Hardmaxxing als Extrem
Am äußeren Rand der Bewegung findet sich schließlich das »Hardmaxxing«: Von chirurgischen Eingriffen bis zu selbst durchgeführten, gesundheitsgefährdenden Methoden zur Veränderung der Gesichtsknochen. Diese Praktiken betreffen zwar nur einen kleinen, dafür umso radikaleren Teil der Szene, sorgen aber für die mediale Aufmerksamkeit, die dem Trend insgesamt zuteilwird. Wie eine in The Conversation veröffentlichte Analyse einer Mental-Health-Expertin zeigt, ähneln solche extremen Verhaltensweisen in ihrer Struktur Symptomen von Essstörungen und der körperdysmorphen Störung – ein Hinweis darauf, dass hinter dem vermeintlichen Beauty-Trend oft mehr steckt als der Wunsch nach einem gepflegten Äußeren.
Für Eltern, Pädagog:innen bedeutet das: Looksmaxxing sollte nicht als kurioser Internet-Trend abgetan werden, sondern als ernstzunehmendes Warnsignal für psychische Belastung.