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Tropea, Kalabrien

Tropea, Kalabrien
© Shutterstock

Blaue Flagge 2026: Kein Land hat mehr Top-Strände als dieses

Strand
Italien

Italien bleibt Europas Sehnsuchtsziel für nachhaltigen Badeurlaub: 525 Strände, zahlreiche Häfen und Seen wurden 2026 mit der »Blauen Flagge« ausgezeichnet. Besonders Ligurien, Kalabrien und Apulien glänzen mit Top-Werten.

Sonne, glasklares Wasser und nachhaltiger Urlaub: Italien setzt 2026 erneut Maßstäbe im europäischen Strandtourismus. Gleich 525 Strände wurden in diesem Jahr mit der renommierten »Blauen Flagge« ausgezeichnet — so viele wie kaum irgendwo sonst auf der Welt. Dazu kommen 87 Yachthäfen und 23 Seen, die ebenfalls das begehrte Umweltsiegel tragen.

Damit gehen inzwischen rund 11,6 Prozent aller weltweit vergebenen »Blauen Flaggen« nach Italien. Ein starkes Signal für alle, die im Urlaub nicht nur schöne Kulissen, sondern auch saubere Strände, gute Infrastruktur und nachhaltige Konzepte erwarten, wie unter anderem Euro News berichtet.

Ligurien führt Ranking an

Besonders glänzt wieder Ligurien: Die Küstenregion im Nordwesten bleibt mit 35 ausgezeichneten Orten unangefochten an der Spitze. Mit Andora und Taggia kamen sogar zwei neue Badeorte hinzu. Auch Kalabrien legt kräftig nach und zieht mit Apulien gleich — beide Regionen kommen nun auf 27 ausgezeichnete Küstenorte.

Traumhafte Küsten von Nord bis Süd

Stabil beliebt bleiben außerdem Kampanien und die Marken mit jeweils 20 ausgezeichneten Orten. Die Toskana erweitert ihre Liste dank Monte Argentario, Sardinien punktet weiterhin mit traumhaften Küsten, und auch Sizilien sowie die Abruzzen gehören erneut zu den großen Gewinnern.

Zu den bekanntesten ausgezeichneten Stränden zählen Sanremo, Sestri Levante, Polignano a Mare, Vieste, Tropea, Palinuro, Senigallia, Forte dei Marmi, Cagliari und Taormina — allesamt ikonische Reiseziele des italienischen Bade- und Strandtourismus.

Auszeichnung von Seen und Yachthäfen

Neben den Küstenorten vergibt die »Foundation for Environmental Education« (FEE) die »Blaue Flagge« auch an Seen und Yachthäfen, die durch besonders hohe Standards bei Wasserqualität, Umweltmanagement und Service überzeugen.

Unter den Seen gibt es in diesem Jahr einen Neuzugang: Limone sul Garda (Provinz Brescia), womit die Gesamtzahl der ausgezeichneten Badeseen auf 23 steigt. Auch im Bereich der Touristenhäfen wächst die Liste weiter — insgesamt 87 Marinas tragen nun das Umweltlabel. Besonders erfolgreich ist dabei das Friaul-Julisch Venetien, das mit 15 ausgezeichneten Anlegestellen an der Spitze liegt.

Was die Auszeichnung bedeutet

Die Blaue Flagge steht längst nicht mehr nur für türkisfarbenes Wasser und gepflegte Sandstrände. Bewertet werden heute auch nachhaltige Mobilität, Umweltmanagement, Barrierefreiheit und der Schutz natürlicher Lebensräume. Wer ausgezeichnet werden will, muss über Jahre hinweg hohe Standards erfüllen — oft deutlich strenger als gesetzlich vorgeschrieben.

Genau das macht die Auszeichnung inzwischen zu mehr als nur einem touristischen Gütesiegel: Sie zeigt, welche Orte ernsthaft in Lebensqualität, Umwelt und modernen Tourismus investieren.


Travel-Redaktion
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