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© Riccardo De Luca - Update | Shutterstock.com

Erster Jahrgang aus dem Weinberg des Papstes auf 5.000 Flaschen limitiert

Papst
Weinberg
Toskana

Papst Leo XIV segnete seinen ersten Jahrgang, der aus dem zwei Hektar großen Weinberg auf dem Gelände seiner Sommerresidenz in Castel Gandolfo stammt. Für die Weinherstellung wurde der selbe Weinexperte engagiert, der auch die Weine von Sting produziert.

Im vergangenen Herbst weihte Papst Leo XIV offiziell den Borgo Laudato Si ein, einen 55 Hektar großen Betrieb für nachhaltige Landwirtschaft. Das Projekt befindet sich auf dem Gelände der Päpstlichen Sommerresidenz in Castel Gandolfo in Latium und umfasst auch einen zwei Hektar großen Bio-Weinberg, der ausschließlich mit Cabernet Sauvignon bepflanzt ist.

Der erste Jahrgang des Papst-Weinbergs brachte nun insgesamt 5.000 Flaschen Wein hervor, die bereits von Papst Leo XIV gesegnet wurden. Man hofft, dass die jährliche Gesamtproduktion von Borgo Laudato Si in Zukunft 15.000 Liter erreichen könnte, was in etwa 20.000 Flaschen wären.

Erhältlich im Vatikan

Die Weinproduktion wird von dem berühmten Weinexperten Riccardo Cotarella geleitet, der auch bereits von Sting für sein Weingut »Il Palagio« in der Toskana engagiert wurde. Der Cabernet Sauvignon reift in Eichenfässern und soll laut der globalen katholischen Nachrichtenagentur Aleteia sowohl innerhalb des Vatikans verkauft werden als auch mit den Besucher:innen des Borgo Laudato Si’ geteilt werden.

Die päpstliche Sommerresidenz Castel Gandolfo.
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Die päpstliche Sommerresidenz Castel Gandolfo.

Unterstützt wird das päpstliche Wein-Projekt von der Universität Udine in Friaul, die den Weinberg speziell so konzipierte, dass er resistent gegen Schädlinge und Krankheiten ist, um den Einsatz von Pestiziden zu begrenzen. Gepflegt und gelesen werden die rund 8.000 Rebstöcke von Flüchtlingen – was durch ein Programm ermöglicht wird, das Migranten und unbegleiteten Minderjährigen Kenntnisse in nachhaltiger Landwirtschaft, Tierhaltung und Gastronomie vermittelt. Auch ehemalige Strafgefangene werden in die Weinbauinitiative aufgenommen, die darauf abzielt, jährlich mehr als 1.000 Menschen auszubilden.


 

Redaktion
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