Digitale Nomad:innen aufgepasst: Krakau ist die beste Stadt für Remote-Worker
Seit der Corona-Pandemie ist Smart Work nicht mehr aus dem Berufsalltag wegzudenken. Ein aktuelles Ranking beleuchtet, welche Städte in Europa sich besonders gut für digitale Nomad:innen eigenen und welche weniger.
Arbeiten mit Blick auf Altstädte, Cafés und Küstenlinien – für viele ist das längst Alltag. Doch welche Städte in Europa taugen tatsächlich als Basis für ein Leben zwischen Laptop und Lifestyle? Eine aktuelle Analyse liefert Antworten und zeigt, wo Remote Work gut gelingt.
Rund 40 Millionen digitale Nomad:innen sind weltweit, so die Verfasser:innen der Studie, unterwegs. Viele von ihnen arbeiten als Selbstständige in kreativen Branchen, als Consultants oder im IT-Bereich. Doch die Freiheit, von wo immer aus zu arbeiten, wirft eine zentrale Frage auf: Wohin soll es eigentlich gehen? Für Remote-Arbeitende sind die besten Städte jene, die ein sorgfältig austariertes Gleichgewicht aus Erschwinglichkeit, Sicherheit und Lebensqualität bieten. PlayersTime hat die 35 meistbesuchten Städte des Kontinents auf Miet- und Lebenshaltungskosten, Sicherheit, digitale Infrastruktur und Mobilität analysiert.
Die günstigsten und teuersten Länder für Remote-Worker
Dass begehrte Metropolen ihren Preis haben, überrascht wenig – wie deutlich dieser ausfällt, hingegen schon. Hier schnellen die Kosten rasch nach oben: Dublin und Reykjavík führen die Liste der teuersten Standorte an, mit monatlichen Unterkunftskosten von über 4.000 Euro. Vor allem Reykjavík sticht mit rund 138 Euro pro Nacht hervor – ein Niveau, das sich durch die geringe Größe der Stadt, hohe Lebenshaltungskosten und ein knappes Angebot an zentral gelegenen Wohnungen erklärt.
Städte wie Krakau, Prag und Warschau gelten hingegen weiterhin als echte Geheimtipps für digitale Nomaden. Mit durchschnittlichen Unterkunftskosten von rund 35 Euro pro Nacht verbinden sie historische Kulissen mit moderner Infrastruktur – und das zu vergleichsweise moderaten Preisen.
Ein etwas anderes Bild zeigt sich im Süden Europas: Städte wie Lissabon und Sevilla schaffen eine attraktive Balance aus Lebensqualität und Erschwinglichkeit. Mit durchschnittlichen Unterkunftskosten von rund 1.500 Euro pro Monat bieten sie nicht nur vergleichsweise günstige Preise, sondern auch ein entspanntes Lebensgefühl.
Die 10 teuersten Städte Europas (nach monatlichen Mieten):
1. Dublin (4.400 Euro)
2. Reykjavik (4.100 Euro)
3. Amsterdam (3.700 Euro)
4. Paris (3500 Euro)
5. Kopenhagen (2.900 Euro)
6. Heraklion (2.800 Euro)
7.-9. Rom, Brügge, Mailand (ca. 2.500 Euro)
10. Florenz (2.400 Euro)
Die sichersten europäischen Städte
Die Sicherheitslage unterscheidet sich deutlich zwischen den untersuchten europäischen Destinationen. Besonders hervor sticht dabei Dubrovnik, das mit einem Sicherheitsindex von 82,23 (auf einer Skala von maximal 100 Punkten) den Spitzenwert im gesamten Datensatz erreicht und damit als sicherste Stadt der Analyse gilt. Die kroatische Küstenstadt profitiert von niedrigen Kriminalitätsraten, einem kompakten und gut zu Fuß erschließbaren historischen Zentrum sowie gut beleuchteten Straßen und einer ausgeprägten lokalen Gemeinschaft.
Die sichersten Städte (nach Sicherheitsindex):
1. Dubrovnik (82 Prozent)
2. Tallinn (80 Prozent)
3. München (78 Prozent)
4.-6. Reykjavik , Prag, Krakau (ca. 75 Prozent)
7.-10. Brügge, Warschau, Kopenhagen (ca. 74 Prozent)
Zu den Kategorien der Sicherheit und der Wohnkosten addiert das Ranking die Kosten für den Öffentlichen Transport, Konnektivität sowie des Lebensunterhalts in den einzelnen Ländern. Aus den Vergleichen entsteht ein Ranking der attraktivsten Städte für Remote-Arbeitende:
Die attraktivsten Städte für Remote Work
1. Krakau
2. Warschau
3. Budapest
4. Prag
5. Tallinn
6. Madrid
7. Sevilla
8. Lissabon
9. Dubrovnik
10. Porto