In diesem Land sind die Strände am sichersten
Sonne, Meer und Strand stehen in den Sommermonaten für viele ganz oben auf der Wunschliste. Welche Küstenabschnitte in Europa dabei auch in puncto Sicherheit überzeugen, zeigt eine aktuelle Studie mit einem klaren Sieger.
Traumstrände gibt es viele – doch nicht überall ist ein Bad im Meer gleich sicher. Eine aktuelle Studie hat die Ertrinkungsraten in Europas beliebtesten Badeurlaubsländern verglichen und kommt zu einem klaren Ergebnis: Italien belegt den Spitzenplatz und lässt klassische Stranddestinationen wie Spanien, Frankreich oder Griechenland hinter sich.
Grundlage der Auswertung sind die jüngsten verfügbaren Zahlen der europäischen Statistikbehörde »Eurostat«. Italien verzeichnet demnach die niedrigste Ertrinkungsrate aller europäischen Badeurlaubsländer.
Wenig Ertrinkungstote in Italien
Bei einer Bevölkerung von knapp 59 Millionen zählt Italien jedes Jahr ungefähr 180 Millionen Badegäste. Mit lediglich 5,7 Ertrinkungstoten je einer Million Einwohner:innen erreicht das südeuropäische Land den besten Wert im europäischen Vergleich. Damit liegt das Sehnsuchtsland vieler nicht nur klar unter dem EU-Durchschnitt von 11,1, sondern schneidet auch deutlich besser ab als klassische Badeurlaubsziele wie Spanien, Frankreich, Kroatien oder Griechenland.
Zum Vergleich: in Spanien ertranken im Jahr 2023 pro einer Million Einwohner:innen statistisch 11,2 Menschen und 10,8 in Frankreich. Über dreimal so viel waren es in Kroatien (33,8) und Griechenland (38,3).
Warum die Strände in Italien so sicher sind, kann die Studie der italienischen Verbände für Strandresortbetreiber (SIB) erklären. Demnach sind italienische Strände sehr gut mit Rettungsstationen (»Salvataggi«) ausgestattet. Jedes lizenzierte »Bagno« ist verpflichtet, während der gesamten Öffnungszeit einen Rettungsschwimmerdienst anzubieten.
Rettungsschwimmer verhüten Unglück
An vielen italienischen Küstenorten wird die Dienstleistung noch verstärkt: Dort gibt es sogar alle 150 Meter Aussichtstürme, die eine lückenlose Überwachung gewährleisten. In Spanien, Frankreich und Griechenland dagegen gebe es keine flächendeckende Pflicht zur Strandüberwachung.