"mediterrane Küche" Restaurants in Wien
Ungewöhnlich für eine Hotelbar: Hier kann man ganz exzellent in intimem Ambiente speisen. Eigenständige Küchenlinie mit asiatisch inspirierten Gerichten wie Paprikahendl Tandoori oder Gulasch Tantan.
»Brasserie deluxe« ist die Ansage des Hotelrestaurants in der früheren Kassenhalle der Länderbank. Es gibt Zwiebelsuppe und Pâté en croûte, aber auch »steirisches« Tuna-Tataki oder Hamachi-Ceviche.
Auch nach Neuübernahme inklusive Renovierung bleibt man der traditionellen kroatischen Küchenlinie treu. Großartig: Regelmäßig wird hier ein ganzer Thunfisch zerlegt. Außergewöhnlich gute Weinauswahl.
Noble Trattoria mit Fokus auf toskanischer Gourmetküche: edle Produkte, großartige Fleischqualität, Pasta stets al dente und alles natürlich hausgemacht. Selbst der Espresso ist schlichtweg perfetto!
110 Jahre Tradition können nur wenige Gasthäuser vermelden. Familie Pruscha führt ihr gemütliches und uriges Lokal mit sehr persönlicher Note. Tolle Weinauswahl! Tipp: Nur Bares ist hier Wahres.
Bistro trifft Wirtshaus: Ex-Steirereck-Koch Danijel Duspara vereint Wienerisches mit französischen Akzenten und kredenzt in seinem kleinen Lokal Wohlfühlküche mit Geschmack und gehobenem Anspruch.
DIE Adresse für gehobene Fischküche à la Méditerranée: Austern, Langusten, Oktopus und andere Preziosen aus den Meeren werden fachkundig zubereitet, in puncto Wein kennt man sich ebenfalls aus.
Mit »Mama Konstantina« deckt Konstantin Filippou neben dem gleichnamigen Fine-Dining-Restaurant und dem großartigen Zweitlokal »O boufés« auch die bodenständige, traditionelle Küche Griechenlands ab.
Hier lebt Konstantin Filippou vermehrt seine griechische Seite aus. Fische und Meeresfrüchte dominieren die Karte – siehe Lachsforellen-Taramas oder Forelle Müllerin. Riesenauswahl an Naturweinen!
2024 gegründete Bar und Brasserie bei der Oper. Es gibt Französisches wie Vichyssoise, Joue de Bœuf und Tarte Tatin, dazu ein wenig aus Italien und Asien. Die witzigen Gerichte der Startphase sind weg.
Wer sich nicht für ein Gericht entscheiden kann, lässt sich vom Chef’s-Choice-Menü überraschen – die gehobene Wirtshausküche kommt jedenfalls immer kreativ umgesetzt und in feiner Qualität daher.
Italienischer Ableger der erfolgreichen Gastro-Familie Huth. Handgezogene, knusprige Pizza »alla romana« aus dem Steinofen, zahlreiche Pastaspezialitäten und Steaks. Tipp: italienische Weine und Trüffelgerichte.
Gegenüber vom Stammhaus der Rindfleischdynastie liegt im soeben runderneuerten Mario der Fokus nicht auf Tafelspitz und Co, sondern auf Pasta (täglich frisch!) und Grill. Unbedingt die Monats-Specials beachten.
Erste Reihe fußfrei und der Stephansdom zum Greifen nah. Ein prickelnder Aperitif auf der Terrasse setzt den Ton für den Gourmetabend. Mediterrane Küche auf hohem Niveau – Qualität, die stets erfreut.
Fischliebhaber sind hier goldrichtig: Topqualität, Wildfang und verlässliche Küche. Im Sommer ist der Schanigarten Pflicht – Takans Meeresfrüchteplatte plus eine gute Flasche Wein und der Abend sitzt.
Das Flaggschiff der Restaurantgruppe der Barbaro-Famiglia. Gerer-Schüler Daniel Kellner kocht auf hohem Niveau neben Italo-Klassikern auch kreative Abwandlungen wie »Vitello tonnato sbagliato«.
Schon das maritime Blau des Entrees macht Lust auf Meer und mehr. Otto Wagners prächtiges Jugendstilgebäude glänzt dann auch mit Austern, Seafood, allerlei edlem Meerestier und internationalen Weinen.
Philipp Barosch hat getauscht. Außerhalb des Gürtels, aber viel größer war ihm doch lieber als innerhalb, aber winzig – das »Nido« steht für »Nest« und passte trefflich zur alten Location. So siedelte sein »Nido Bistro« vom Spitalsviertel am Alsergrund nach Rudolfsheim unweit des Meiselmarkts ins ehemalige »M77« – ein vollständig ausgestattetes Lokal, das »bis hin zum Zahnstocher« betriebsbereit war. Barosch werkte zuvor lange im »Gasthaus Seidl«, noch früher im alten »Reznicek« und dereinst sogar in den legendären »Drei Husaren«. Jemand also, den man als irgendetwas zwischen Routinier und Veteran bezeichnen darf. Dennoch strotzt die oft wechselnde Karte nur so vor originellen Ideen. Liest sich schräg und mundet köstlich: Sardinenhumus mit knusprigem Babyoktopus und Chilicreme. Grob gehacktes Beef Tatar »asiatisch« mit Wasabicreme und gebratenem Spitzpaprika ist eine erfrischend andere Version des allgegenwärtigen Klassikers. Ganz traditionell dagegen das Ganslleber-Parfait mit Quitten-Gel und Preiselbeeren oder die glasierte Kalbsleber mit Apfel und Nussbutterpüree. Wer sein Tuna-Steak – hier mit Zitronenrisotto und Erbsenschoten – nicht ganz durch will, sollte das wohl dazusagen. Und Patisserie ist eine eigene Kunst, das Topfensoufflé wird eher keinen Preis gewinnen, der Kaiserschmarren dagegen schon. Die Weinkarte ist dem Patron und seinem Servicemann Thomas Seidl ein Anliegen, hier findet man auch interessante Flaschen aus weniger prominenten Regionen wie dem Aostatal oder Franken. Eine Zuneigung zum Andauer Weingut Schwarz scheint auch zu bestehen. In der Sektion »Bistro« ist dieses jedenfalls eines der gerade originellsten der Stadt.
Die Liebe zum Detail zeigt sich nicht nur in der Einrichtung, sondern auch in der Küche; dort geht es weltoffen und kreativ zu: Gansl-Gyoza, asiatischer Tuna oder doch lieber Trüffel-Tagliatelle?
Ein erfreuliches Restaurant für die Abendstunden: entspannt und mit hoher Qualität bei Speisen und Wein. Das Tenha-Chaos-Table-Menü führt querfeldein – und übers Meer gleich mit. Einfach treiben lassen.