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Die besten Restaurants mit 3 Falstaff-Gabel(n) in der Schweiz

Fedor Selivanov/Shutterstock
421 Top-Lokale mit 3 Falstaff-Gabel(n) aus Schweiz in der Falstaff 100 Punkte Wertung. Komplett mit Anschrift, Telefonnummer und Öffnungszeiten.
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Nein, verbissen ist Reto Brändli nicht. Obwohl er, zurück im «Ecco», natürlich wieder Sterne will – zwei bitte –, geht er die Sache mit einer beneidenswerten Gelassenheit an. Und serviert französische Küche, die so leichtfüssig und selbstbewusst ist wie er selbst. Vier Jahre war Brändli Teil der «Giardino»-Familie, bevor ihn die Sternegastronomie nach Berlin und St. Moritz führte. Doch die Verbindung zu Ascona blieb – vielleicht liegt es am feinen Duft der Zitronen hier, den er so liebt und der Brändlis Handschrift in vielen Gerichten begleitet. Wie etwa beim Gruss aus der Küche: Knusperrolle mit Gamba Blanca und Zitrus, ein filigranes Tartelette von alter Milchkuh mit Randen, Rettich, Kaviar und Rauchmayonnaise. Und der persönlicher Favorit: ein Ei Royale mit Imperial Kaviar und Kartoffelschaum, der so cremig-leicht ist, dass man sich darin betten möchte. Der Star der Show, die geeiste Foie gras, gefüllt mit Orange und Hummer-Espuma, ist zart wie ein Sorbet. Brändli beweist, warum er als Ausnahmetalent gilt. Frischer Steinbutt folgt, vor nicht einmal 24 Stunden aus Portugal eingeflogen, begleitet von Meerrettich, Apfel, Rinderzungenröllchen, Kohlrabi und Ochsenschwanzessenz mit Liebstöckel. Dazu ein komplexer Viognier, empfohlen von der Gastgeberin des Hauses, Theresa Windhofer. Wer alkoholfrei unterwegs ist, muss im «Ecco» übrigens nicht auf Pairings verzichten: Die begleitenden Tees von «Saveur» sind so fein abgestimmt, dass sie der Weinbegleitung in nichts nachstehen. Den süssen Abschluss gestaltet Pastry-Chefin Antje Hauser: Joghurtschaum, Birne als Sorbet und Mousse, geeiste Beeren im Zitronensud. Fazit des Abends: Die Sterne sollen zurückkommen – bitte!

Via del Segnale 10, 6612 Ascona, Schweiz

Stefan Wiesner ist nicht nur Koch, er ist eine Ikone. Mit seinem enormen Wissen über das Entlebuch und seine Natur, aber auch über Kunst, Alchemie und die Küchen der Welt hat er einen ganz eigenen Kochstil entwickelt, mit dem er die Gäste seines Mysterions verzaubert.

Brambode 6, 6167 Bramboden, Schweiz

Im modernen Gastraum des Au 1465 mit seinen grossen Fenstern, die den Blick auf See und Berge freigeben, geniesst man eine alpine Gourmetküche der Extraklasse. Küchenchef Mariano Buda stammt ursprünglich aus Italien, kocht hier aber vor allem mit lokalen Ingredienzen.

Route du Lac 21, 1938 Champex-Lac, Schweiz

Die Fenster des modernen, eleganten Gastraums geben einen herrlichen Blick auf den See frei. Genauso schön sind die Kreationen, die vom aufmerksamen Servicepersonal aufgetragen werden – zudem schmecken sie göttlich. Die Küche ist modern, mit französischen Wurzeln.

Quai Wilson 47, 1211 Genf, Schweiz

Im Bijou des Kreuzes wird aus Essen fast schon ein Ritual: Das historische Gasthaus verwandelt sich abends in ein Mikro‑Fine‑Dining mit nur wenigen Tischen. Ein Überraschungsmenü, das Schweizer und asiatische Aromen reduziert vereint – persönlich, intim und brillant.

Stettlistrasse 3, 6383 Dallenwil, Schweiz
italienische Küche

In stylisher Jachtclub-Atmosphäre mit Blick auf den See trifft mediterran-italienische Finesse auf gelassene Eleganz: offene Küche, grüne Fliesen, Leder-Lounge und eine einzigartige Weinkarte – entspannt, kultiviert, perfekt für das Nizza-Gefühl am Zürichsee.

Utoquai 45, 8008 Zürich, Schweiz

Fine Dining mal anders: Bei IGNIV in Zürich liegt alles auf dem Sharing-Tisch – kleine Gänge, grosse Themen, Fingerfood next level. Liebevoll angerichtet, überraschend im Geschmack und ohne Etikette. Wer teilt, wird belohnt mit Gaumenfreuden und einer Prise Verspieltheit.

Marktgasse 17, 8001 Zürich, Schweiz
Schweizer Küche

Im Jägerhof wird Gourmetküche auf sehr hohem Niveau geboten. Fein komponierte Teller mit intensiven Aromen und exakter Technik prägen den Stil. Ein Ziel in St. Gallen für alle, die Handwerk und Kreativität schätzen und sich auf jeden Gang wirklich freuen wollen.

Brühlbleichestrasse 11, 9000 Sankt Gallen, Schweiz

Wie japanische Köche begrüsst die «L’Appart»-Brigade jeden neuen Gast. Das Spitzenlokal, das vor zweieinhalb Jahren eröffnet hat, ist praktisch ausgebucht. Das Menu besteht aus sieben Gängen mit zwei Verlängerungsoptionen. Eingestimmt werden wir auf die Küche von Luis Zuzarte mit einem Mille-feuille und Sbrinz und Swiss-Shrimp-Tartelette. Perfekte Kreationen, auf die bereits die erste Vorspeise folgt: Uns wird eine Bouillon aus gesammelten Kräutern mit Beurre noisette eingeschenkt. Aus dem Krug lugt ein Kräuter-Bouquet, ein vielsagendes Detail. Feine Noten, feiner Start. Delikat sind auch die hauchdünnen Zucchetti mit Blüten von der Studentenblume und Bärenklau. Auf dem Blumenkohlmousseline thront Kaviar mit fermentiertem Himbeeren. Perfektioniert wird das Gericht mit Beurre blanc. Nach einem Tomaten-Duo mit mexikanischem Maispilz können wir dem Zusatzgang Agnolottis nicht widerstehen. Die Teigtaschen hätten einige Sekunden länger im Salzwasser kochen sollen, aber sie schmecken dank der Füllung von geräucherter Ricotta, Champagner-Sud und Swiss-Shrimps-Bisque grossartig. Gemüse eine Bühne zu bieten, ist echte Kochkunst. Gelungen ist das bei der Aubergine, die eine noch nie probierte Konsistenz mitbringt. Dank Sous-vide wird sie geschmeidig, und Miso und die ersten Steinpilze verleihen dem Ganzen die Umami-Note. Im Hauptgang folgt 45 Tage gereiftes Rindfleisch, das wuchtig im Geschmack ist und von Ysop-Gurken-Jus und gepickeltem Bärlauch flankiert wird. Die leichten Desserts sind angenehm in der Grösse: ein Aprikosen-Sorbet mit Shiso in einem Kelch serviert, darauf folgen mit Estragon pochierte Kirschen mit frischen Mandeln und rosiertem Joghurt. Das junge Team hat sämtliche Register gezogen. Und das liebevoll, locker und lustvoll.

Rue de Bourg 29, 1003 Lausanne, Schweiz

Die Fensterfront bietet einen weiten Blick in die majestätische Bergwelt und gibt dem kulinarischen Erlebnis einen stimmungsvollen Rahmen. Sternekoch Franck Reynaud komponiert seine alpinen Gerichte mit einem Hauch mediterraner Leichtigkeit. Fantastische Weinkarte.

Rue du Pas de l'Ours 41, 3963 Crans-Montana, Schweiz
japanische Küche

Die Intimität des Orts – nur acht Gäste finden hier Platz – und die Handwerkskunst von Sushi-Meister Atsushi Hiraoka machen den Besuch in der Omakase-Suite zu einem exklusiven Erlebnis. Omakase basiert auf der Intuition des Chefs und dem Dialog mit den Gästen.

Kurhausstrasse 65, 8032 Zürich, Schweiz

Das «Myle» wurde kürzlich wiedereröffnet, bespielt wird es neu von Markus Arnold und Team, ehemals von der «Steinhalle». Das Ambiente ist grosszügig, elegant und modern. Rasch kommen Wasser und ein Aperitif an den Tisch, dann folgt ein Apéro mit frischem Brot und verschiedenen Kleinigkeiten. Das Motto ist «Cuisine Voyage», fürs aktuelle Menü liess sich Arnold auf einer São-Paulo-Reise inspirieren. Vor dem ersten Gang fragt der Sommelier nach, ob wir eine Weinbegleitung wünschen, wir wählen aber das alkoholfreie Pairing – eine gute Entscheidung! Zur Gelbschwanzmakrele mit Tamarillo und Aji Amarillo gibt es einen Drink mit Apfel, Limette und Pfeffer. Eine frische Kombination, die Lust auf mehr macht. Der zweite Gang besteht aus Schwarzem Seehecht mit Kräutermole und Hollandaise, dazu gibt es Spargel mit Lardo – und ein Getränk aus Birne, Kombu-Alge und Reisessig, das erstaunlich nach Sake schmeckt. Die norwegische King Crab mit Beurre blanc, Gartenerbsen, Kakao und eingemachtem Kürbis erhält ein recht wildes, aber spannendes ­Pairing mit viel Kurkuma. Beim Hauptgang treffen geschmorte Rinderrippe auf Belém-Pfefferjus und einen Krautwickel, in einer separaten Schüssel gibt es ein Rindstatar mit Süssmaispolenta und Pitanga-Chili. Die Desserts – eine Crème mit Kakao-Frucht und Maracuja sowie Guava mit dunkler Schokolade, Samaroli Rum und Açaí-Glace – bilden einen stimmigen Abschluss für einen genussvollen Abend. Schön ist auch die persönliche Note: Die Gerichte werden vom jeweiligen Koch präsentiert, Arnold selbst tauscht sich gerne mit den Gästen aus und das Servicepersonal ist äusserst aufmerksam und sympathisch.

Bubenbergplatz 5A, 3011 Bern, Schweiz
italienische Küche

Der Mailänder Sternekoch Antonio Guida setzt im Orsini neue Massstäbe für feinste italienische Küche. Exzellente Zutaten und ein fantastisches Gespür für Aromen und Texturen machen das Orsini zu der Adresse für Fine Dining in Zürich. Grosse Weine im Offenausschank.

Waaggasse 7, 8001 Zürich, Schweiz
94

Der Küchenchef muss doppelt abliefern, denn Kommunikation mit den Gästen gehört in Fürstenau dazu. Kunden sitzen an der Küchentheke und verzehren, was Simeon Nikolov unter dem Motto «From garden to table» zu einem Veggie-Menü verarbeitet. Spannend ist auch das Wine Pairing.

Obergass 2, 7414 Fürstenau, Schweiz

Im EquiTable kocht Julian Marti aus fair gehandelten, regionalen und biologischen Zutaten. Die Überraschungsmenüs mit vier bis sieben Gängen sind hervorragend komponiert. Kleiner, stilvoller Raum, entspannter Service und eine Weinbegleitung mit erkennbarem Charakter.

Stauffacherstrasse 163, 8004 Zürich, Schweiz

Wo Gemüse zur Kunst wird, überrascht das vegetarische Menü mit sinnesbetörenden Nuancen. So viel kulinarische Raffinesse, dass selbst Karnivoren schwach werden. Im Seerestaurant Belvédère schmeckt und spürt man die Leidenschaft der beiden Gastgeber mit jedem Bissen.

Seestrasse 18a, 6052 Hergiswil (Nidwalden), Schweiz
Schweizer Küche

Das Ambiente lässt sich am besten mit einem französischen Landhaus vergleichen. Dazu passt der moderne französische Kochstil von Kurt Mösching perfekt. Die Teller werden filigran angerichtet und von der charmanten Gastgeberin Iris Mösching und ihrem Team serviert.

Scheunenberg 70, 3251 Wengi, Schweiz

Markus Arnold lädt ins historische Museum und nimmt den Gast in seiner Steinhalle kulinarisch auf eine Reise mit. Der Küchenchef reist selbst gern und übersetzt diese neuen Impressionen und Inspirationen aus Asien oder Amerika in kreative und köstliche Gourmetmenüs.

Helvetiaplatz 5, 3005 Bern, Schweiz

In der Traube kommen Liebhaber der guten Dinge im Leben voll auf ihre Kosten. Es gibt eine moderne Gourmetküche, die in einem unaufgeregten Rahmen serviert wird. Im Zentrum stehen die hochwertigen, ausgesuchten Zutaten. Auch die fantastische Weinkarte weiss zu beeindrucken.

Baslerstrasse 211, 4632 Trimbach, Schweiz
Schweizer Küche

Silvia Manser kocht hier seit Jahren mit grosser Expertise und wunderbarer Leichtigkeit. Ihre Küche bewegt sich irgendwo zwischen lokal und mediterran, manchmal mit exotischem Kick. Derweil kümmert sich ihr Partner Thomas um die Gäste und den gut ausgestatteten Weinkeller.

Rotenwies 9, 9056 Gais, Schweiz