"Biologisch zertifizierte Weine" Heurige in Niederösterreich
Die Weitläufigkeit von Garten und Gasträumen steht symbolisch für die Weinvielfalt: Hier findet jeder sein Glaserl: vom prickelnden Auftakt über den »Zistl« bis hin zum Rotgipfler »Rodauer«, dem Aushängeschild. Saisonale Schmankerln sorgen für die »Unterlage«.
Während Matthias Hagers Weine auch von der Vielfalt der Böden profitieren, stellt sein Bruder Hermann in der Küche des modernen Heurigen mit herrlichem Weitblick sein Können unter Beweis: Klassiker mit exotischen Nuancen sorgen für spannendste Kontrapunkte.
Genussmenschen, hier entlang! Es warten Topweine und die erlesene Küche von Matthias Schütz mit austro-französischen Anklängen, wahlweise à la carte oder als kreativ-saisonales Menü. Am besten bleibt man länger, denn auch Zimmer und Frühstück überzeugen.
Zwischen Rossstall und Römermaut, in zwei Stuben des lang gestreckten Hofs, saust Johanna »Pipsi« Gebeshuber umher. Die geborene Gastgeberin achtet darauf, dass Backhenderl und Ofenbratl schmecken. Oder sie schaut darauf, dass der Zierfandler nicht ausgeht. Perfekt!
Ein wahrlich idyllisches Fleckchen im Herzen des Carnuntum: Unter Nussbäumen sitzt man umringt von Weinbergen auf schlichten Holzbänken und genießt die hauseigenen Bioweine und unverfälschte Heurigenklassiker. Kultverdächtiger Kümmelbraten aus dem Holzofen.
Ein Ausnahmeheuriger! Im Mittelpunkt stehen hausgemachte Köstlichkeiten von den Mangalitza-Schweinen, die auf dem Hof gehalten werden: diverse Speckspezialitäten von Karree bis Lardo sowie Blunze und Leberaufstrich. Zum Schwein gibt es auch guten Wein vom Haus und von Freunden.
Drei Generationen packen mit an – mit den Partnern im traditionell weiblich geführten Heurigen zog auch der erste alkoholfreie Wein ein. Für Traditionalisten gibt es weiterhin die Mohntorte und das Buffet, an dem man Begleiter für »In den Haberln« und Co sucht.
Das Zechhaus ist ein Versprechen. Das Angebot, das Sabine Krug mit ihrem Team auffährt, ist riesig. Während die einen auf ein Achterl »Versuchung« kommen, schwören die anderen auf den Apfelstrudel. 55 Jahre schon versorgt man Leib uns Seele an dem historischen Ort. Bravo!
Beim Frühwirth hat jeder Stammgast seine Lieblingsecke – die Wiese vorm Haus lädt ebenso ein wie die Tische nahe der modernen Vinothek. Der Wein trägt das Seine dazu bei, zumal man selbst bei der neuen »Disziplin« PIWI punktet: mit dem Souvignier Gris »Purist«.
Zur Heurigenkultur gehört nicht nur gutes Essen, sondern auch die Kunst, die dem Lokal seinen besonderen Charme verleiht. Hier gibt’s regionale selbst gemachte Spezialitäten, alle aus eigener Herstellung – und mit diesem Speck fängt man garantiert alle!
Das wunderschöne Haus liegt mitten im Grünen und wartet mit besonders angenehmen Plätzen, liebevoll angerichteten Jausen und einem sympathischen Schwesternduo auf, das Küche und Keller schupft. Auch die Weine gefallen: elegant, trinkfreudig und vielseitig.
Vor 160 Jahren öffnete der familiengeführte Heurige erstmals seine Tore. Urig, wie es nur sein kann, blieb man: Im Hof spenden Kastanienbäume Schatten, der Efeu rankt sich am Salettl hoch und das Kalbsbeuschel schmeckt in diesem Ambiente gleich doppelt gut.
Das flüssige Angebot in Bioqualität erweiterte sich unter den Söhnen von »Poldi« Auer erneut. Hauslimos und Säfte sind wie die Low-Intervention-Abfüllungen Alternativen zu den berühmten roten Riedenweinen (»Holzspur«). Große Speisenauswahl mit Saisonhighlights!
Das schöne Gewölbe wurde mit viel Stilgefühl instand gesetzt, der traumhafte Garten lädt ebenso zum Verweilen. Jürgen Steindorfer trägt dazu die besten Weine der Region zusammen und serviert sie zu kreativ-saisonalen Schmankerln und Klassikern aus der Region.
Die Karte bei den »Sisters« ändert sich mit jedem Ausstecktermin und bezieht die Saison mit ein. Speck oder Hauswürste aus der hauseigenen Buchenholzselch sind Fixstarter im modernen Lokal. Im Glas schimmern dazu geradlinige Bioweine in guter Sortenvielfalt.
Die eingefleischte Heurigen-Community trifft sich gern zu geselligen Runden bei den Sommerbauers. Hier rennt der Schmäh, die Spritzer fließen und das Buffet ist nie weit. Für Naschkatzen: Wenn sie auf der Karte stehen, sind die Buchteln mit Vanillesauce ein Muss.
Die Mischung aus traditionellen und kreativen kulinarischen Begleitern zum Wein ist im schönen Gewölbekeller und im begrünten Innenhof Chefinnensache. Wer nicht genug bekommt, deckt sich im Deli mit hausgemachten Köstlichkeiten flüssiger und fester Natur ein.
Rudi und Evi haben ihren Traum vom eigenen Heurigen verwirklicht. Aus bescheidenen Anfängen entstand ein Prachtbetrieb, der mit edlem Vintage-Chic und stilvollem Mobiliar begeistert. In jedem Raum herrscht eine einzigartige Atmosphäre. Exzellente Feinkost!
Man kommt nicht nur beim traumhaften Blick Richtung Donau und Landschaft rundum ins Schwärmen – auch die Heurigenspezialitäten aus Omas Kochbuch sorgen für Wohlbefinden. Der Rohstoff für den Nachtisch stammt aus der Nachbarschaft: köstliches Marillentiramisu.
Im schönen Innenhof des Weinguts wird Gutes aus eigener Produktion aufgetischt: Weine, Obstbrände und Rotweinlikör im Glas begleiten hausgemachte Wurst- und Wildspezialitäten auf Teller und Jausenbrettl. Zum Abschluss wartet Omas hausgemachter Schokokuchen.