"Barrierefrei" Streetfood-Lokale in Hannover
Die Pizzaioli haben nicht nur ein Händchen dafür, den zarten Pizzateig nach mehrtägiger Teigruhe bei 480 Grad perfekt in 90 Sekunden auszubacken. Auch die Beläge werden hier mit Fingerspitzengefühl zubereitet. Geht es um die besten Pizzen der Stadt, ist das Bestia vorne mit dabei.
Vegan. Regional. Saisonal. Was sich die Betreiber des Lokals auf die Fahne geschrieben haben, ist tatsächlich noch Neuland. Doch der ausgebildete Koch Florian Skupski schafft es immer wieder, auch Sandwiches, Omelettes oder Waffeln ohne tierische Erzeugnisse gut zuzubereiten.
Wem bei dieser georgischen Handwerksküche nicht das Herz aufgeht, dem ist nicht zu helfen. Man dippt frisches Brot ins Eigelb eines Acharuli oder schlürft den Sud aus den Teigsäckchen Khinkali. Das schmeckt so gut, da vergisst man sogar das eher trostlose Flair der Markthalle umher.
Würziger Papayasalat, leckere Schweinefleischspieße oder lauwarmer, pikanter Tofusalat: Wer thailändisches Essen mag, landet in Hannover irgendwann bei Mimis Thai Kitchen. Und wird dann auch höchstwahrscheinlich Stammkunde. Es ist das beste Thai-Restaurant der Stadt.
Hier trifft gerne die Isernhagener Gesellschaft aufeinander und prostet sich über die Tische bei einem Schaumwein zu. Gegessen werden gerne »New Style Sushi« mit edlen Zutaten. Beim begleitenden Getränk wird Wein oder auch Sake getrunken – oder doch ein Signature-Cocktail?
Ein quirliger Spot in Linden. Die Terrasse im Innenhof liegt geschützt und ist im Sommer stets gut besucht. Es gibt spanische Küche, darunter viel Standard. Aber auch wechselnde Tagesgerichte gehören zum Angebot, etwa Nackensteak mit Chorizo oder Tilapiafilet mit Garnelensoße.
Eines der besten Lokale der Stadt, wenn es um deftige Balkanküche geht. Der Grillteller mit Rumpsteak, Schweinesteak, Ćevapčići, Fleischspieß, Speck und Leber ist beliebt. Danach empfiehlt sich ein Brand aus Kroatien, Serbien oder Bosnien, um die Lücken im Fleischmagen zu füllen.
Viele Jahre bildeten die Pizzen von Francesca & Fratelli die Speerspitze in der Stadt. Heute muss sich die lokale Restaurantkette die Spitzenposition mit anderen Anbietern teilen. Das schmälert aber nicht das Pizzaglück derjenigen, die den Weg zu einem der vier Standorte finden.
Immer wieder gern kehrt man im KUHnstWERK für ein kurzes Burger-Intermezzo ein. Regionale Fleischer und Bäcker liefern die Patties und Buns, die vom Küchenteam fachkundig zu kalorischen Soßen-Gemüse-Käse-Türmen gestapelt werden. Fritten werden auf Wunsch aufgepimpt.
Das Lokal hat sich zu einem beliebten All-Day-Lokal gemausert und trumpft mit jungem, frischem Flair. Da werden gerne auch Notebooks aufgeklappt und nebenbei Bowls und Röstbrote schnabuliert, etwa mit Trüffel-Omelett und Walnüssen oder Serrano-Schinken und Basilikumfrischkäse.
Die Fusion von indischen und deutschen Spezialitäten hat Charme: Schon morgens werden hier herzhafte Sauerteigbrotscheiben mit Tandoori-Chicken, Scampi-Kokosnuss-Curry oder Kurkuma-Gewürz-Rührei belegt. Wer das nicht mag, lässt sich auch gerne eine Bowl schmecken.
Ngoc Duc Nguyen ist ein umtriebiger Gastronom, der immer wieder spannende Projekte in der Stadt umsetzt. Im Tru Story gibt es Asiaküche, mit Gerichten von Japan bis Vietnam. Schmeckt klasse. Aber man trinkt hier auch gut: Es gibt eine ordentliche Auswahl an Wein, Bier oder Gin.
In der Institution findet ganz im Wortsinn das eine oder andere Intermezzo statt. Studentinnen und Studenten starten hier mit Eintöpfen, Flammkuchen oder deftigen Broten gerne in eine lange Nacht. Manchmal schauen sie dann auch gleich wieder zum Frühstück vorbei …
Das jähe, unschöne Ende der Institution in Linden war am Ende nicht zum Schaden der Qualität: Der Umzug in neue Räumlichkeiten hat dem Betreiber nochmals Auftrieb gegeben. Im Fokus stehen weiterhin türkische Grillspezialitäten, natürlich aus dem holzbefeuerten Lehmofen: Tandur.