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Der Espresso Tonic macht es vor: Cocktail-Bitter als Geheimtrick für intensiveren Kaffee

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Intensiver Geschmack ohne Zucker – schon ein paar Tropfen sollen dem Heißgetränk mehr Aroma und Tiefe verleihen.

Heute ist Kaffee in Bars längst keine exotische Komponente mehr. Das morgendliche Heißgetränk hat sich weltweit auf Barkarten etabliert und spielt in klassischen Cocktails wie dem Espresso Martini die Hauptrolle. Also warum sollten Cocktail-Zutaten nicht auch im Kaffee zur Geltung kommen?

Wenn purer Kaffee einmal zu eintönig erscheint, greift man schnell zu exotisch klingenden Sirupen – warum also nicht auch mit Cocktail-Bitter experimentieren? Diese verleihen nicht nur Drinks in der Bar das gewisse Etwas, sondern können auch die Aromen im Kaffee subtil verstärken und intensivieren. So entsteht eine Tasse, die genauso komplex und aufregend ist wie ein perfekt gemixter Cocktail: aromatisch, vielschichtig und überraschend anders.

Vom Espresso Tonic zu anderen Varianten?

Was zunächst wie ein rein amerikanisches Phänomen wirkt, hat längst auch bei uns Einzug gehalten – in Form des Espresso Tonic. Im Sommer avancierte er für viele Kaffee-Fans nicht nur zum Trendgetränk der Saison, sondern auch zum Paradebeispiel für die perfekte Kombination von kräftigem Espresso und herber Zitronennote. Ähnlich wie beim Schuss Cocktail-Bitter trifft hier das intensive Kaffee-Aroma auf eine unerwartete Komponente – das erfrischenden Tonic Water – und es entsteht ein Getränk, das genauso vielschichtig, aromatisch und überraschend ist wie ein harmonischer Cocktail.

Und es funktioniert: Das Tonic Water hebt die Röstaromen und die kräftige Note des Espressos auf beeindruckende Weise hervor. Allerdings bleibt offen, ob die Kombination der beiden herberen Aromen wirklich jedermanns Geschmack trifft, denn der Espresso Tonic wird traditionell ohne Milch serviert. Ob sich die bitteren Nuancen auch in Verbindung mit Milch so harmonisch entfalten, bleibt daher noch eine Frage für die Zukunft.


Redaktion
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