Die besten Restaurants mit 2 Falstaff-Gabel(n) in Niedersachsen
In Braunschweig hält Enrico Dunkel seit vielen Jahren die Feinschmecker-fahne hoch. Seine handwerklich hervorragende Genussküche ist spannend, kreativ und setzt auf gute Produkte.
Exklusive Küche im familiengeführten Wellnesshotel. Hier treffen regionale Klassiker auf internationale Gerichte; Ralph Hollokoi hat eine durchdachte Melange des guten Geschmacks zusammengestellt.
Kevin Gideon ist ein Koch mit Mission: Er will mit überraschenden Geschmackskombinationen Erlebnisse ermöglichen. Seine außergewöhnlichen Menüs offenbaren eine Küche, die gekonnt mit Aromen jongliert.
Es sind die Traditionen seiner Heimat Sizilien, die Salvatore Fontanazza höchst gelungen mit Einflüssen aus aller Welt verschmilzt. Dabei zeigt sich deutlich seine Vorliebe für Meeresspezialitäten.
Seit dem Abgang von Nico Kuckenburg, ehemaliger Souschef im Votum, ist man im Wild Duck zu unkomplizierter, kreativer Genussküche zurückgekehrt. Es bleibt dennoch eines der besseren Lokale der Stadt.
Gastgeberin Clarissa und Koch Malte Ibbeken achten beim Einkauf auf Saison und Region. Zusammen mit der Kreativität des Küchenteams entsteht so eine leichtfüßige, beschwingte Genussküche.
Wer regionale Nordseeküche mit frischen Produkten von der Salzwiese und aus dem Meer sucht, ist hier richtig: Im Haus hinter dem alten Deich wird mit Geschick gekocht, die Speisekarte wechselt täglich.
Kein lautes Lokal, aber einheimische Feinschmecker schwören auf die konstant gute Genussküche von Dieter Grubert, der allein am Herd steht, aber kocht, wie es sonst nur ein ganzes Küchenteam kann.
In entspannter und freundlicher Atmosphäre werden die Gäste mit einem breiten Angebot an fein gemachten Speisen verwöhnt. Dazu bestellt man einen Drink oder einen Wein aus der gut sortierten Karte.
Das Restaurant Fachwerk dürfte bald über die Grenzen Niedersachsens hinaus Bekanntheit erlangen mit seiner profilierten Küche und der he- rausragenden Weinauswahl mit respektabler Jahrgangstiefe. Nix wie hin!
Serviert wird frische Handwerksküche aus regionalen Zutaten – 98 Prozent davon stammen direkt aus Niedersachsen. Brot und Saucen entstehen in eigener Herstellung. Leidenschaft auf dem Teller, die man schmeckt!
Viel zu lange herrschte in dem herrlichen Lokal mit Altbaucharme kulinarischer Stillstand. Jetzt wird gleich mit zwei Feinschmeckermenüs (klassisch und vegetarisch) in legerem Rahmen aufgekocht.
Die Landpartie ins Dorf Thönse bei Hannover lohnt: Ein Besuch beim Ehepaar Schulze verspricht Hochgenuss. Hinzu kommt die herzliche Gastfreundschaft, die man in Norddeutschland nicht überall findet.
In und um Hannover gilt das Landhaus am See mit seiner klassischen Küche mit modernen Elementen immer noch als Geheimtipp. Gute Weine und prächtige Lage – der Name des Hauses ist Programm.
Regionales Fine Dining bedeutet hier natürlich Harzer Gerichte von Schwein und Reh. Für das gewisse Etwas bereichert Johannes Steingrüber seine Spezialitäten mit asiatischen und südamerikanischen Noten.
In der Region Hannover lockt eine neue Fine-Dining-Stätte in Fachwerkkulisse: Die kurzweilige Genussküche von Joris Hogervorst wird garniert mit der sympathischen Gastfreundlichkeit von Laura Überschär.
Rüdiger Mehlgarten verspricht kulinarische Kunstwerke. Dazu verwendet der Küchenchef sowohl regionale Bioprodukte als auch – je nach Saison – Kräuter, Tannennadeln und Pilze aus dem Wald vor der Tür.
Wechseln Köchinnen und Köche mit Erfahrung in der Top-Gastronomie in eher bodennahe Gefilde, können sie selten einen Gang zurückschalten. Dass der Einkauf von Luxusprodukten nicht mehr im Bereich gesunden Wirtschaftens liegt, wird verinnerlicht, aber die handwerklichen Fertigkeiten und kreativen Ansätze klopfen sie sich nicht so einfach aus den Kleidern. Zum Glück. Sonst wären Restaurants wie das neu eröffnete »Richards« in Garbsen bei Hannover nicht möglich. Am Herd steht Nico Kuckenburg, langjähriger Souschef an der Seite von Benjamin Gallein im »Ole Deele« in Burgwedel, später im »Votum« in Hannover. Im »Richards« steht an Kuckenburgs Seite nun seine Ehefrau Laura, die den Service verantwortet. Gemeinsam wollen sie dem Gasthausflair des Lokals mit englisch-deutscher Küche Leben einhauchen. Das gelingt schon wenige Wochen nach der Eröffnung mit Bravour. Neben Einzelgerichten lässt sich etwa ein »Sunday Roast«- oder »Sonntagsbraten«-Gericht bestellen. Da versammeln sich dann hausgemachte Pinkelwürste und rosa gebratenes, zartes Roastbeef in der Tischmitte, dazu Grünkohl, Senfsoße oder luftiger Yorkshire-Pudding mit Kasseler. Gelungen sind aber auch allerhand moderne Gemüse- und Fischgerichte oder auch Kuckenburgs Version von »Himmel und Erde«: eine ausgebackene Blutwurst, umwickelt mit hauchdünnen Kartoffelfäden, dazu Birnenstücke und fruchtiger Birnenschaum. Wird dann noch ein guter Handwerkswein wie der fruchtsüße Rheingauer Riesling vom Weingut Hamm eingeschenkt, erhebt man schnell sein Glas und wünscht der Restaurant-Gasthaus-Pub-Inn-Liaison viel Erfolg – oder besser: Good luck.
»Bester Italiener im Norden« schreibt sich das Lokal auf die Fahne. Das mag vielleicht etwas zu hoch gegriffen sein. Das Palio gehört aber sicher zu den profiliertesten gehobenen Italienrestaurants in dieser Ecke.
Tataki vom Bürgermeisterstück oder Pho vom Wagyu, dazu allerhand Cuts von namhaften Züchtern in Deutschland oder Australien: Mit seinen Kreationen lockt Koch Benjamin Busmann Fleischfans an.