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© Florence Stoiber

Bald kein »Dreh & Drink« mehr? Hersteller schlägt Alarm

Kinder
Getränke

Aufgrund der geopolitischen Lage könnte die Herstellung des Kindergetränks »Dreh & Drink« beeinträchtigt werden. Der Hersteller zeigt sich besorgt.

Mit der Schließung der »Straße von Hormus«, die wegen der Öl- und Gastransporte, zu den wichtigsten Handelsstraßen der Welt gehört, ist auch die Versorgung mit einem wichtigen Verpackungsrohstoff für die Produktion von »Dreh und Trink« beeinträchtigt. Denn infolge der Sperrung der Handelsroute zwischen dem Iran und dem Oman sind sind die Energiepreise weltweit stark gestiegen.

Der Geschäftsführer der »Klosterquell Hofer GmbH«, die das in Österreich beliebte Kindergetränk »Dreh & Drink« produziert, äußert sich in einer Pressaussendung besorgt: »Die Versorgungssicherheit mit LDPE ist aktuell nicht mehr gegeben. Die Lage ist ernst. Wenn sich die Situation nicht rasch entspannt, könnten im Sommer tatsächlich Produkte im Regal fehlen.«

Preise schnalzen in die Höhe

Aufgrund der weltwirtschaftlichen und geopolitischen Lage haben sich die Preise für Polyethylen, ein Stoff, der für die Produktion der charakteristischen Beutel benötigt wird, innerhalb kürzester Zeit verdoppelt. »Aufgrund des sprunghaften Anstiegs der Rohstoffpreise erleben wir aktuell eine unvorhersehbare Mehrbelastung, die uns stärker trifft als die Corona-Pandemie«, so Hofer.

Derzeitig kann das Unternehmen die Produktion noch stabil halten, auf die kommenden Monate blickt es aber kritisch: »Aktuell können wir liefern. Aber wenn die Rohstoffversorgung weiterhin unterbrochen bleibt, müssen wir uns auf Einschränkungen einstellen. Das ist ein realistisches Szenario«, erklärt Hofer.


 

Miriam Al Kafur
Digital Redakteurin
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