Herbert Stranzinger © Stiegl/Neumayr

Herbert Stranzinger © Stiegl/Neumayr

Herbert Stranzinger übernimmt Leitung des »Stiegl-Gut Wildshut«

Der gebürtige Salzburger wird sich verstärkt um die Weiterentwicklung des Gastronomie- und Meetingsegments des ersten österreichischen Bierguts kümmern.

von Alexander Schöpf
29. Juli 2024

Herbert Stranzinger wird mit 1. August die Leitung des »Stiegl-Gut Wildshut« übernehmen. Der gebürtige Salzburger soll sich in seiner neuen Funktion um die Weiterentwicklung des Gastronomie- und Meetingsegments kümmern sowie zukunftsweisende Projekte rund um die Themen Kreislaufwirtschaft, Artenvielfalt und neues, nachhaltiges Wirtschaften vorantreiben.

Stranzinger bringt langjährige Management- und Führungserfahrung mit. Er war in den vergangenen Jahrzehnten in verschiedensten leitenden Positionen bei der »Salzburg AG« tätig, hat unter anderem den Sales-Business- und Key-Account-Bereich verantwortet und federführend an der Etablierung neuer Dienstleistungen mitgewirkt. Darüber hinaus absolvierte er berufsbegleitend diverse Ausbildungen wie ein MBA-Studium an der »Salzburg Management Business School«. »Das ›Stiegl-Gut Wildshut‹ ist ein Refugium für Genuss-Suchende und zugleich Ideenschmiede und Experimentierküche rund um die Themen Bierbrauen, nachhaltige Landwirtschaft, Artenvielfalt und Kreislaufwirtschaft. Ich freue mich sehr darauf, hier künftig meine Expertise einbringen zu dürfen«, betont Stranzinger, der in seiner Freizeit leidenschaftlich gerne kocht und Oldtimer-Rallyes bestreitet.

Die Stieglbrauerei hat die Tore des »Stiegl-Gut Wildshut« 2015 geöffnet, um die Vision für ein neues Ernährungs- und Lebensbewusstsein zu realisieren. In Österreichs »erstem Biergut« wird der Kreislauf »vom Boden ins Glas«, laut »Stiegl«, komplett gelebt. Das heißt, dass beim Brauen alle Schritte in die eigene Hand genommen werden: das reicht von der Pflege des Bodens über den Anbau von Urgetreidesorten und der Nutzung der eigenen Wasserquelle bis hin zur Vermälzung und Röstung des Getreides. Im »Kråmerladen« wird Lokales und Selbstgemachtes, wie etwa das Trebernbrot, Käsespezialitäten oder dry-aged Fleisch vom Pinzgauer Rinder und Schmankerl vom Mangalitza-Schwein. Zum ersten Mal geschichtlich erwähnt wurde das Gut im Jahr 930. Um 1500 gelang das Anwesen in den Besitz der Bayerischen Herzöge. Im 17. Jahrhundert gruppierten sich um das Schloss ein Amtshaus, ein Wirtschaftsgebäude und schlussendlich auch ein Wirtshaus. Seit 1779 ist das Schloss österreichisch. Kurz darauf wurde auch mit dem Bierbrauen begonnen. Im »Stiegl«-Besitz ist »Wildshut« seit dem Jahre 1917.

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