Falstaff Restaurantguide 2024: Die schönsten Gastgärten und Terrassen im Burgenland
Schade um das einstige Juwel in Eisenstadt. Die Wein- sowie die Speisekarte – auf der stehen orientalisch angehauchte und heimische Gerichte – sind dieses schönen Platzes nicht würdig.
Ja, die Mittelmeermöwe brütet am See. Nicht nur als Namensgeber, sondern auch als Symbol für mediterrane Einflüsse dient sie im Spitzenlokal. Wermutmousse oder Forellen-Basilikum-Rolle belegen das.
Man könnte sich auf die einzigartige Optik verlassen. Doch mit regionalen Erzeugern (»Saps Kraut«, »Leithaland-Gemüse«) bekommt diese Austro-Küche eine Richtung. Köstliche Ausnahme: Vorarlberger Käse.
Eine der wesentlichen Adressen der heimischen Kulinarik. Dank des istrischen »Außenpostens« kommt zum Gartengemüse auch Wildfangfisch auf die offene Flamme, die Alain Weissgerber meisterhaft führt.
Provokateur und Promiwirt, vor allem aber herausragender Koch – Max »mehr Biber verkochen« Stiegl lässt niemanden kalt. Im Lokal-Schmuckstück pflegt man weiter »Pannonia trifft nose to tail«. Gut so!
Chillen konnte man hier immer schon. Die Küche legt zu den Cocktails ein mediterranes Schäuferl nach (Brasse, Calamari). Verköstigt während des »Stundenurlaubs« wird man mit Rinderfilet und Tiramisu.
»Blaufränkisch im Blut und Sonne im Herzen« wünscht die Familie Kirnbauer ihren Gästen im Weinhotel. Klassische Austro-Schmankerl (Blunzen, Rostbraten) liefern die Unterlage für die roten Weinschätze.