© Arcangelo Piai

UNESCO Weltkulturerbe Prosecco

Die Hügellagen des Prosecco Conegliano Valdobbiadene wurden in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

Innocente Nardi, Präsident der Winzervereinigung strahlt übers ganze Gesicht. Bei der Sitzung des UNESCO-Rates in Baku am vergangenen Sonntag wurde der Antrag um Aufnahme in die Weltkulturerbe-Liste einstimmig angenommen. Nardi: »Damit können wir einen Prozess, der vor zehn Jahren begonnen hat, glücklich zu Ende führen.« Damals starteten die ersten Überlegungen, die Steillagen im historischen Anbaugebiet des Prosecco, die vielen Trockenmauern und die gesamte Landwirtschaft, die darum kreist, als UNESCO-Erbe zu deklarieren. »Damals schien es ein Traum, heute ist es Realität. Für uns ist es aber auch Ansporn, die Einzigartigkeit unseres Gebietes mit Nachdruck zu kommunizieren«, so Innocente Nardi.
Damit kann Italien nun 55 Eintragungen in die Welterbe-Liste aufweisen, so viele wie kein anderes Land der Erde. Darunter befinden sich auch drei andere Gebiete, die nachhaltig vom Weinbau geprägt wurden: Die Hügel von Langhe, Roero und Monferrato im Piemont, das Orcia-Tal in der Toskana und die Alberello-Reben auf der Insel Pantelleria.
Verkostungsnotizen: Best of Prosecco

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Othmar Kiem
Othmar Kiem
Chefredakteur Falstaff Italien
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