"deutsche Küche" Restaurants in Bayern
Aus der offenen Küche – auch bekannt als »Labor der Liebe« – kommen handwerklich perfekte Menüs, die die Vielfalt der deutschen Küche widerspiegeln. Schickes Design, Topweine und angenehmer Service.
Die Restaurantlegende von Andree Köthe und Yves Ollech geht ohne jegliche Alterungstöne in die nächste Runde. Gemüse in ureigener Interpretation steht im Vordergrund. Das ruft nach Weißweinen wie Luckerts Creutz!
»Grenzenlose Heimat« – das ist das Motto des hochdekorierten Restaurants. Was das bedeutet? Mit fränkischen Haselnüssen gefüttertes Schwein oder Details wie Kirschblüten, zwei Jahre eingesalzen. Neugierig bleiben!
Thomas Kellermann begeistert immer wieder aufs Neue mit außergewöhnlichen Kreationen, die er im schicken Restaurant innerhalb der Egerner Höfe serviert – wie etwa Gelbschwanzmakrele mit Weißbier und Holunder.
Wer ins etz geht, tut das bewusst. Aufgeteilt in sieben (!) Jahreszeiten, wechselt das Menü mit seinen zahlreichen Gängen wöchentlich. Ob frisch gepflückt, fermentiert oder lange gereift, das Stichwort ist Wertschätzung.
Zwei Stockwerke unter dem Gastraum hängen sie im Gewölbe, Patron Jockl Kaisers Cuatellos: feinste hauseigene Rohschinken aus bestem schwäbisch-hällischem Schwein, Kaisers ganzer Stolz. 30 Monate lagern sie hier, bis sie nach oben dürfen, in den Raum mit dem Holzofen und dem Blick runter auf Nördlingen. Da bekommt man dann ein Destillat vorgesetzt, mit der Aufforderung zu riechen: frisch, holzig, anregend – Rosmarin. Es ist die alkoholfreie Begleitung, die Kaiser selbst mit einer befreundeten Destille hergestellt hat. In »Meyers Keller« geht es auf traditionelle Weise eigen zu. Es ist nämlich beides zugleich: Gourmetrestaurant und Wirtshaus – im Gebäude einer ehemaligen Brauerei, die Kaisers Mutter einst betrieb. Die Küche, die Jockl Kaiser anbietet, spielt mit diesen beiden Polen, möchte Gäste herausfordern, die für Maultäschle gekommen sind, und jenen, die für den herrlichen Carabinero an Pfirsich und Buttermilch den Weg ins Schwabenländle auf sich genommen haben, zeigen, wo jede Idee wurzelt: in gehobener Hausmannskost. Und das gelingt. Auch weil Jockls Frau Evelin Kaiser eine herausragende Gastgeberin ist, die mit genauso viel Herzlichkeit wie Wissen schon im Service den Weg zwischen Wirtshaus und Gourmetküche vorzeichnet. Natürlich sind Wirtshausschmankerl ein absolutes Muss, genau wie der hausgemachte Schinken. Aber ein echtes Highlight kommt, ganz unscheinbar als Pre-Dessert getarnt: der Jamei-Käse als Creme und gehobelt mit einem Reischip auf einem köstlichen Holunderblüten-Granité. Hier mischen sich Aromen und Texturen zu dem, was eine Karte auf dem Tisch voraussagt: einem Feuerwerk.
Der Familienbetrieb vereint seit dem 16. Jahrhundert Genuss und Gastfreundschaft. Christian Grainer kocht regional mit französischem Einfluss – Sommelière Christiane Grainer kennt den passenden Wein.
Hier im Bayerischen Wald versteckt sich im Hotel Oswald ein Gourmetrestaurant, das es in sich hat! Absolut grandiose Küche, erstklassige internationale Produkte, klassische Saucen und eigener Charme.
Handverlesene Zutaten von regionalen Produzenten prägen die Menüs mit Klassikern wie Entenleberterrine, Lammrücken und Topfensoufflé. Sigi Schelling setzt den natürlichen Geschmack gekonnt in Szene.
Nach der Übernahme durch den Nachbarn Victoria kocht Frederik Desch weiter auf höchstem Niveau. Besonders spannend: das vegetarische Menü mit Gängen wie geeister Burrata, eingelegte Kirsche und Bucheckern.
Raffiniert, individuell und mit dezenter Klasse: Regionale Produkte verbinden sich mit nordischen Techniken und asiatischen Aromen – etwa bei bayerischer Garnele in Thai-Curry und Ingwerbutter.
Gekocht wird mit regionalen Produkten – teilweise aus familieneigener Produktion. Auf die Teller von bis zu 19 Gästen kommen Kreationen wie Wachtel mit Gänseleber und Lachsforelle mit Kohlrabi.
Welches Soulfood lieben Oberpfälzer? Für Christine Heß und Michael Laus ganz klar: Mit Sumach und Tahini winkt der Nahe Osten, mit Miso-Mayonnaise und Edamame der Ferne Osten in zwei köstlichen Menüs.
»No Dresscode« ist das Motto – Fine Dining geht auch ohne Schlips und Kragen. Jede Saison hat hier ihr raffiniertes Menü. Topgeschenk für ganz Liebe: ein Tag als »Sternekoch« mit Blick hinter die Kulissen.
Im sterneverwöhnten Chiemgau ist das Restaurant Heinz Winkler eine Institution. Küchenchef Daniel Pape und sein Team zaubern aus hervorragenden Produkten kreative Gerichte mit klassischen Akzenten.
Michael Simon Reis spielt in seiner Küche gern mit bayerischen Referenzen. Das zeitlos-schöne Restaurant im obersten Stockwerk des Modehauses ist einladend, tagsüber genauso wie zum Dinner am Abend.
Im schicken Waidwerk steht Chef Valentin Rottner selbst am Abzug. Reh und Blaubeeren aus dem Wald treffen so auf Petersilienwurzel und Rote Bete aus dem Garten. Tipp: das dreigängige Überraschungsmenü.
Trotz einer 400-jährigen Familiengeschichte richtet sich der kulinarische Blick in die Zukunft: Es gibt traditionelle Gerichte wie geschmorte Ente und Modernes wie Nockerl mit Hecht und Zander.
Der kulinarische Ort zum Verweilen, bevor es hoch hinaus geht. Chefkoch Marcel Tauschek serviert Gourmetlunch für Businesstreffen, Fine-Dining-Dinner in vier und sechs Gängen sowie À-la-carte-Gerichte.
Es gibt Gerichte, die schmecken nach Erinnerung. Lucas Kucz und Philipp Naase haben verstanden, dass genau darin die Magie liegt. Im »ELSA« haben sie dieser Magie ein Zuhause gegeben und verfolgen ein Konzept, das so simpel wie anspruchsvoll ist: Kucz und Naase interpretieren Wirtshaus-Klassiker mit der Präzision der Spitzengastronomie. Das »ELSA« hat die Räume der ehemaligen »Brasserie Thi« übernommen, Sommelier David Schaubruch ist geblieben und schafft Kontinuität. Was die Philosophie des »ELSA« auf dem Teller bedeutet, zeigt sich schon beim Amuse: ein Rindertatar, getoppt mit Schnittlauchmayonnaise, Eigelb- und Sardellencreme, geschmortem Knoblauch als Gel, frittierten Kapern, Kartoffelchip und auf Wunsch Ossetra Kaviar. Dazu gibt es Vinschgauer Brot mit Röstzwiebeln, gestrichener Salzbutter und Erdäpfelkas nach Großmutters Rezept. Der Steckerlfisch, im Haus geräuchert und lauwarm serviert, kommt mit einem Makrelensud aus den Karkassen, mit saurem Gurkerl, Senfsaat und geflämmter Perlzwiebel, garniert mit Eislauch, Radiescherl und geräuchertem Schmand. Dazu gibt es eine selbstgebackene Breze. Das Signature-Gericht ist ein Kaspressknödel, außen knusprig, innen luftig, auf Speck-Beurre-Blanc mit geschmorten Tomaten. Der Seeteufel mit Kalbsmaske als Terrine zeigt, dass hier auf Top-Niveau gekocht werden könnte, aber bewusst auf ein bodenständigeres Konzept gesetzt wird. Die Weinkarte umfasst über 70 Positionen von Bernhard Huber bis Egon Müller, von Hirtzberger bis Knoll. Das junge Team arbeitet herzlich und schafft mit dem »ELSA« einen Ort, an dem Handwerk zugänglich wird: präzise, ehrlich und exzellent.