Stefanie und Christian Metzger, Gastgeber:innen
© Gregor Hofbauer
Metzger: »Für uns geht mit dem ›Refugium‹ ein Herzenstraum in Erfüllung.«
Stefanie und Christian Metzger, Gastgeber:innen des »Refugiums Lunz am See«, sprechen über ihren Traum und was ein gute Führungskraft ausmacht.
von Alexandra Embacher
05. Januar 2023
PROFI: Im April 2023 öffnet das »Refugium Lunz«. Auf was können sich die Gäste freuen?
Stefanie Metzger: Einfach sein zu dürfen – gut essen, gut trinken, gut schlafen. Ein Auszeit-Hideaway eben, ein Refugium zum Wohlfühlen mit viel Herzlichkeit und Liebe zum Detail. Ein Ort zum Kraft Tanken und Aufladen, umgeben von »Schönem« aus Design und Natur.
Die Geschichte Ihres Hauses reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück, Sie hauchen Bestehendem Leben ein. Wie genau machen Sie das?
Stefanie Metzger: Dank Joachim Mayr und Heinz Glatzl, die dieses geschichtsträchtige Haus vor etwa drei Jahren entdeckt haben und ihre Vision eines Lieblingsortes mit Herzblut umgesetzt haben. Alles, was man im »Refugium« sieht, trägt ihre Handschrift. Ursprünglich als Frühstückspension angedacht, sind Ideen gewachsen und nun dürfen wir wieder unsere Leidenschaft leben, mein Mann Christian in der Küche, dem Herzstück des Hauses, und ich als Gastgeberin. Wie genau wir das tun: mit steter Begeisterung, Interesse, Respekt und vor allem Leidenschaft für unseren Beruf. Auch für uns geht mit dem »Refugium« ein Herzenstraum in Erfüllung.
Bei Ihnen kommt Gutes aus der Region. Welche Rolle spielt Regionalität in Ihrem Haus?
Christian Metzger: Regionalität hat einen ganz besonderen Stellenwert bei uns, natürlich einhergehend auch mit Saisonalität. Dank der Lage haben wir hier die Möglichkeit aus der nahen Umgebung Fisch, Fleisch, Käse direkt und persönlich zu beziehen.

Foto beigestellt
Den idyllischen Urlaub machen erst Ihre Mitarbeiter:innen möglich. Wie motivieren Sie diese?
Christian Metzger: Jede:r Einzelne ist ein Teil vom Ganzen, es geht immer um ein Miteinander. Wir haben unsere Betriebe immer so geführt, wie wir es auch gerne haben/hätten. Das versuchen wir auch weiterhin so umzusetzen und zu leben. Wenn wir wertschätzend miteinander umgehen, ist damit schon einer der wichtigsten Grundsteine gelegt. Mitarbeiter:innen transportieren ihr eigenes Empfinden so, wie sie sich selbst fühlen, oder eben wohlfühlen. Und das reflektiert auf unsere Gäste.
Was macht eine gute Führungskraft aus?
Stefanie Metzger: Das vorzuleben, was man erwartet. Ganz wichtig ist für uns immer Offenheit und klare Kommunikation, das schafft gegenseitigen Respekt und Vertrauen. Neben Entscheidungen treffen und Linien vorgeben ist zu- sowie hinhören ganz wichtig und Ideen der Mitarbeiter:innen zu akzeptieren, aufzugreifen und anzuwenden, genauso auch Fehler passieren zu lassen, um daraus zu lernen, aber erklären warum, wieso.

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