"Barrierefrei" Restaurants in Kanton Graubünden
Der Sellerie im «7132 Silver» – da war doch mal was … Schon Vorgänger Mitja Birlo verblüffte mit diesem unscheinbaren Gemüse die Gäste im Zweisterne-Restaurant des «7132 Hotels» in Vals. Nachfolger Marcel Koolen tut es ihm gleich. Jedoch in einem Thai-Gericht. Aber dazu später. Wir starten mit einem Glas Cristal 2015 in der Küche. Dabei sticht ein Snack hervor: die Frikandel, ein Gruss an die niederländische Heimat des Chefs. Anstelle der frittierten Wurst setzt Koolen auf Rauchaal und – damit das Häppchen nicht zu intensiv wird – Wolfsbarsch, getoppt von eingelegten Zwiebeln, einer Dill-Emulsion, in Yuzu gepickeltem Kohlrabi und Kristal-Kaviar. Mehrmals im Menü lebt der Chef sein Faible für die asiatische Küche aus, wie etwa beim zwei Stunden lang gegarten Sellerie. Anschliessend glasiert er diesen mit einer Reduktion aus Soja, Agave sowie geröstetem Knoblauch, Chili und Sternanis. Eine Emulsion aus jenem Öl, in dem er davor die drei letztgenannten Zutaten röstete, verstärkt den Geschmack. Darüber: ein Sellerie-Chip an Five-Spice-Würze. Und Karottensalat, angelehnt an einen klassischen Thai-Papaya-Salat, und eine leichte Sauce auf Basis von Kokosmilch und Zitronengras. Erdige, süssliche Noten, Frische und Säure, zitrischer Kick durch Galgant-Öl und Fingerlime – ein Wahnsinnsgericht! Zwei Highlights neben dem perfekt gegarten Hummer und der Bisque aus der geräucherten Hummermousse: das frittierte Bällchen, gefüllt mit einem Ragout aus den Hummerscheren, und die Hummerschale, die Koolen zum kunstvollen Präsentierteller umbastelt.
In dem ehemaligen Kapellenraum unter der Erde trifft alpine Ruhe auf kreative Fine-Dining-Magie. Ein Zwei-Sterne-Tastingmenü mit Fokus auf saisonale Aromenkunst sorgt für Feuerwerke auf dem Teller. Puristisch, elegant – spektakulär im Engadiner Style.
Ausgezeichnet ist hier nicht nur die Küche, auch das Panorama kann punkten: Im Da Vittorio trifft italienische Spitzenküche auf alpinen Luxus. Klassiker wie Paccheri alla Vittorio und Maialino da latte con tartufo kommen kunstvoll angerichtet auf den Teller.
Im Restaurant in der ehemals ersten Tennishalle Europas wirkt Chef Nobu Matsuhisa. Er zaubert aus Elementen der japanischen und peruanische Küche unvergessliche Fusion-Erlebnisse. Thunfisch-Tacos oder Gelbschwanz-Sashimi mit Jalapeños vereinen beide Genusswelten.
Der lichtdurchflutete Gastraum mit viel Holz wirkt modern und einladend, die Fenster geben den Blick auf den Nationalpark frei. Aus der Küche kommen Überraschungs- und Degustationsmenüs aus erlesenen, oft lokalen Produkten, dazu passende Weine, sorgfältig ausgesucht.
Das Gourmet Stübli La Miranda bietet die grösste Weinauswahl im Engadin. Hier verbindet sich eine kreative Küche mit erlesenen Weinen, die perfekt auf die Gerichte abgestimmt sind. In einem gemütlichen Ambiente können Weinliebhaber grosse Genussmomente geniessen.
Das Gasthaus am grossen Dorfbrunnen von Valendas zieht seit Jahren Gourmets von nah und fern an. Es ist Dorfbeiz, währschaftes Restaurant und Gourmettempel zugleich. Auf der Karte findet man Regionales genauso wie exotische Köstlichkeiten, dazu viele Weine aus Graubünden.
In einem geschichtsträchtigen Haus serviert die Casa Casutt bodenständige Bündner Klassiker wie Capuns, Pizokel oder seltene Innereien, saisonal veredelt. Egal, ob in der rustikalen Ustria, in der eleganten Sala oder auf der lauschigen Gartenterrasse – hier wird genossen.
Artis by Tristan Brandt in Arosa serviert abends drei- bis fünfgängige Menüs oder à la carte. Auf den Tellern: Schweizer Produkte, oft mit aussergewöhnlichen Geschmäckern und Texturen kombiniert. Rund 200 Weine begleiten das Angebot, viele aus kleiner Produktion.
Nicht nur für Golfer lohnt sich der Besuch im Restaurant des Golfclubs Sagogn. Hier gibt es an sieben Tagen die Woche eine kreative saisonale Produkteküche. Dazu geniesst man einen feinen Tropfen aus dem Weinkeller und die wunderbare Vista auf die umliegende Bergwelt.
Das Pinot liegt ruhig am Rand von Fläsch – ein Ort für feine Gerichte, unaufgeregt serviert. Mittags gibt es täglich ein neues Menü, immer donnerstags wird ein Gourmetabend zelebriert. Der Fokus liegt auf regionalem Wein, der Kräutergarten liefert Frische direkt dazu.
Im atelier VERT gibt es fleischlose alpine Genüsse. Bündner Spezialitäten, Fermentiertes und Frisches von umliegenden Höfen verbinden sich auf dem Teller zu einem harmonischen Ganzen. Dazu passend gibt es naturnah produzierte Weine und Drinks aus lokalen Zutaten.
Ein nobles Restaurant, welches direkt von der Skipiste erreichbar ist – typisch St. Moritz! Serviert wird italienische Meeresküche mit Selbstverständnis: roh, gegrillt, gebuttert. Wer draussen Platz nimmt, bekommt Sonne, Aussicht – und das Meer auf dem Teller.
Dieses Restaurant bezirzt die Gäste mit einer schmackhaften Küche, die auf lokalen Produkten basiert. Die Gerichte haben oft eine mediterrane Basis, vermögen aber auch immer wieder zu überraschen. Der Service ist charmant und kompetent, auch was die Weinberatung angeht.
Im Golden Dragon verbinden sich chinesische und japanische Kochkunst in stilvollem Ambiente. Neben Sushi, Ramen und Dim-Sum ist die aufwendige Pekingente das Prunkstück der Menükarte. Sie wird in drei Gängen serviert und muss mindestens 48 Stunden im Voraus bestellt werden.
In der eleganten Cuschina Menono gibt es jeden Tag ein Überraschungsmenü aus Gerichten, die zugleich klassisch und zeitgemäß sind. Dass bei der Zubereitung auch Unverträglichkeiten und Wünsche berücksichtigt werden, ist für die geübten Gastgeber selbstverständlich.
Im Giacomo's in Celerina trifft alpine Gelassenheit auf mediterrane Leichtigkeit. Das junge Küchenteam kreiert raffinierte, aber einfache italienische Gerichte – von Aperitivo bis Dolce – mit regionalem Flair. Dazu gibt's das passende Glas Wein und pure Genussfreude.
Hoch über Davos wartet eine Nikkei-Küche, eine Fusion aus Peru und Japan. Live-Cooking sorgt dafür, dass jedes Gericht frisch und direkt nach der Zubereitung serviert wird. Spannend, wie man gleichzeitig dem Workflow der Köche und der einmaligen Bergwelt frönen kann.
Im Rätia in Jenins steht Küchenchef Michael Kaufmann für eine Küche, die aus hochwertigen lokalen Produkten fantastische Gerichte formt. Seine Frau Jessica ist nicht nur Gastgeberin, sondern verantwortet als Sommelière eine der besten Weinkarten der Bündner Herrschaft.
2456 Meter über dem Alltag liegt das Romantik Hotel Muottas Muragl. Serviert wird, was zur Lage passt: Engadiner Küche mit alpinem Einschlag, schlicht und sorgfältig. Die Standseilbahn bringt einen hinauf – steil, gemächlich und mit Aussicht zum Einstimmen.