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Restaurantpreise in Europa: In diesen 5 Ländern isst man am günstigsten

Restaurant
Citytrips

Essen gehen und die lokale Kultur genießen gehört für viele Reisende zum Urlaub wie das Meer und die Sonne. Eine aktuelle Untersuchung zeigt, wo in Europa der Restaurantbesuch günstig ist und wo er schnell zum Luxus wird.

»Wer ein Land verstehen will, muss seine Küche kennen.« – sagt der Volksmund. Typische Gerichte in einem authentischen Restaurant zu genießen, ist für viele Reisende wichtiger Bestandteil jedes Urlaubs. Neue Aromen, lokale Spezialitäten, ein Glas Hauswein dazu – und plötzlich fühlt man sich angekommen. Doch genau diese Genussmomente können das Reisebudget schneller schrumpfen lassen als gedacht, wie der Fähranbieter »Ferry Go Go« nun herausgefunden hat.

Wie stark die Preise je nach Destination auseinandergehen, zeigt die sogenannte »Dinner-Preis-Landkarte Europa 2026« von »Ferry Go Go«. Untersucht wurde, was ein klassisches Drei-Gänge-Menü für zwei Personen in einem mittelklassigen Restaurant kostet – Getränke nicht eingerechnet. Das Ergebnis: Europas kulinarische Landkarte zeigt deutliche Kontraste bei der Preisgestaltung.

Wo Genuss besonders günstig ist

Wer mit kleinem Budget reist und gerne essen geht, sollte einen Urlaub in Südost- und Osteuropa planen. Ganz oben auf der Sparliste steht Skopje: In der nordmazedonischen Hauptstadt bekommt man ein komplettes Dinner für zwei bereits für rund 30 Euro.

Auch Sarajevo, Podgorica, Sofia und überraschend Funchal auf Madeira zeigen sich äußerst genussfreundlich. Hier stimmt das Verhältnis von Preis und Qualität, und kulinarische Vielfalt gibt es ohne ständiges Rechnen auf dem Bierdeckel.

Selbst beliebte Klassiker unter den Städtereisezielen bleiben laut Erhebung moderat: So bewegen sich Krakau, Prag oder Sevilla  mit durchschnittlich 47 bis 50 Euro für ein Dinner für zwei Personen in einem Bereich, der spontane Restaurantbesuche erlaubt.

 

Ein Restaurantbesuch in Skopje
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Ein Restaurantbesuch in Skopje

Wo Essen zum Luxus wird

Ganz anders sieht es im hohen Norden und in der Schweiz aus. Hier kann ein Abendessen schnell zur kostspieligen Angelegenheit werden. In der Schweiz liegt der Durchschnittspreis für ein vergleichbares Menü bei über 100 Euro, in Städten wie Lugano oder Zug sogar bei bis zu 160 Euro.

Auch Zürich, Genf, Oslo und Kopenhagen zählen zu Europas teuersten Genussadressen. Deutschland und Österreich bewegen sich dagegen im soliden Mittelfeld – nicht günstig, aber planbar.

Genuss clever planen

Das kulinarische Fazit für 2026 ist eindeutig: Wer viel auswärts essen möchte und gerne aufs Budget schaut, der findet vor allem in Süd-, Ost- und Teilen Westeuropas besonders viel Gegenwert fürs Geld. In hochpreisigen Destinationen lohnt sich dagegen eine kluge Mischung aus ausgewählten Dinner-Erlebnissen, günstigen Mittagsmenüs und Streifzügen über Märkte oder Street-Food-Stände.

 

Restaurant in Oslo
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Restaurant in Oslo

Die 5 günstigsten Länder Europas für Restaurantbesuche:

1. Kosovo: 20 €
2. Nordmazedonien: 24,38 €
3. Moldawien: 30,32 €
4. Bosnien & Herzegowina: 30,75 €
5. Serbien: 38,34 €

Die 5 teuersten Länder Europas für Restaurantbesuche:

1. Schweiz: 107,24 €
2. Dänemark: 93,69 €
3. Luxemburg: 90 €
4. Norwegen: 89,86 €
5. Hohe Preisliga: u.a. Niederlande / Irland / Finnland / Belgien (rund 80 €)


Travel-Redaktion
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