbelöl oder Lobster Roll mit Spargel und Mayonnaise.
Purer Genuss, totale Entspannung: So soll für Patronin Nikoleta Spyrou und Küchenchef Jens Lommel modernes Fine Dining sein. Sonntags hat man die Qual der Wahl: Brunch sowie Vier- oder Sechs-Gänge-Menü.
Witziger Name, spannendes Konzept, für das die Brüder Hakan und Volkan Aybir vollen Einsatz zeigen. Die Küche schlägt eine Brücke zwischen den Kulturen und paart sie mit türkischer Gastfreundschaft.