"Lieferservice" Streetfood-Lokale in Köln
In der Domstadt mangelt es wirklich nicht an Pizzerien, aber die neapolitanischen Pizzen schmecken hier außergewöhnlich gut. Geschmackvoller Teig und absolut frische, aromatische Zutaten sorgen für pure Glückseligkeit. Was Pizzaiolo Raffaele anders macht, bleibt sein Geheimnis.
Pizza mal anders: Die stylishe Ehrenfelder Backstube mit dem markanten Neonschild bäckt knusprige Sauerteigpizzen und rechteckige Blechpizzen nach Detroit-Art. Teig, Teigführung und Backstil sind ein echter Gamechanger. Favorit: Double Pepperoni mit Chili-Honig. Richtig heiß!
Hummus für Fortgeschrittene. Das mit Olivenöl und Tahini abgeschmeckte Kichererbsenpüree kommt hier in seidenweicher Textur und mit herausragenden Kombinationen auf den Tisch. Samstags von 12 bis 17 Uhr gibt es Shakshuka, ein »Hummus der Woche« sorgt für Spiel, Spaß und Spannung.
Chronischer Pommes-Mangel? Der lustige Frittendoktor auf der Neusser Straße weiß, wie man diesen kuriert. Die nach belgischer Manier doppelt frittierten Kartoffelstreifen werden mit verschiedenen hausgemachten Saucen serviert, dazu gibt es Burger – vegetarisch und halal.
Das zum Traditionsimbiss im Kwartier Latäng gehörende Deli bringt Kebab-Power ins Agnesviertel. Der Döner wird nach einem über 30 Jahre alten Rezept zubereitet. Brot, Fleisch, eingelegtes Gemüse, Salate, Falafel und Co schmecken absolut frisch, der Dönerteller ist besonders gut.
Raph's BBQ Deli, der kleine City-Cousin des BBQ Diner in Widdersdorf, holt Sandwiches aus der Pausenbrotecke und macht aus ihnen handliche Genusskultur. Dabei legt Ex-Spitzenkoch Saloum Raphael Doucouré größten Wert auf Qualität, Kreativität und Spaßfaktor – zu jeweils gleichen Teilen.
Thu Khuê Phams vietnamesische, bio-zertifizierte Frischeküche begeistert nicht nur Veganer. Die Gerichte sind kreativ, ausgewogen, optisch chic, ausgesprochen lecker und von A bis Z durchdacht: ohne Fleisch oder Fisch, ohne Geschmacksverstärker, ohne künstliche Zusatzstoffe.
Sushi der Extraklasse in modern-maskulinem Ambiente – die dominierende Farbe ist Schwarz. Umso facettenreicher ist dann aber das Speisenangebot: Von puristischem Sashimi in Premiumqualität bis zu fancy Crispy Rolls ist alles dabei, auch die warmen, koreanisch inspirierten Gerichte überzeugen.
Veganes Comfort Food im Erdgeschoss des 4711-Hauses – verboten gut. Natürlich sind Garlic Knots, Chicken Alfredo, Mac 'n' Cheese, Tiramisu-Cannoli und die vielen unorthodoxen Pizzakreationen von Chicken Parm bis Döner nichts für alle Tage, lecker schmeckt es aber allemal.
Nicht hip, nicht fancy, aber einfach richtig gut. Saftig gebratene, handgeformte Pattys aus schmeckbar gutem Fleisch werden mit wenigen, gut abgestimmten Zutaten zwischen ofenfrische Burgerbrötchen gepackt, dazu Weltklasse-Fritten. Favoriten: Chili-Cheese- und Guacamole-Burger.
Gourmet-Köfte in einem etwas abgelegenen, wenig attraktiven Winkel der Stadt – serviert wahlweise im frischen Baguette mit hausgemachten, köstlichen Saucen oder als Tellergericht mit eingelegtem Gemüse, Pommes und knackigem Salat. Auch die Currywurst vom Rind schmeckt gut.
Der Name ist Programm, auch wenn die Gourmetpizzen natürlich in Köln aus dem golden glänzenden Ofen gezogen werden. Die Kombi aus Zucchinicreme, Mozzarella und Gambas ist sensationell, außerdem gibt es Pizza fritta, frittierte Zucchiniblüten, frittierte Meeresfrüchte und und und.
Im ehemaligen Veggie Vu hat das altbekannte NiHao neu eröffnet. Das Joint Venture der beiden Imbisslokale bietet sowohl vegane vietnamesische Gerichte wie Tofu mit Erdnusssauce als auch chinesische Evergreens wie Schweinebauch in Szechuan-Sauce oder Hongkong-Ente Spezial.
Die Domstadt ohne Freddy Schilling? Möglich, aber sinnlos. Vor allem der Kultladen im Kwartier Latäng ist für viele immer noch Hotspot in Sachen Frische, Qualität, Pommes, Toppings und Saucen. Glutenfreier Bun? Veggie-Burger? Veganes Patty? Alles möglich. Der Service ist auf Zack.
Klassisches Sushi-Restaurant mit gepflegtem Gastraum und lauschigem Hinterhof. Die Fischqualität ist überdurchschnittlich hoch, und das schmeckt man. Wer es gerne etwas raffinierter mag, wählt von der Vorspeisenkarte Lachs-Tatar mit Ponzu-Sauce oder Wagyu-Rinder-Carpaccio mit Trüffel.
Farbenfrohes Taco-Paradies am Rheinauhafen. Von Fisch- bzw. Austernpilz-Ceviche über Maishähnchen-Quesadillas in Achiote-Marinade bis zu Pico De Gallo, Frijoles und Tortillachips mit Guacamole ist alles hausgemacht. Für zwei Personen lohnt sich die gemischte Taco-Platte.
Der Kebab-Imbiss an der Aachener Straße ist nicht nur gut für einen schnellen Notfall-Boxenstopp, sondern kann guten Gewissens auch gezielt zum genussvollen Verspeisen von Döner, Dürüm oder Halloumi-Wrap angesteuert werden. Herrlich krosse Pommes, saftiges Fleisch, toller Salat.
Adana ist Kult. Wer die Berge an über Holzkohle gegrilltem Fleisch nicht alleine bewältigen kann, kommt am besten mit vielen Freunden. Vor allem der Grillteller und die namensgebenden Hackfleischspieße sind stadtbekannt, zum Döner unbedingt Knoblauchsauce wählen.
Der Geschmack steckt im Detail: Bei Nennillo bedeutet das kompromisslos gute, denkbar frische Zutaten direkt aus Italien. Das schmeckt man vor allem beim neapolitanischen Fior-di-Latte-Mozzarella. Selbst die in einem Zusatz-Ofen gebackenen, glutenfreien Pizzen sind ein Traum.
Authentische chinesische Küche jenseits von Schweinefleisch süß-sauer und Wan Tan. Traditionsgerichte mit Rinderpansen oder Schweinedarm sind eine Mutprobe wert, der Besuch lohnt aber vor allem für die aus der Provinz Shaanxi stammenden Nudeln, die man in der offenen Küche zieht.