Die besten Almhütten in der Steiermark
»Angelehnt« an einen kleinen Felsen auf einem aussichtsreichen Kamm in der Buchsteingruppe im Nationalpark Gesäuse liegt auf einer Höhe von 1544 Metern die 1885 erbaute und damit älteste Schutzhütte im Gesäuse. Start-, Ziel- und Treffpunkt für Wanderer und Mountainbiker.
Feine Kulinarik mit großer Weinauswahl, garniert mit Panoramablick im hellen Zubau, uriger Hüttenstimmung im verwinkelten Stammhaus oder warmen Sonnenstrahlen auf der Terrasse: Die Ski- und Wanderhütte auf 1857 Metern Höhe am Senderplateau des Hauser Kaibling ist ein Klassiker.
Lohnender Stopp zum oder vom Frauenalpe-Gipfel, der bei Wanderungen und Skitouren Weitsicht auf die Niederen Tauern, die Gurktaler Alpen und die Karawanken bietet. In der urigen Stub’n warten Kasnudeln, Kaiserschmarrn oder Schweinsbraten, aber auch vegetarische Gaumenfreuden.
Familienfreundliche, urige Hütte mit schöner Holzterrasse, am »Wilde Wasser«-Weg und eigenem Fischteich in Rohrmoos-Untertal gelegen. Feine Kulinarik mit Lamm, Fisch, Wild und Huhn. Der eigene Garten liefert die Zutaten für hausgemachten Kräutertee, Kräutersalz und Kräuteressig.
Gerade hundert Jahre alt geworden, verwöhnt das Oskar-Schauer-Haus, auch Sattelhaus genannt, auf der Terenbachalm mit bodenständiger steirischer Kost auf 1409 Metern Seehöhe. Über (Rund-)Wanderwege und per Auto erreichbar. Ausgangspunkt für Wanderungen auf die Stub- und Gleinalm.
Die Kulisse wirkt märchenhaft. Die Putzentalalm ist von der Breitlahnalm über den türkisgrün-idyllischen Schwarzensee im Kleinsölktal in 90 Minuten leicht erreichbar und lockt mit Kaiserschmarrn am offenen Feuer und würzigem Steirerkasbrot. Als Ausflugsziel familientauglich!
Auf 1871 Meter warten eine großzügige Sonnenterrasse mit Blick Richtung Ennstal und Niedere Tauern, ein Klettergarten sowie die Einstiege zu Kletterrouten durch die Dachstein-Südwand Richtung Gipfel. Die Talstation der Seilbahn liegt nur knapp 30 Gehminuten entfernt.
Alleskönnerin auf der Teichalm: Die Latschenhütte reüssiert als feines Almrestaurant mit Rind, Fisch oder vegetarischem Wok sowie Erlesenem vom eigenen Weingut, ist aber als »LaHü« auch als Partylocation legendär. Guter Start- und Zielpunkt für Wanderungen im Almenland.
Vor dem Talschluss des Gollingkessel auf der Oberen Steinwenderalm gelegen, präsentiert sich die 1904 erbaute, geräumige Hütte vor der mächtigen Kulisse des Hochgollings, des »Königs der Schladminger Tauern«, in einem natürlichen Amphitheater. Etappenziel des Tauernhöhenwegs.
Erreichbar von Gössl am Grundlsee aus. Umgeben von Hoch-, Neuner-, Hetz-, Scheibling- und Elferkogel und am Welser Höhenweg gelegen, ziert die Hütte einen kleinen Kessel am idyllischen Elmsee. Ausgangspunkt für Wanderungen ins Tote Gebirge. Fein zubereitete Bio-Lebensmittel.
2740 Meter sind eine Ansage – die markante Seethalerhütte gilt damit als höchste Schutzhütte in Oberösterreich und bietet dementsprechend einen herrlichen Rundumblick. An klaren Tagen erspäht man den Triglav, den Großglockner und den Böhmerwald. Gute Hüttenkost, köstliche Suppen.
Der eingeschränkte Handyempfang erweist sich als Erholungsverstärker auf der Terrasse und in der Stube, wo herzhafte Käsespätzle, aromatischer Speck und vegetarische Köstlichkeiten inmitten der Rottenmanner Tauern serviert werden. Touren zum Globuckensee, Kamplsteig und Seegupf.
Speisenangebot abseits üblicher Skihüttenkost mit Fokus aus regionalen Produkten – vom Fisch über Steaks und Burger bis zu Buchteln und hausgemachten Waffeln. Am Schnittpunkt von drei Pisten gelegen, ist der Grossa Almstadl eine beliebte Einkehradresse für Skifahrer im Lachtal.
Zwischen den beiden Giglachseen und der Steirischen und Lungauer Kalkspitze, an einem Kreuzungspunkt von Wander- und Mountainbikerouten gelegen, werden in idyllischer Almlage herzhafte Spezialitäten (Selchfleischtascherln, Steirerkäse) aus eigener Landwirtschaft serviert.
Die höchstgelegene Schutzhütte im Gesäuse bietet durch die exponierte Lage auf einem Sattel (Grabnertörl) spektakuläre Aussichten auf die Haller Mauern. Die Speisekarte von Gottfried Härtel überrascht neben Hüttenklassikern mit veganen Momos nach original nepalesischem Rezept.
Patrick und Daniel Köglburger haben die traditionsreiche Hütte auf 1600 Meter Seehöhe am Fuße des Zirbitzkogels als Pächter übernommen. Sie überzeugen mit »Almkuchl« aus Wildcarpaccio, Ofen-Schweinsbratl und feinen Mehlspeisen. Vor der Haustür wartet eine großzügige Sonnenterrasse.
Von Ramsau-Rössing aus erreichbar und am Ende eines fast hundert Jahre alten Steigs durch die sehenswerte Wildwasserklamm im Herzen des Dachsteinmassivs gelegen, ist die Hütte Startpunkt für Klettersteig-Touren. Es warten Bioprodukte vom eigenen Bauernhof und eine schöne Aussicht.
Maja Ludwig und Lisi Schleicher haben die architektonisch außergewöhnliche Voisthalerhütte zu einem geselligen Fixstern im Hochschwabmassiv poliert. Sie servieren österreichische und sächsische Spezialitäten plus steirische Schmankerl – und führen jetzt auch den »Moassa« auf der Rax.
An der Grenze zu Salzburg, unmittelbar an der Waldgrenze, am Fuße des 2740 Meter hohen Prebers und hoch über dem Bergsteigerdorf Krakau gelegen. Weites Panorama und regionale Kraftnahrung (Kartoffelsuppe, Bauernbratl, Lungauer Rahmkoch) für Wanderungen in den Schladminger Tauern.
Helles Holz, hoher Raum mit freier Sicht auf die Dachstuhlkonstruktion; draußen verwitterte Schindel als Terrassenkulisse: Die von Bettina und Karlheinz Kohlhofer bewirtschaftete Hütte ist einladender Startpunkt für Wanderungen ins Hochschwabmassiv oder zum Grünen See bei Tragöß.