Falstaff Restaurantguide 2026: Die besten Restaurants in Wien
Jeder Gang eine präzise komponierte Offenbarung aus spannenden Produktwelten, feinen Aromen und harmonischen Texturen. Dazu Brot- und Käsewagen. Tolle Weinkarte. Ein außergewöhnliches Gesamterlebnis.
Carabinero. Jabugo. Escabeche. Regelmäßig blitzen bei Juan Amador, der sich nun auch als Maler betätigt, seine spanischen Wurzeln durch. Das Ambiente im Kellergewölbe ist etwas in die Jahre gekommen.
Mittags kann man Konstantin Filippous Topküche ab drei Gängen zum Einstiegstarif ergründen. Abends werden die Zutaten hochklassiger und die Menüs länger. Stets da: das Signature Dish Brandade mit Kaviar.
Dass man Sterneküche verdammt unverkrampft, doch stets präzise anlegen kann, beweist die Familie Mraz seit Jahren. Kult ist das Überraschungsmenü. Nur einen Tisch zu ergattern, das ist schwierig.
Unberührt vom Umbau im Palais Coburg hält Silvio Nickol die Stellung als einer der höchstdekorierten Köche Österreichs. Sein luxuriöses Acht-Gänge-Menü nennt er »Genussreise«. Legendär: der Weinkeller.
Im Gewölbe dominieren Stil und Purismus, Ähnliches gilt auch für Fabian Günzels kreative Küche. Ihm geht es merklich um Topprodukte, perfekte Zubereitung und einen Hauch von Spieltrieb. Tolle Weine!
Küchenchef Alexandru Simon sorgt im Ringstraßen-Hotel The Amauris für aufregend gute Menüs aus Topprodukten. Hier finden laufend exklusive »Wine & Dine«-Abende statt. Großes Kino!
Wer im stylischen, dunklen Lokal Platz nimmt, kann Stefan Doubek in der offenen Küche beim Finalisieren spektakulärer Fine-Dining-Gerichte zusehen und stellt fest: Die Auszeichnungen sind berechtigt.
Sehen, gesehen werden und ganz formidabel italienisch genießen – seit der Eröffnung 2002 blieb hier zur Prime Time kaum je ein Sitz leer. Serviert wird »Essen mit Charakter«. Exzellenter Service.
Küchenchef Paul Ivic ist neben seinem Hauptjob als vegetarischer Gourmetkoch auch noch eine Instanz in Sachen Pflanzenkost und Nachhaltigkeit. Menü zu sieben oder neun Gängen, tolle Weinkarte.