Die besten Restaurants in 3011 Bern
Das «Myle» wurde kürzlich wiedereröffnet, bespielt wird es neu von Markus Arnold und Team, ehemals von der «Steinhalle». Das Ambiente ist grosszügig, elegant und modern. Rasch kommen Wasser und ein Aperitif an den Tisch, dann folgt ein Apéro mit frischem Brot und verschiedenen Kleinigkeiten. Das Motto ist «Cuisine Voyage», fürs aktuelle Menü liess sich Arnold auf einer São-Paulo-Reise inspirieren. Vor dem ersten Gang fragt der Sommelier nach, ob wir eine Weinbegleitung wünschen, wir wählen aber das alkoholfreie Pairing – eine gute Entscheidung! Zur Gelbschwanzmakrele mit Tamarillo und Aji Amarillo gibt es einen Drink mit Apfel, Limette und Pfeffer. Eine frische Kombination, die Lust auf mehr macht. Der zweite Gang besteht aus Schwarzem Seehecht mit Kräutermole und Hollandaise, dazu gibt es Spargel mit Lardo – und ein Getränk aus Birne, Kombu-Alge und Reisessig, das erstaunlich nach Sake schmeckt. Die norwegische King Crab mit Beurre blanc, Gartenerbsen, Kakao und eingemachtem Kürbis erhält ein recht wildes, aber spannendes Pairing mit viel Kurkuma. Beim Hauptgang treffen geschmorte Rinderrippe auf Belém-Pfefferjus und einen Krautwickel, in einer separaten Schüssel gibt es ein Rindstatar mit Süssmaispolenta und Pitanga-Chili. Die Desserts – eine Crème mit Kakao-Frucht und Maracuja sowie Guava mit dunkler Schokolade, Samaroli Rum und Açaí-Glace – bilden einen stimmigen Abschluss für einen genussvollen Abend. Schön ist auch die persönliche Note: Die Gerichte werden vom jeweiligen Koch präsentiert, Arnold selbst tauscht sich gerne mit den Gästen aus und das Servicepersonal ist äusserst aufmerksam und sympathisch.
Im Obergeschoss findet ein Theater statt. Der Salon d’Or ist voll. An der Bar ist jeder Stuhl besetzt und so rauscht das elegante «Casino» wunderbar. Wir werden platziert und starten mit Brot, aufgeschlagener Butter, Champagner und Negroni. Mit der Küche sind Bill Stooss, Stefanie Siegenthaler und Samuel Dober betraut. Der überraschende Beginn: weisse Schokolade in der Vorspeise! Diese Velouté wird in einen Blumenkohlmousse-Ring gegossen, darauf sind Shavings vom Blumenkohl, Grapefruitfilet, eingelegte Jalapeñosringli und Erbsensprossen, begleitet von einem Blumenkohl-Sorbetto auf einem Mandelsplitter-Bett. Dieser Gang zeigt alle Gaumenfreuden: Wir schmecken bitter, sauer, knusprig, nussig, buttrig, kalt, warm, salzig, süsslich und kräuterig. Beim Hauptgang gibt’s saignant zubereiteten Hohrücken mit Lauchstange, frittiertem Lauchgrün und einem Jus aus 13-jährigem Aceto. Dann die vegetarische Wucht: ein Kürbis-Millefeuille mit schwarzem Knoblauch, kandiertem Ingwer, ausgestochenem Serviettenknödel, glasierten Kürbis-Rondellen, pikantem Kürbis-Chutney, Schwarzwurzelpüree und einem Vanille-Ingwer-Schaum. Dieser Gang ist um Längen komplexer als das Fleisch. Zum Schluss gibt’s Kunstwerke des Patissiers Samuel Dober: Auf einem Mandel-Financier sind Vanille-Pannacotta, Sablé Breton, Zimtblüten-Ganache und Hibiskus-Creme geschichtet, begleitet von einem Blutorangen-Hibiskus-Sorbet. Das zweite Dessert ist nicht minder komplex: Zum Baumnuss-Sablé gibt es Karamellcreme, weisses Schokoladenblatt, Rosmarin-Ganache, auf der Blätterteig-Hippe liegen Kügelchen vom Granny-Smith-Apfel und ein Apfel-Rosmarin-Sorbet.
Bowls in allen Varianten sind in diesem eleganten Speiselokal im Herzen von Bern ebenso ein Thema wie die «Grosse Tavolata», bei der Küchenchef Domingo S. Dominigo Weltküche vom Feinsten auf die Teller bringt. Spannende Getränkeauswahl, auch mit Sake aus der Camargue.
Schnörkellos werden hier aus regionalen, saisonalen Produkte innovative zeitgenössische Gerichte zubereitet. Wer sich auf die Carte blanche einlässt, hat eine vegetarische Option. Empfehlenswert, denn für die Gemüseküche stammt einiges aus dem eigenen Garten.
Mitten in der Berner Altstadt hebt Zoe Gemüse auf ein neues Level – kreativ, packend und punktgenau. Fabian Raffeiner zeigt kein Fine Dining mit steifem Korsett, sondern eine Küche, die Spass macht und zugleich zeigt, was mit Gemüse heutzutage alles möglich ist.
Küchenchef Pascal Melliger hat Talent, das beweist jeder Teller, der seine Küche verlässt. Abends kocht er in mehreren Akten, in denen er gern Fleisch aus der Familienmetzgerei Jaun verwendet. Seine Partnerin und Inhaberin Daniela Jaun findet immer den passenden Wein.
Hier startet man mit spanischen Tapas in den Abend, danach bietet Küchenchef und Inhaber Dirk Wagner Gerichte auf Spitzenniveau. Das Casa Novo punktet im Sommer mit einer Terrasse, die über der Aare thront, und im Winter mit dem eleganten Ambiente seiner Vinothek.
Nüchtern und puristisch empfängt das Restaurant Hellys seine Gäste. Vorne in der Bar werden ausgewählte Weine und fantastische Cocktails kredenzt, hinten im Lokal speist man elegant. Die Pasta-Gänge sind unvergesslich und das Baguette schmeckt frisch wie in Frankreich.
Der Kornhauskeller in Bern, von den Einheimischen liebevoll «Chübu» genannt, beeindruckt mit mächtigen Gewölben und einmaliger Atmosphäre. Die Küche setzt auf Schweizer Klassiker und setzt diese gekonnt um. Ein Ort, der zeigt, dass Tradition sehr lebendig sein kann.
Die herzliche Gastfreundschaft und die köstlichen italienischen Gerichte haben das Lorenzini längst zu einer Berner Institution gemacht. Im Erdgeschoss geniesst man Caffè oder ein Glas Wein, im Stockwerk darüber wird mit Pasta und Tagliati nach Herzenslust geschlemmt.
Im mächtigen Gewölbe des Berner Kornhauses schlägt das Più einen präzisen Ton zwischen Grandezza und Alltagstauglichkeit an. Neapolitanische Pizza, frische Pasta, Fisch, Fleisch und vegane Gerichte – getragen von guter Organisation, aufmerksamem Service und klarem Stil.
Ins Verdi der Bindella-Unternehmungen kehren Bundesrätin, Geschäftsleute und Liebespaare gern ein. Hier gibt es in eleganter Atmosphäre köstliche Küche aus der zentralitalienischen Region Emilia-Romagna. Dazu passend stehen im Keller kostbare Tropfen aus Italien bereit.
Bar, Restaurant, Co-Working-Space: Das Restaurant «Supernova» in Bern ist vielseitig unterwegs. Nach Stationen im «Bellevue Palace» und im «Baur au Lac» hat Mitgründerin und Chefköchin Juliette Bülowius ein Catering-Unternehmen aufgebaut – und jetzt ihren Traum vom eigenen Restaurant umgesetzt. Nach umfassender Renovation konnte sie das Lokal im Dezember neu eröffnen. Im Erdgeschoss befindet sich die an einem Wochentag gut besetzte Bar. Fürs Fine Dining werden wir in den ersten Stock geleitet, in einen Raum, der komplett schwarz gestrichen ist. Zum Start erhalten wir knuspriges Brot mit Kurkuma-Butter. Dazu passt ein Glas Sparkling Tea: Der alkoholfreie Tee mit Kohlensäure macht derzeit als Alternative zu Schaumwein von sich reden. Ein Blick in die Karte zeigt klingende Namen. So gibt es als Vorspeise «Sea and Salt» oder «Earth and Flowers». Wir entscheiden uns für «Fire and Ice»: geflämmtes und getrüffeltes Lachs-Sashimi mit Fleur de Sel. Eine Kombination, die hervorragend mundet. Simpel, aber gut schmeckt «Air», ein Erbsensüppchen mit Crème fraîche. Ohne lange Pause geht es weiter mit in Butter knusprig gebratenem Wolfsbarschfilet an Kräuter-Beurre-blanc, garniert mit Sepia-Chips und einer Beilage nach Wahl. Die herrlich salzigen und knusprigen Süsskartoffel-Frites sind empfehlenswert. Die Tagliarini mit Trüffel und Parmesan-Spänen können nicht ganz mithalten, etwas mehr Trüffel und weniger Kochzeit hätten nicht geschadet. Erstklassig ist dafür das Dessert «Planets and Stars»: eine Kugel aus hauchdünner weisser Schokolade, gefüllt mit Mandarinen-Schlagrahm sowie einem mit Zimt aromatisierten Biskuitboden. Das sieht nicht nur kunstvoll aus, sondern schmeckt auch wunderbar.
Das Fischerstübli in der Matte stellt Tatar in den Mittelpunkt – mit über einem Dutzend Varianten: von Fleisch bis Fisch, von Tokio bis Maghreb und auch vegetarisch. Alles hausgemacht, mit frischen Zutaten. Kleine holzgetäfelte Stube mit persönlichem Service und Bistro-Charme.
Im Romy in Bern kocht Pascal Ralo mit Erinnerungen an seine beiden Grossmütter – eine aus Wien, die andere aus Portugal. So landen Gulasch, Bacalhau und auch viel Gemüse nebeneinander auf der Karte. Locker serviert, charmant erzählt und mit einer Prise Schalk im Service.
In diesem Café mitten in der Altstadt gibt es Wohlfühlküche vom Feinsten. Moules marinières, Hörnli mit Ghacktem oder Cordon bleu werden hier aus besten Produkten und mit kulinarischen Ansprüchen gekocht. Ein treues Stammpublikum dankt es dem Küchenteam mit seiner Treue.
Im Zimmermania, das in der Altstadt liegt, wähnt man sich in Frankreich. Auf dem Teller werden klassische französische Gerichte und Schweizer Küche geboten. Neben klassischem Cordon bleu, Siedfleisch und Leberli gibt es eine grosse Variation an saisonalen Spezialitäten.
Ein gutes Entrecôte ist hier Ehrensache, aber auf der Speisekarte findet man auch weitere französische Spezialitäten. Neben Tatar, Cordon bleu und Eglifilets werden vegetarische Kreationen angeboten. Am besten trinkt man dazu ein Glas Champagner und blickt aufs Bundeshaus.
Das Capitol passt in die lebendige Rathausgasse dank seines lockeren Menüs und des modernen Ambiente. Der Londoner Chef Daniel Loftin bietet für Fleischliebhaber und Vegetarier ebenbürtige Optionen. Zudem werden kreative Cocktails gemixt und toller Wein kredenzt.
Im modernen, elegant ausgestatteten Restaurant werden Bowls, Ceviche, Tatar aus rohem Lachs und Thunfisch sowie Köstlichkeiten vom Grill serviert. Sehr zu empfehlen ist das Sharing-Menü, das es auch in der Veggie-Variante gibt. Grosse Auswahl an Drinks und Offenweinen.