Roma, amore nostro: Rom bleibt die meistbesuchte Stadt Italiens
Mit Übernachtungsrekorden ist Rom weiterhin Italiens beliebteste Stadt. Und Mailand läuft Venedig den Rang ab, wie das italienische Statistikamt »Istat« mitgeteilt hat.
Rom bleibt unangefochten die meistbesuchte Stadt Italiens, wie das italienische Statistikamt »Istat« mitteilt. Mailand verdrängt Venedig von Platz zwei.
Sei es, um das Kolosseum, das Pantheon, die Spanischen Treppe oder den Vatikan zu sehen – oder um sich durch das Trastevere Viertel zu schlemmen: Die Hauptstadt Italiens zieht Besucher:innen aus aller Welt an und verzeichnete im Jahr 2024 laut »Istat« rund 42,1 Millionen Übernachtungen – ein eindrucksvoller Beleg für die Anziehungskraft der »ewigen Stadt«.
Mailand überholt Venedig
Auf Platz zwei überrascht Mailand: Die norditalienische Metropole hat im vergangenen Jahr rund 14 Millionen Übernachtungen erreicht und damit erstmals Venedig überholt. Die Lagunenstadt folgt mit knapp 13,3 Millionen Nächten, wobei die umliegenden Badeorte wie Cavallino-Treporti, Jesolo, Caorle und San Michele al Tagliamento die touristische Stärke der venezianischen Region zusätzlich unterstreichen.
Beliebte Städte für Kunst und Kultur
Florenz bleibt mit rund 9,2 Millionen Übernachtungen ein Magnet für Kultur- und Kunstliebhaber:innen, während im Süden Neapel mit knapp 4 Millionen Übernachtungen die wichtigste urbane Destination darstellt.
Insgesamt entfallen auf die 50 meistbesuchten Gemeinden Italiens fast 200 Millionen Übernachtungen – rund 42 Prozent des nationalen Gesamtaufkommens. Mehr als die Hälfte aller internationalen Tourist:innen entscheidet sich für diese Destinationen.
Urlaub am Meer und Citytrips toppen Auszeit am See
Städte und Küstenregionen dominieren die Besucherzahlen: Zusammen kommen die großen Städte auf über 100 Millionen Übernachtungen – rund 28 Prozent der internationalen Gäste bevorzugen urbane Metropolen. Berg- und Seeregionen verzeichnen zwar besonders hohe Anteile ausländischer Besucher – beim Seetourismus liegt dieser Anteil sogar bei über 80 Prozent – doch in absoluten Zahlen bleiben sie hinter den Küsten- und Städtedestinationen zurück.