»Spice up Vienna«: ESC-Sieger JJ macht Wiener Küche scharf
Im Format »Spice up Vienna« probiert ESC-Star JJ klassische Wiener Gerichte neu aus. Mit Chili-Saucen und scharfen Pasten wird die Traditionsküche dabei aufgepeppt.
Alt-Wiener Suppentopf mit Chili-Sauce, Krautfleckerl mit scharfer Pepperoni oder Gulasch mit Chili-Paste – ESC-Vorjahressieger Johannes Pietsch alias JJ will Wien noch einmal ordentlich einheizen. Diesmal nicht auf der Bühne, sondern am Teller. Im neuen Social-Media-Format »Spice up Vienna« dreht sich alles darum, wie viel Schärfe die Wiener Küche eigentlich aushält.
Vienna Bites
Im Zentrum steht das kulinarische Themenjahr »Vienna Bites. Küche. Kultur. Charakter«, das die Wiener Gastronomie in einen zeitgemäßen, kulturellen Kontext rücken soll. Das Format kommt vom WienTourismus und läuft auf Instagram und TikTok. JJ kostet sich dabei durch klassische Gerichte wie Tafelspitzsülze, Wiener Schnitzel, Krautfleckerl, Gulasch, Kaiserschmarrn, Punschkrapfen oder Apfelstrudel – also einmal quer durch die Wiener Küche, von Vorspeise bis Dessert. Danach wird nicht nur probiert, sondern ordentlich nachgeschärft. Chili-Saucen, Chili-Pulver und scharfe Pasten stehen am Tisch der Suite im »Hotel Imperial«, die als Kulisse dient. Zwischen Kronleuchtern und Prunkmöbeln trifft klassische Wiener Kulinarik auf moderne Social-Media-Inszenierung.
Spice it up
Insgesamt besteht die Serie aus drei Kurzepisoden. Jede Episode widmet sich einem Gang: Vorspeisen, Hauptspeisen und Desserts. Beim ersten Gang stehen etwa Alt-Wiener Suppentopf, Tafelspitzsülzchen und Wiener Heringsalat am Tisch. Danach folgen Krautfleckerl, Gulasch mit Semmelknödel und Wiener Schnitzel. Zum Abschluss gibt es die drei Süßspeisen. Für den Spice werden dabei Produkte von Wiener Produzent:innen verwendet, etwa von »Staud’s«, der »Chilifabrik« oder dem Würstelstand »Scharfer René«.
Der ESC in Wien
Hinter dem Projekt steht auch ein größerer Kontext: Wien rückt 2026 als Host City des Eurovision Song Contest ins internationale Rampenlicht. Rund 170 Millionen Menschen sahen vergangenes Jahr JJs Sieg in Basel im TV, die Reichweite des ESC liegt insgesamt bei Milliarden Online-Impressionen. Genau dieses Publikum soll auch mit dem Format erreicht werden – jung, digital und international.
Chili im Gepäck
Auch JJ selbst ist Teil dieser Schnittstelle zwischen Popkultur und Kulinarik. Er beschreibt sich als jemanden, der Essen grundsätzlich gern scharf isst. Seine philippinischen Wurzeln spielen dabei genauso mit hinein wie seine Wiener Herkunft. »Scharf gehört für mich einfach dazu, meine Chilipaste ist daher immer mit dabei«.
* Falstaff ist nationaler Medienpartner des Eurovision Song Contest 2026.