Dirk van der Niepoort

Dirk van der Niepoort
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Niepoort: Rücktritt vom Rücktritt

Dirk van der Niepoort wird dem Porthaus nun doch als Präsident und Galionsfigur erhalten bleiben.

Überraschende Wendung bei Niepoort Vinhos: Dirk van der Niepoort, der Mitarbeitern gegenüber bereits seinen Abschied aus dem Familienunternehmen angekündigt hatte, wird dem Porthaus nun doch als Präsident und Galionsfigur erhalten bleiben.

Auch Falstaff gegenüber hatte Niepoort die Trennung vor kurzem bestätigt. Doch inzwischen scheint sich das Blatt gewendet zu haben. »Eine dritte Partei hat uns dazu gezwungen, noch einmal miteinander zu reden«, gibt Niepoort auf telefonische Nachfrage zu Protokoll, ohne genau zu erläutern, wer die Konfliktparteien waren und wer der Mediator gewesen sein könnte. »Wir haben uns irgendwie doch noch geeinigt, ich stehe dem Ganzen jetzt sehr positiv gegenüber. Bis Ende des Jahres werden die letzten Fragen geklärt sein.« So scheint nun ein Schlussstrich gezogen unter eine Zeit, die – so Niepoort – »nicht einfach war«.

Das von Niepoort gemeinsam mit seinem Sohn Daniel sowie mit Philipp Kettern vom Weingut Lothar Kettern aus Piesport angestoßene Mosel-Projekt wird unabhängig von Niepoorts Verbleib im Familienunternehmen weiter vorangetrieben. »Das ist davon ganz unabhängig«, so der Schiefer-Experte. »Wahrscheinlich ist es am Ende sogar ein Vorteil für unsere Pläne an der Mosel, wenn ich weiterhin bei Niepoort bin«.

Text von Ulrich Sautter

Ulrich Sautter
Ulrich Sautter
Wein-Chefredakteur Deutschland
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