Die besten Restaurants in Niederösterreich
Die neue Generation legt noch einmal nach: Das Landhaus zählt zu Österreichs Topadressen. In die großen Fußstapfen trat und tritt Thomas Dorfer souverän. Kreative Ideen, perfekte Umsetzung. Exzellent!
Jedes Gericht ist eine stimmige Komposition in vollendeter Abstimmung: Jakobsmuschel mit Roscoff-Zwiebel, Hühnerhaut und XO-Sauce wird zur Aromenmelodie. Eine der Topadressen Niederösterreichs.
Mörwald inszeniert Gourmetküche als sinnliches Gesamterlebnis: filigran komponiert, aromatisch tief und technisch brillant. Regionalität dient als Bühne – es entfaltet sich pure kulinarische Eleganz.
Es passiert nicht allzu oft, dass sich der Einkaufswert eines Weinkellers über Mittag von einem Mittelklassewagen in Richtung Rolls-Royce verändert. So geschehen Mitte Mai in Langenlebarn. Da lud Eigner Johannes Praskac die neue Weinkarte im Restaurant »Das Wolf« hoch. Der 27-jährige Juniorchef des für Pflanzen und Gartengestaltung bekannten Tullner Clans kümmert sich neben Marketing und Planung exklusiver Privatgärten auch um das Lokal, das sein Vater Wolfgang 2011 lieber kaufte, als das Stammwirtshaus der Familie Immobilienentwicklern zu überlassen. Nach einer wirtschaftlich bewegten Geschichte führen die Praskac das Haus nun selbst. Im Mai zunächst eine Küchen-Doppelspitze verkündet, nun kam es noch mal anders. Mit Mark Lukaseder wurde ein Küchenchef mit Bezug zur Region gefunden. Zuvor war er in Toni Mörwalds Stammhaus in Feuersbrunn für die Gourmetküche verantwortlich. Im »Das Wolf« wurde gleich einmal entschieden, den bisherigen »Menüzwang« aufzuheben und auf österreichische Grundprodukte umzustellen. Die paprikageprägte Edelfischsuppe wird über nur unter der Wärmelampe erwärmte rohe Zanderwürfel eingegossen. Eine sommerlich frische Vorspeise: Tagliata von XO Beef mit Rucola, Parmesan in Balsamico-Vinaigrette. Pflicht ist ein Signature Dish Lukaseders: herrlich mürbe, hocharomatische Rindszunge – wieder vom XO Beef – als Rolle mit Rucola und Krenmayonnaise in Kernölemulsion. Stubenküken – aus heimischer Zucht eine Rarität – wird als Brust und knusprig frittiertes Haxerl mit Mais3 serviert – Süßmaiscreme, gepoppter Mais plus Maissegmente. Unprätentiöse Landhausküche mit besten Zutaten. Ins Staunen – siehe oben – kommt man nun in Sachen Wein. Einerseits war die Karte schon bislang außergewöhnlich jahrgangstief – insbesondere bei jenen Winzern, für die Praskac schon mal Gärten gestalten durfte. Siehe Hirtzberger, Tement, Lackner-Tinnacher, Ott und Co. Zu Schloss Gobelsburg besteht eine besondere Beziehung – Johannes Praskac ist mit Weingutstochter Anna Moosbrugger liiert. Und dann kam jener Moment, als im Ziegelkeller – einst die Dorfdisco – die Kollektion eines befreundeten Weinsammlers eingelagert wurde. Bordeaux-Fans dürften sich über Einzelflaschen von Lafite bis Lafleur freuen. Eher ausflippen könnten Burgunder-Connaisseurs – Perrot-Minot, Prieuré Roch, Tino Kuban – you name it. Dazu allerlei von Sine Qua Non, sogar der rare US-Chardonnay Aubert ist vertreten. Und fahren muss auch niemand, zur ÖBB-Haltestelle sind’s dreißig Sekunden.
Wo Kulinarik zur Inszenierung wird und alle Sinne gleichermaßen anspricht: Die Küche zeigt sich produktbezogen, saisonal und weltoffen. In bis zu acht Gängen wird Genuss auf höchstem Niveau zelebriert.
Da, wo alles passt: Ambiente und der Zugang zu den Spitzenprodukten der Region sind das eine, Veronika und Uwe Machreichs Talent – als Gastgeberin und Koch – das andere. Ein Hügel voller Gaumenfreuden!
Die Region wird hier kulinarisch in Szene gesetzt: Demeter- und Bioprodukte, Fleisch und Fisch von höchster Qualität. Gewürzt wird mit Kräutern und Aromen aus Garten, Wiese und Wald – pure Naturküche.
1 Raum, 5 Tische, 23 Gänge – und Bernhard Zimmerl im Zentrum des Geschehens. Live gekocht, Gang für Gang inszeniert. Ein intensives, persönliches Dinner-Erlebnis, das kulinarische Grenzen verschiebt.
Beeindruckend sind Küche und Keller! Großartige Wein- und Champagnerkarte, kreative Küche und ein Gastgeber, der es lokal ohne Dogmen liebt. Zutaten aus einem engen Radius, am liebsten vom »Donaugartl«.
Eine Topadresse im Wienerwald: draußen idyllisch am Teich, drinnen romantisches Scheunenambiente. Exzellente Qualität, vor allem in der Wildküche. Eine Legende: der grandios bestückte Weinkeller.
Küche und Keller auf Augenhöhe: Küchenchef Erwin Windhaber setzt auf beste Produkte und feine Aromatik. Seine Gerichte sind präzise komponiert – die Weinempfehlungen zu den Abendmenüs sind ein Muss!
Die zwei Spitzenköche verwandeln Topzutaten von Gärten und Weiden des Hofs und auch von anderswo in Bodenständiges, aber auch in tolle Menüs. Ein Musterbeispiel für zeitgemäße Landwirtschaft. Gute Weine!
Es wird gekocht, wie es anders kaum einer wagt: Waldviertel trifft Welt, Produkte aus der Region auf Exotik – da kommen oft unkonventionelle Mischungen heraus. Michael Kolm denkt Heimat global.
Zweigleisig fährt Tomaž Fink, der Wanderer mit Klassikern (Top-»Wiener«) erfreut, Gourmets aber sein elaboriertes Chef-Menü – im Takt der Jahreszeiten abgewandelt – serviert. Gekonnt, in beiden Stilen!
Schon die »kleinen Happen« verraten die Ambition von Peter Pichler. Regional durch und durch (»Cook the Gart’l«), wird selbst der Sellerie »von Kopf bis Fuß« aufgetischt. Sehr gut auch alles vom Wild!
Marco Gangl muss nicht das Blaue vom Himmel versprechen – er liefert. Skandinavisch geprägt, reduziert er auf das Wesentliche: ein exzellentes Grundprodukt und die Kunst, es fantasievoll zu veredeln.
Region und Natur sind Mike Nährers Kompass. Er verwandelt heimische Zutaten in moderne, feinsinnige Teller. Gartenkarotte mit Polenta, Misoschaum und Mandel-Quinoa – ein echtes veganes Meisterstück!
Christian Wöber kocht ambitioniert, souverän und schafft sensorische Erlebnisse. Optisch ein Traum, aromatisch präzise, geschmacklich wie textural immer wieder für Überraschungen gut. Tolle Weinkarte.
Theresia Palmetzhofer zählt zu den besten Köchinnen des Landes – und das zeigt jeder Teller. Teils traditionell, teils sehr unkonventionell, aber optisch wie geschmacklich stets auf höchstem Niveau.
Seit drei Jahrzehnten gelebte Familientradition mit guter Aussicht. Hier im Haslauerhof wird regional gekocht, saisonal gedacht und mit Donaublick serviert. Fleisch, Fisch, vegetarisch – alles top!