"elektronische Zahlungsmöglichkeit" Restaurants in Kanton Graubünden
Dieses romantische Schloss ist der siebte Himmel für Gourmets. Hier lässt man die Seele baumeln und sich von Kochikone Andreas Caminada und seinem Team kulinarisch verwöhnen. Er zeigt immer wieder, dass Gourmetküche auch ohne exotische Zutaten hervorragend funktioniert.
Der Sellerie im «7132 Silver» – da war doch mal was … Schon Vorgänger Mitja Birlo verblüffte mit diesem unscheinbaren Gemüse die Gäste im Zweisterne-Restaurant des «7132 Hotels» in Vals. Nachfolger Marcel Koolen tut es ihm gleich. Jedoch in einem Thai-Gericht. Aber dazu später. Wir starten mit einem Glas Cristal 2015 in der Küche. Dabei sticht ein Snack hervor: die Frikandel, ein Gruss an die niederländische Heimat des Chefs. Anstelle der frittierten Wurst setzt Koolen auf Rauchaal und – damit das Häppchen nicht zu intensiv wird – Wolfsbarsch, getoppt von eingelegten Zwiebeln, einer Dill-Emulsion, in Yuzu gepickeltem Kohlrabi und Kristal-Kaviar. Mehrmals im Menü lebt der Chef sein Faible für die asiatische Küche aus, wie etwa beim zwei Stunden lang gegarten Sellerie. Anschliessend glasiert er diesen mit einer Reduktion aus Soja, Agave sowie geröstetem Knoblauch, Chili und Sternanis. Eine Emulsion aus jenem Öl, in dem er davor die drei letztgenannten Zutaten röstete, verstärkt den Geschmack. Darüber: ein Sellerie-Chip an Five-Spice-Würze. Und Karottensalat, angelehnt an einen klassischen Thai-Papaya-Salat, und eine leichte Sauce auf Basis von Kokosmilch und Zitronengras. Erdige, süssliche Noten, Frische und Säure, zitrischer Kick durch Galgant-Öl und Fingerlime – ein Wahnsinnsgericht! Zwei Highlights neben dem perfekt gegarten Hummer und der Bisque aus der geräucherten Hummermousse: das frittierte Bällchen, gefüllt mit einem Ragout aus den Hummerscheren, und die Hummerschale, die Koolen zum kunstvollen Präsentierteller umbastelt.
Gut drei Jahre ist es her, dass James Baron und seine Frau Natacha die Leitung der «Krone Säumerei am Inn» in La Punt übernommen haben. Ein schmuckes, modernes Hotel inmitten der Engadiner Bergwelt mit rund 20 Zimmern in einem renovierten Bauernhaus aus dem 16. Jahrhundert. Ruhesuchenden Gourmets sei es empfohlen, hier zu übernachten, denn besser und erholsamer geschlafen haben wir selten irgendwo auf der Welt. Dem Konzept der hauseigenen Gourmet-Stube «La Chavallera», die erstklassige Produkte aus der Umgebung in den Fokus stellt, bleibt Baron bis heute treu. Einiges gedeiht im hauseigenen Garten, den man mit dem Alpenkulinarikspezialisten Dominik Flammer angelegt hat. Die Pflanzen, die hier gedeihen, wurden so ausgewählt, dass sie mit der verkürzten Vegetationsperiode auf etwa 1.600 Metern zurechtkommen. Darunter auch Szechuanpfeffer, in den Baron das zarte Lamm hüllt, das mit Brokkoli serviert wird – ein perfekter Fleischgang. Serviert werden auch Baron-Klassiker wie der erfrischende, elegante Saibling mit Radieschen und Kopfsalat oder Birnenravioli mit brauner Butter und Salbei. Letzteres leicht süsslich, ein absolutes Comfort-Dish. Genauso wie das Weisswurst-Amuse mit Brezeleis, von dem wir eine grosse Portion hätten essen können. Der Rotbarbe stiehlt die dazu servierte Zucchettiblüte die Show. Ein vermeintlich einfaches Produkt, das in Barons Händen zu einer Geschmacksexplosion wird. Auf der Weinkarte finden sich neben Weinen aus Frankreich und Italien zahlreiche Crus aus der Bündner Herrschaft, und der Service ist unglaubich herzlich. Tipp: Gegenüber von der «Krone» haben die Barons kürzlich das «Fö e Flamma dal Barun» eröffnet – eine hervorragende Bäckerei mit Beiz.
In dem ehemaligen Kapellenraum unter der Erde trifft alpine Ruhe auf kreative Fine-Dining-Magie. Ein Zwei-Sterne-Tastingmenü mit Fokus auf saisonale Aromenkunst sorgt für Feuerwerke auf dem Teller. Puristisch, elegant – spektakulär im Engadiner Style.
Ausgezeichnet ist hier nicht nur die Küche, auch das Panorama kann punkten: Im Da Vittorio trifft italienische Spitzenküche auf alpinen Luxus. Klassiker wie Paccheri alla Vittorio und Maialino da latte con tartufo kommen kunstvoll angerichtet auf den Teller.
La Brezza in Arosa ist der alpine Gourmet-Hotspot von Marco Campanella. «Ispirazione» setzt auf feine Fisch- und Fleischgerichte, «Moving Mountains» denkt pflanzlich. Beide Menüs zeigen Haltung statt Effekte. Einmaliges Erlebnis mit Blick auf verschneite Berge.
Der Küchenchef muss doppelt abliefern, denn Kommunikation mit den Gästen gehört in Fürstenau dazu. Kunden sitzen an der Küchentheke und verzehren, was Simeon Nikolov unter dem Motto «From garden to table» zu einem Veggie-Menü verarbeitet. Spannend ist auch das Wine Pairing.
In der Chesa Stüva Colani in Madulain trifft Engadiner Gemütlichkeit auf italienische Kochkunst. Frische, saisonale Zutaten, hausgemachtes Brot und feine Kräuter sorgen für Genussmomente. Warmes Holz und ein stilvolles Ambiente machen den Aufenthalt besonders.
Im Restaurant in der ehemals ersten Tennishalle Europas wirkt Chef Nobu Matsuhisa. Er zaubert aus Elementen der japanischen und peruanische Küche unvergessliche Fusion-Erlebnisse. Thunfisch-Tacos oder Gelbschwanz-Sashimi mit Jalapeños vereinen beide Genusswelten.
Den Alten Torkel regelmässig zu besuchen, ist für Weinliebhaber praktisch Pflicht. Es gibt eine Riesenauswahl Bündner Weine mit Jahrgangstiefe, dazu Gerichte, die auf nahtlose Weise Lokales mit Exotischem verbinden. Grosse Terrasse mit wunderbarer Aussicht auf die Reben.
Ob am Mittag oder am Abend: La Riva in Lenzerheide bietet moderne Küche auf höchstem Niveau ohne Starallüren – mit kreativer Linie von Chef Dominique Schrotter. Präsentiert wird auf feinem Porzellan, begleitet vom Blick auf den Heidsee und das Bergpanorama.
Im Bocca Fina Chastè wird mit sehr viel Fingerspitzengefühl aus lokalen Zutaten ein hochkarätiges Menü mit Twists und Finessen aus aller Welt gezaubert. Nicht nur die Aussicht, sondern auch jeder Teller ist hier ein wahres Kunstwerk. In diesem Schlosshotel wird königlich getafelt.
Der lichtdurchflutete Gastraum mit viel Holz wirkt modern und einladend, die Fenster geben den Blick auf den Nationalpark frei. Aus der Küche kommen Überraschungs- und Degustationsmenüs aus erlesenen, oft lokalen Produkten, dazu passende Weine, sorgfältig ausgesucht.
Das Gourmet Stübli La Miranda bietet die grösste Weinauswahl im Engadin. Hier verbindet sich eine kreative Küche mit erlesenen Weinen, die perfekt auf die Gerichte abgestimmt sind. In einem gemütlichen Ambiente können Weinliebhaber grosse Genussmomente geniessen.
Nach Kochlegende Martin Dalsass' Abgang Ende 2024 übernahm sein Schützling Kevin Fernandez das Zepter mit seiner Partnerin Lisa Carlevero. Die Küche ist weiterhin eine exzellente Mischung aus Alpinem und Mediterranem, zubereitet mit viel Gespür für die Produkte.
Das Kachelofa-Stübli im Waldhotel Arosa steht für eine Gourmetküche in gemütlicher Stubenatmosphäre. Regionale Produkte werden mit hoher handwerklicher Präzision verarbeitet. Klassische Aromen erscheinen hier modern und klar, ohne die alpine Basis zu verlieren.
Alpine Gourmetküche im originell renovierten Kuhstall. Zur Auswahl stehen zwei Menüs aus regionalen Produkten, wobei eines davon vegetarisch ist. Durchaus empfehlenswert ist auch die kleine, feine Speisekarte, in der sich auch «grosses pièces» zum Teilen finden.
Das Gasthaus am grossen Dorfbrunnen von Valendas zieht seit Jahren Gourmets von nah und fern an. Es ist Dorfbeiz, währschaftes Restaurant und Gourmettempel zugleich. Auf der Karte findet man Regionales genauso wie exotische Köstlichkeiten, dazu viele Weine aus Graubünden.
Im 600-jährigen Pfarrhaus von Trin vereint Casa Alva alpine Tradition mit mediterranem Flair. Das «Berg & Küste»-Menü überrascht mit saisonalen Zutaten aus der Region, die gekonnt mit edlen Komponenten aus dem Meer gepaart werden. Heimelig und herzlich, wie sich das gehört.
In einem geschichtsträchtigen Haus serviert die Casa Casutt bodenständige Bündner Klassiker wie Capuns, Pizokel oder seltene Innereien, saisonal veredelt. Egal, ob in der rustikalen Ustria, in der eleganten Sala oder auf der lauschigen Gartenterrasse – hier wird genossen.