Falstaff Restaurantguide 2024: Die besten Restaurants im Burgenland
Eine der wesentlichen Adressen der heimischen Kulinarik. Dank des istrischen »Außenpostens« kommt zum Gartengemüse auch Wildfangfisch auf die offene Flamme, die Alain Weissgerber meisterhaft führt.
Provokateur und Promiwirt, vor allem aber herausragender Koch – Max »mehr Biber verkochen« Stiegl lässt niemanden kalt. Im Lokal-Schmuckstück pflegt man weiter »Pannonia trifft nose to tail«. Gut so!
Das »Great Dinner« in sechs Gängen steht auch Nicht-Hotelgästen zur Verfügung. Damit genießen sie neben Weinschätzen (»Batonnage« glasweise!) Kreatives wie burgenländische Kaspressknödel und Asia-Aromen.
Das Burgenland auf einem Teller liefern die »Starter« aus der Holzofenküche von Jürgen Csencsits. Überraschende Akzente – Ras el Hanout, Pak Choi – zeigen die Kreativität der Ess-Institution im Süden.
Confierte Zwiebel, »Jus à la diable« oder Challans-Ente. Dazu die umfangreiche Burgunder- bzw. Champagnerauswahl auf der Weinkarte – die Frankophilie ist ein Kennzeichen dieser bemerkenswerten Küche.
Ein Wirtshaus wie dieses sollte jeder Ort haben. Krautsuppe, die legendäre Hühnerleber, Zander und der Kastaniengarten sind neben den Burgundern des Hauses nur eine Handvoll Gründe auf einer langen Liste.
Man könnte sich auf die einzigartige Optik verlassen. Doch mit regionalen Erzeugern (»Saps Kraut«, »Leithaland-Gemüse«) bekommt diese Austro-Küche eine Richtung. Köstliche Ausnahme: Vorarlberger Käse.
Vom winterlichen Skrei bis zum Herbsttrüffel genießt man bei Michael Pilz im Takt der Jahreszeiten. In der oft touristenüberlaufenen Freistadt hat sich dieses Juwel seinen Charme zum Glück erhalten.
Das passt einfach! Die pannonische Erdung von Hannes Tschida sorgt zusammen mit den Weinen für Fröhlichkeit. Die Küche liefert dazu Vergessenes (Kalbsbackerl) und überrascht mit so manchem Schmankerl.
Die Atmosphäre der Burg Schlaining ist etwas ganz Besonderes, bei der Kulinarik denkt man an eilige Gäste – mit Pasta und »Lumpensalat« – ebenso wie an hungrige Erforscher des Südens. Gute »Homebase«!
Das Taubenkobel-Bistro hat seinen eigenen Vibe. Glasweise genießt man die Schmankerlküche und stöbert in den Gourmandisen. Das kann eine wärmende Suppe sein, aber auch eine perfekte Wurst oder Pasta.
Ja, die Mittelmeermöwe brütet am See. Nicht nur als Namensgeber, sondern auch als Symbol für mediterrane Einflüsse dient sie im Spitzenlokal. Wermutmousse oder Forellen-Basilikum-Rolle belegen das.
Mittags bietet Adi Karner ein kleines Menü, zur Hochform läuft er abends auf. Spanische Einflüsse inspirieren da ebenso wie asiatische Noten (Bao oder Curry-Risotto) zu unkonventionellen Kreationen.