"Sonntags geöffnet" Bars in Österreich
Ungewöhnlichste Cocktails entdecken und nebenbei Musik-Bingo spielen? Bei Kan Zuo ist das kein Widerspruch. Die Atmosphäre darf laut sein, die Karte muss witzig sein und an exquisiten Kreationen herrscht kein Mangel, seit diese Wunderwelt vor bald 20 Jahren ihre Tore geöffnet hat. Bob Dylan würde sagen: »Forever young«!
Das Leitthema, um nicht zu sagen der Leit-Index, ist unter dem neuen Barteam geblieben: Finanzthemen werden kreativ in saisonale Cocktailkarten übersetzt – zuletzt etwa mit den fünf Investorentypen. »Innovation«, »Independance« und »Opportunities« werden nicht nur als Cocktailnamen großgeschrieben. Tolles Barfood!
Auf Diskussionen zu ungarischen Marillenbränden und Anime versteht sich das Duo »JoJo« Luger und Attila Szelhoffer ebenso wie aufs Mixen. Der breite popkulturelle Bogen wird ins Glas übersetzt, der Umbau gibt dieser Ausnahme-Mixology einen noch feineren Rahmen. Großartiger Platz ohne jede Allüre, aber voller Klasse!
Man sieht es den Tiroler Balken nicht gleich an, dass dahinter eine der ungewöhnlichsten Bars des Landes wartet. Auch der »Zwetschken Bellini« oder die »Rote Bete Colada« bereiten – so gut sie auch sind – nicht auf den Schatz des Andi Hotter vor: das Spirituosenreich gigantischer Größe, in dem er meisterhaft navigiert.
Die Cocktails sind mindestens so beeindruckend wie das glamouröse Ambiente der »D« alias »Discovery« Bar. Die hochwertige Qualität und die professionellen Barkeeper inszenieren jeden Signature Drink zur perfekten Guest Experience. Eines der Geschmackshighlight: »Isla Verde« mit Rum, Avocado, Kokos, Wasabi und Molke.
Die Mixologen sind wahre Meister ihres Fachs und gehören zu den renommiertesten der Stadt. Mit Kreativität und Präzision experimentieren sie mit Zutaten, Aromen und Techniken, um Einzigartiges zu erschaffen. Auch Klassiker gelingen fehlerlos; der Negroni, um ein Beispiel zu nennen, überzeugt mit perfekter Balance.
Wenn die Lampen über der Bar in Schwingung kommen, ist wieder Showtime. Der Schalk und das stupende Abstimmungshändchen für Aromen hat da schon lang sein Werk begonnen. Kan Zuos Auswärtsspiel in der Villa Bulfon bringt exotische Aromen und witzige Serves – von Smoken mit einem »Drachen« bis zur Seifenblase – zusammen.
Alleine die Location im alten Steinstollen – er liegt 90 Meter tief im Festungsberg – macht das 1930 schon zu einem Must-go. Hier angekommen, geht es im Glas vor allem um die enorm große Auswahl an Gins aus aller Welt – sie ist sogar im Guinness-Buch der Rekorde verzeichnet. Absolutes Erlebnis mit Speakeasy-Charakter!
Die adelige Geschichte des mondänen Hauses zeigt sich auch in der Barkarte: Da wird allen Berühmtheiten von »Prinzessin Elisabeth« über »Kaiser Franz« bis zu »Herzogin Ludovika« ein flüssiges Denkmal ins Glas geschenkt – die gute Aromenbeschreibung hilft Neulingen bei der Auswahl: von kräftig-bitter bis cremig-süß.
»Life is golden«, nach diesem Motto und voller großartiger Jazz-Club-Inspiration begeistert die American Bar im Grand Tirolia nicht nur mit sehr gut ausgeführten Drinks und der großen Auswahl an Whisk(e)y, Tequila und Co. Liveauftritte von jungen Künstlern laden zum Zuhören, Swingen und Schwärmen ein – und zum Tanzen!
Im ganzen Haus herrscht alpine Eleganz, so auch in der Bar. Dank hausgemachter Sirupe gerät die alkoholfreie Auswahl vielfältig, die Signature Cocktails reüssieren derweil wahlweise mit regionalem Twist wie beim »Alpincosmo« oder internationalen Noten wie beim »Thai Massage« mit Tequila, Chili, Zitronengras und Mango.
Ins dritte Jahr geht das Linzer Cocktailwohnzimmer im lunaren Look mit gewohnter Kreativität. Die allgegenwärtige »Paloma« wird hier mit Rhabarber interpretiert. Eine japanische Eleganz prägt die wechselnden Signature Cocktails (»Yuzoni«) in diesem ebenso gemütlichen wie hochwertigen »Wasserloch« der Donaustadt.
Hoch über der Stadt sorgen die Sonnenuntergänge hinter der Rooftop Bar des The Ritz-Carlton, Vienna für Wow-Momente. Mit einem Glas »Perrier-Jouët« ist der ideale Sundowner zur Hand. Das Angebot ist vielfältig und dem Hause entsprechend immer extravagant, luxuriös und von höchster Qualität. Der Service »auf dem Dach« ist ebenfalls top!
Legende mit einhüllender Atmosphäre fern des Alltags. So präsentiert sich der Nukleus des Wiener Barwunders heute. Bei Rum- und Whisk(e)y-Drinks hat man hier Endgegner und Elysium in einem vor sich. Die reich bestückte Raritätenecke beschreibt man am besten mit einem Song des Säulenheiligen Dean Martin: »That's Amore«!
Es kann einfach sein: guter Espresso und faszinierende Cocktails. Damit hat sich die Bar am Beginn der Steingasse ihren Namen gemacht. Auf die kreative Benennung versteht man sich bei »Berry Me in Bourbon« oder »Thyme and Punishment« durchaus auch. Und mit regionalem Honig im Shaker und »Salzach Blush« wird es ganz lokal.
Die Bar im MalisGarten verspricht sensorische Geschmackshighlights und das ist absolut ernst gemeint. Mit innovativen Aromen-Sprays kommt man dem Drink-Geschmack auf die Spur, das erleichtert die Wahl zwischen den kreativen Mixes. Gemütlich-gehobene Atmosphäre, Cocktailkurse und ungezählte »Spritz«-Varianten zum Apéro!
Diese Bar gehört auf jede Bucketlist für Fans gehobener Getränkekultur. Exklusive Baratmosphäre, elegantes Auftreten und Qualität in Perfektion. Die Karte beeindruckt mit edlen Spirituosen und raffinierten Kreationen. Wer es klassisch mag, ist mit einem »Kir Royal« bestens beraten – zeitlos und passend zum Ambiente.
Die Barkarte in der Hotelbar begeistert mit ihrem Einfallsreichtum jedes Jahr aufs Neue. Diesmal wird es bei Andreas Portz intergalaktisch. »Saturn« trägt eine Espuma-Haube, die »Venus« ist ein Highball und alle Shortdrink-Fans sollten sich »Uranus« ordern. Der spielerische Zugang im gediegenen Ambiente holt alle ab.
So bunt kann eine »Hotelbar« sein! Der entspannte Innenhof gibt die Vibes vor, das weibliche Barteam sorgt für Witz schon bei den Drink-Namen. »Smoking Skeleton« oder »Adults only« will man einfach kosten. Längst ein Hausklassiker ist das »flavoured popcorn«. Den Agaventrend bedient »Sonne & Leben« samt Tajin-Würze.
Das starke Barteam um Yannik Seeber bringt der Rooftop-Bar neue Aufmerksamkeit. Neben der unschlagbaren Partyatmosphäre rücken so auch die Drinks in den Fokus. Hier hat man mit Kreationen wie »Bloody Hell« (Tequila-stark!) und selbst den Mocktails einiges am Start. Damit bleibt man fit fürs Motto: »We groove the roof«!