TEFAF NEW YORK: Design-Highlights 2023
Anders als bei der Maastrichter Schwestermesse mit dem Schwerpunkt Alte Meister, setzen Gallerien in New York mit außergewöhnlichen Designstücken Akzente.
Die US-amerikanische Schwester der Maastrichter TEFAF (The European Fine Art Fair) Messe hat bis 16. Mai ihre Pforten in der Park Avenue Armory geöffnet. Neben moderner und zeitgenössicher Kunst, gibt es Blue Chips der internationalen Desgingeschichte zu entdecken - und natürlich auch zu kaufen. Zum achten Mal wird die Kunst- und Designmesse an der US-Westküste abgehalten. Anders als bei ihrer Maastrichter Ausgabe, die vor allem für Top-Exemplare Alter Meister steht, reichen die feilgebotenen Exponate in New York in die jüngere Kunst- und Designgeschichte zurück. Der Anspruch an die Aussteller ist allerdings auch im Big Apple extrem hoch und deren Auswahl einer strengen Jury unterworfen. Qualität verpflichtet, entsprechend hochkarätig ist das Publikum und die Käuferschaft. Das Angebot an Kunst, Juwelen, Antiquitäten und Design erstreckt sich über zwei Etagen der historischen Armory in der Park Avenue. 91 Händler konnten dafür eine Zulassung ergattern. Aus Österreich zeigen die Galerien Ropac, Wienerroither und Kohlbacher und Thomas Salis Kunst aus Österreich und ihrem Portfolio.
Josef Hoffmann, Jean Prouvé und eine rote Bar
Auf der leuchtenden „Mountain Bar“ des kubanisch-amerikanischen Künstlers Jorge Pardo wurde bei der VIP Eröffnung Tequila gereicht. Die Petzel Gallery bietet diesen Eyecatcher an, das Teil entstammt der Bar, die der Künstler bis 2012 in Los Angeles Chinatown betrieb. Die französiche Galerie Patrick Seguin begeistert mit Möbeln von Top Designer:innen wie Jean Prouvé, Pierre Jeanneret und Charlotte Perriand. Die Galerie Mitterand erfreut mit Claude Lalannes Krokodil-Möbeln aus vergoldeter Bronze. Von Josef Hoffmann gibt es ein ikonisches Besteck zu kaufen, auch ein von Josef Frank designtes Kabinett mit Affenmotiv darf als Highlight unter den Design-Stücken gewertet werden.