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Rotweinguide 2025: Die Reserve-Trophy-Sieger

Rotweinguide 2025
Rotweinguide
Rotweingala 2024

Das Weingut Feiler-Artinger überzeugt mit seinem Blaufränkisch Leithaberg DAC und Werner Achs setzt sich zum wiederholten Mal auf den ersten Platz der Reserve-Trophy in der Kategorie Cuvée.

Im Rahmen der Rotweingala im eleganten Ambiente der Wiener Hofburg präsentierte Falstaff die Sieger der diesjährigen Rotweinprämierung. Diese beiden Weingüter wurden als Reserve-Trophy-Sieger ausgezeichnet.

FALSTAFF RESERVE-TROPHY-SIEGER BLAUFRÄNKISCH

Platz 1: Weingut Feiler-Artinger, Blaufränkisch Leithaberg DAC Rust Ried Oberer Wald 2021

Mit dem Blaufränkisch Leithaberg DAC von der Ried Oberer Wald aus dem Jahr 2021 punktet sich Kurt Feiler vom Weingut Feiler-Artinger fulminant zurück. Das Weingut, das sich in den letzten Jahren eher mit seinen Weiß- und Süßweinen in Szene gesetzt hat, findet damit wieder Anschluss an die Rotweinelite. Kurt Feiler ist Mitglied der RWB, der Renommierten Weingüter Burgenland, des Cercle Ruster Ausbruch und seit einigen Jahren auch des Vereins respektbiodyn, deren Mitglieder nach biodynamischen Richtlinien arbeiten. Die große Liebe zum Produkt Wein, zur Natur und zu den Reben prägt und kennzeichnet Handeln und Denken des Familienbetriebs. Daher werden sowohl die Weingärten als auch die Weine von und mit sorgsamer Hand ge- und bearbeitet.

Auf rund 27 Hektar wird die Ruster Trilogie gepflegt, deshalb ist die Sortenvielfalt auch relativ groß. Beim Rotwein konzentriert man sich aber in erster Linie auf den Blaufränkisch, und mit diesem Wein ist Kurt Feiler ein Kunstwerk, wie er seine Weine selbst bezeichnet, gelungen. Die Ried Oberer Wald ist für Kurt Feiler eine der besten für Blaufränkisch. Wegen des kargen fossilen Muschelkalkes im Boden und der Ausrichtung nach Süden werden die Trauben und Weine besonders reif und ausdrucksstark und sind dennoch voller Finesse und Eleganz.

Platz 2: Weingut Ernst Triebaumer, Blaufränkisch Ried Oberer Wald 2021

Platz 3: Weingut Dorli Muhr, Blaufränkisch Carnuntum DAC Prellenkirchen Ried Spitzerberg-Obere Roterd 1ÖTW 2021

© Kirill Lialin

FALSTAFF RESERVE-TROPHY-SIEGER CUVÉE & SORTENVIELFALT

1. Platz: Weingut Werner Achs Reserve 2021 BF/ME

Werner Achs ist auf diesen Seiten ein Wiederholungstäter, denn kaum ein anderes Weingut hat es in den letzten Jahren so oft auf die große Falstaff-Bühne geschafft wie er. Der Golser Winzer vinifiziert zwar nur drei Weine, aber diese drei Rotweine sind Jahr für Jahr unter den allerbesten des Landes, wenn nicht ganz vorne zu finden. Wie macht das der Achs, werden sich manche fragen? Nun, in erster Linie verbringt er sehr, sehr viel Zeit in seinen Weingärten. Bei Messen, Präsentationen oder ähnlichen Veranstaltungen trifft man ihn eigentlich nie. Er weiß deshalb genau über jede Rebzeile Bescheid, weiß, was zu tun ist, wenn das Wetter mal nicht so mitspielt, wie es sich die Winzer wünschen, und hat dadurch im Herbst bei der Lese auch in schwierigen Jahren perfektes Traubenmaterial.

In zweiter Linie trifft er Jahr für Jahr mit seiner Stilistik genau den Geschmack der Juroren, die für die Ermittlung der Falstaff-Sieger blind probieren und sich bei seinen Weinen stets einig sind. Beim Jungwein-Grand-Prix hat er es mit seinem Zweigelt Ried Goldberg nur knapp nicht auf das Stockerl geschafft, aber mit Xur, seiner Cuvée bestehend aus Zweigelt, Blaufränkisch und Sankt Laurent, belegt er heuer Platz 3 in der Gruppe der Cuvées, und mit Werner Achs Reserve, einer Cuvée aus Blaufränkisch und Merlot, die nur in Magnums erhältlich ist, setzt er sich zum wiederholten Mal auf den ersten  Platz und holt sich die Reserve-Trophy.

Würde es eine All-Time-Winner Liste der Falstaff Rotweinprämierungen geben, Werner Achs stünde mit seinen Weinen mit Sicherheit darauf. Und mit Sicherheit begeistern seine Weine nicht nur Jahr für Jahr die Juroren, sondern auch alle Rotweinconnaisseure hierzulande und über die Grenzen hinaus.

2. Platz: Weingut Gerhard Markowitsch, M1 2021

3. Platz: Weingut Philipp Grassl, Grassl Reserve 2021

3. Platz: Weingut Gesellmann, G 2020

© Kirill Lialin

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Peter Moser
Peter Moser
Chefredakteur Wein
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