Top Sommerterrassen: Die besten Restaurants in Graubünden
Der Küchenchef muss doppelt abliefern, denn Kommunikation mit den Gästen gehört in Fürstenau dazu. Kunden sitzen an der Küchentheke und verzehren, was Simeon Nikolov unter dem Motto «From garden to table» zu einem Veggie-Menü verarbeitet. Spannend ist auch das Wine Pairing.
Den Alten Torkel regelmässig zu besuchen, ist für Weinliebhaber praktisch Pflicht. Es gibt eine Riesenauswahl Bündner Weine mit Jahrgangstiefe, dazu Gerichte, die auf nahtlose Weise Lokales mit Exotischem verbinden. Grosse Terrasse mit wunderbarer Aussicht auf die Reben.
Ob am Mittag oder am Abend: La Riva in Lenzerheide bietet moderne Küche auf höchstem Niveau ohne Starallüren – mit kreativer Linie von Chef Dominique Schrotter. Präsentiert wird auf feinem Porzellan, begleitet vom Blick auf den Heidsee und das Bergpanorama.
Im Bocca Fina Chastè wird mit sehr viel Fingerspitzengefühl aus lokalen Zutaten ein hochkarätiges Menü mit Twists und Finessen aus aller Welt gezaubert. Nicht nur die Aussicht, sondern auch jeder Teller ist hier ein wahres Kunstwerk. In diesem Schlosshotel wird königlich getafelt.
Der lichtdurchflutete Gastraum mit viel Holz wirkt modern und einladend, die Fenster geben den Blick auf den Nationalpark frei. Aus der Küche kommen Überraschungs- und Degustationsmenüs aus erlesenen, oft lokalen Produkten, dazu passende Weine, sorgfältig ausgesucht.
Nach Kochlegende Martin Dalsass' Abgang Ende 2024 übernahm sein Schützling Kevin Fernandez das Zepter mit seiner Partnerin Lisa Carlevero. Die Küche ist weiterhin eine exzellente Mischung aus Alpinem und Mediterranem, zubereitet mit viel Gespür für die Produkte.
Alpine Gourmetküche im originell renovierten Kuhstall. Zur Auswahl stehen zwei Menüs aus regionalen Produkten, wobei eines davon vegetarisch ist. Durchaus empfehlenswert ist auch die kleine, feine Speisekarte, in der sich auch «grosses pièces» zum Teilen finden.
Das Gasthaus am grossen Dorfbrunnen von Valendas zieht seit Jahren Gourmets von nah und fern an. Es ist Dorfbeiz, währschaftes Restaurant und Gourmettempel zugleich. Auf der Karte findet man Regionales genauso wie exotische Köstlichkeiten, dazu viele Weine aus Graubünden.
In einem geschichtsträchtigen Haus serviert die Casa Casutt bodenständige Bündner Klassiker wie Capuns, Pizokel oder seltene Innereien, saisonal veredelt. Egal, ob in der rustikalen Ustria, in der eleganten Sala oder auf der lauschigen Gartenterrasse – hier wird genossen.
Modern gestalteter Pavillon, ehemaliges Olympia-Eisfeld, jetzt Kulm Country Club by Mauro Colagreco. Hier zeigt sich der Weltstar nahbar: Es gibt eine bezahlbare Küche für jeden. Viel Fleisch vom Grill, manchmal sogar ganze Tiere für spezielle «Asado»-Happenings.
Rebecca Clopath ist eine Naturköchin aus Graubünden. Sie kombiniert Landwirtschaft und Gastronomie auf dem elterlichen Biohof Taratsch. Ihre «Esswahrnehmungen» in vielen Gängen gehen über das Essen hinaus: Es sind Erzählungen zu Herkunft und zum Kreislauf der Natur.
Hier steht das heimische Produkt im Mittelpunkt. Eingekauft wird nur bei regionalen Produzenten oder die Lebensmittel kommen vom eigenen Hausacker. So wie die Aromen, ist das auch das Konzept keineswegs konventionell: Hier bezahlt man pro Teller, die alle gleich portioniert sind.
Die Stiva Veglia in Schnaus bei Ilanz verbindet alpine Gemütlichkeit mit hochstehender Gastronomie. In die Pfannen kommt nur das Beste, dabei wird sehr auf die Herkunft der Produkte geachtet. Serviert wird eine schmackhafte klassische Küche im zeitgenössischen Gewand.
Bergfeeling pur gibt es in dieser gemütlichen Hütte über Arosa, im Sommer wie auch im Winter. Mit Blick auf die Alpen bekommt man hier köstliche Gerichte aus vornehmlich lokalen Zutaten. Die Küche ist bodenständig schweizerisch, hie und da mit einem modernen Twist.
In einem ehrwürdigen Patrizierhaus würzt Casa Tödi Tradition mit regionaler Finesse. Das saisonale Überraschungsmenü (drei bis sieben Gänge) schöpft direkt aus Garten und Holzofen. Gesellig, ehrlich und mit Herz – ein kulinarisches Relais mitten im Surselvatal.
Nicht nur für Golfer lohnt sich der Besuch im Restaurant des Golfclubs Sagogn. Hier gibt es an sieben Tagen die Woche eine kreative saisonale Produkteküche. Dazu geniesst man einen feinen Tropfen aus dem Weinkeller und die wunderbare Vista auf die umliegende Bergwelt.
Im idyllischen Weindorf Fläsch serviert das Restaurant Adler saisonale, modern interpretierte französische Küche. Die über 600 Etiketten umfassende Weinkarte ergänzt die kreativen Gerichte aus regionalen Produkten in den gemütlichen, holzvertäfelten Stuben perfekt.
Neu ist im Nova vieles: die Verbindung von Tradition und Eleganz etwa. Vor allem aber der Stil von Küchenchef Ruud Willemsen. Der will von Schweizer Käse nicht lassen, schätzt aber auch Zutaten der weiten Welt: vom Hummer bis zum Dessert aus sieben Zitrusfrüchten.
In historischem Engadiner Ambiente zaubern die Küchenprofis alpine Fine‑Dining‑Kunst, reduziert auf das Beste aus der Region. Saisonale Menüs überraschen täglich, der Abend beginnt oder endet stilvoll an der Cheminée‑Bar mit Ausblick – nachhaltig, regional und elegant.
Das Pinot liegt ruhig am Rand von Fläsch – ein Ort für feine Gerichte, unaufgeregt serviert. Mittags gibt es täglich ein neues Menü, immer donnerstags wird ein Gourmetabend zelebriert. Der Fokus liegt auf regionalem Wein, der Kräutergarten liefert Frische direkt dazu.