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Neue Studie zeigt: Franzosen trinken mehr Bier als Wein

Frankreich
Bier
Wein

Ist Bier das neue Statusgetränk der Grande Nation? Glaubt man einer aktuellen Studie, dann ja. Der durchschnittliche französische Haushalt trinkt mittlerweile mehr Bier als Wein – und das ausgerechnet im Land des Weins.

In Frankreich, wo Wein eigentlich als das Nationalgetränk gilt, hat Bier nun die Oberhand gewonnen. Laut einer aktuellen Studie von FranceAgriMer konsumiert der durchschnittliche französische Haushalt mittlerweile 26 Liter Bier pro Jahr – und damit zwei Liter mehr als Wein.

Der Grund für den Anstieg des Bierkonsums könnte laut Experten simpler nicht sein: Bier ist günstiger. Im Schnitt kostet ein Liter Bier etwa 2,60 Euro, während Wein mit 5 Euro deutlich teurer ist. In einer Zeit, in der viele Haushalte ihr Budget genauer im Blick haben, wird das preiswertere Bier dadurch zunehmend zur bevorzugten Wahl. Doch nicht nur der Preis, auch die Vielfalt und das Image von Bier haben dazu beigetragen, dass es an die Spitze geklettert ist.

Der Weinmarkt schrumpft

Vor allem für viele junge Franzosen ist Bier das Getränk für gesellige Abende. Hinzu kommt, dass Bier einen geringeren Alkoholgehalt hat (meist zwischen 4 und 6 %), was es zu einer leichteren Wahl macht, wenn es um den moderaten Konsum geht.

Die Zahlen sprechen für sich: Der französische Weinmarkt schrumpft. Laut der Studie kauften 2019-2023 nur noch 82 Prozent der Haushalte Wein (7 Prozent weniger als in den Jahren 2007-2011). Im Gegensatz dazu steigt die Zahl der Haushalte, die Bier kaufen, kontinuierlich. Für viele Franzosen ist Bier also mittlerweile die bevorzugte Wahl für den alltäglichen Genuss.


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