Die Besten aus »Falstaff Streetfood Guide 2024«
»Kebap meets Veggie«, so lautet das Motto in diesem hippen Döner-Imbiss in der Stuttgarter Innenstadt. Was das bedeutet, dafür braucht es nicht viel Vorstellungskraft: Alle Speisen sind in fleischfreien Varianten erhältlich. Unbedingt probieren: selbst gemachten Ayran aus dem Fass.
Uriges Ristorante am Wilhelmsplatz, wo die Küche Apuliens zelebriert wird. Ein täglich wechselnder Mittagstisch rundet das Angebot um krosse Holzofenpizza und hervorragende Pasta ab. Am Wochenende erwartet einen ab 10 Uhr italienisches Frühstück mit Cornetto, Carrozza und Co.
Ein Bistro-ähnliches vietnamesisches Lokal. Von der Einfachheit und Puristik darf man sich nicht täuschen lassen. Die Speisen rund um Sommerrollen, Pho und Buns sind aufwendig und mit authentischen Zutaten zubereitet. Die »Banh Xeo«, vietnamesische Palatschinken, sind exzellent!
Sobald der Kimbo Foodtruck anrollt, stehen die hungrigen Hotdog-Fans bereits Schlange. Der mobile Würstelstand überzeugt mit Premiumqualität. Ob original Sacher Würstel oder Angus-Rind-Burger-Patties, hier wird auf hochwertige Zutaten gesetzt. Und gute Laune gibt es obendrauf!
Nicht chic, dafür authentisch: Bei Dan Thai in Wedding wird seit Jahrzehnten thailändische Hausmannskost von der über 70-jährigen Pii Dan zubereitet. Auf der Karte des kleinen Lokals stehen einfache Gerichte mit frischen Zutaten, die in einer Vitrine liegen.
Ins zehnte Jahr geht Christian »Luv« Leeb heuer mit seiner mobilen Küche. Mittlerweile bewirbt er die Burgenland-Kulinarik fallweise sogar im Nachbarland. Am Traditionsstandort vor dem Gasthaus Leeb warten Burger (und bunte Fries), Pusztawürstel mit Curry, vor allem aber der »Wödburger«.
Eine Schüssel Reis, darauf köstliche Zutaten und Saucen – und fertig ist die leichte warme Hausmannskost aus Japan. »Donburi« heißt »Überraschungsschüssel« – und die sind verdammt lecker mit Fleisch, Fisch oder Gemüse. Unbedingt etwas Platz lassen für Tiramisu oder Cheesecake mit Matcha.
In der stylishen Innenstadt-Location dreht sich alles um internationale Wirtshaus- und Streetfood-Klassiker, die sowohl zum schnellen Feierabend-Imbiss als auch zum entspannten Dinner laden: Fish & Chips, Burger und Steckerlfisch teilen sich die Karte mit Schnitzel und Gulasch.
Salat in vielen Kombinationen, etwa mit Ziegenkäse, Erdbeeren, Honig-Balsamico, Avocado und Granatapfel, mit Radieschen und Räucherlachs – oder ganz individuell. Wer Hunger hat, greift zusätzlich zu den gegrillten Paninis.
Hier wird geschmacklich niemand wie eine Kartoffel fallen gelassen, denn bei Kumpato (von »Kumpir + Potato«) steckt Qualität in der Schale. In der Mitte aufgeschnitten, wird das Innere mit Käse und Butter gemischt und nach Belieben getoppt. Hungrig bleibt da garantiert niemand.
Lachsliebhaber aufgepasst: Im Lax-Truck spielt der König der Fische die Hauptrolle. In reiner Handarbeit wird der Lachs erst heiss oder klassisch kalt geräuchert und dann im getoasteten Bagel oder Burger zum Schlemmen freigegeben. Unbedingt probieren: Special X mit Wasabi-Mayo.
Dass die indische Küche ein Fest der Geschmacksexplosionen ist, wird auch hier bewiesen. Würzige Currys, cremiges Dal und hausgemachte Samosas sind nur ein paar Fixstarter auf der Karte. Diese tut sich auch mit einer erfreulich großen veganen und vegetarischen Auswahl hervor.
Ein beliebter Treffpunkt in der Innenstadt und zu jeder Tageszeit eine gute Idee. Mit Tramezzini und Espresso am Morgen oder Antipasti und Aperol Spritz am Abend – jeder Bissen ist ein bisschen italienisches Lebensgefühl. Klar, dass es auch unzählige Pasta-Gerichte auf der Karte gibt.
Der ideale Bagel hat eine knusprige Kruste und flaumige Krume – am lebenden Objekt studiert man das am besten im Herzen der Stadt. Hier kommt er in vielfacher Ausführung und reich belegt über den Tresen, klassisch mit Lachs, knackig mit Gemüse, deftig mit hausgemachtem Pastrami.
Seit fast drei Jahrzehnten gilt das thailändische Essen in der rauen Kneipe als eines der besten der Stadt. Bei einem Betreiberwechsel im Jahr 2020 hat sich das Angebot in Richtung des fleischlosen Genusses verschoben, von Dogmatismus ist man aber weit entfernt.
Verblüffend großes Spezialitätenlokal mit etwas eigentümlichem Flair, irgendwo zwischen Kreuzfahrtschiff und Hotelrestaurant in Antalya. Döner, Lammbraten, türkische Suppen und Fleisch vom Holzkohlengrill werden hier authentisch, aber ohne Schnickschnack auf die Teller gebracht.
In dem kleinen Imbiss kommt das gute alte Toastbrot zu neuen Ehren. Aufgepeppt mit Sucuk, Kaşar-Käse, Tomate und Toastsauce oder mit Köfte-Frikadellen und Zwiebeln präsentieren sich die Toast-Klassiker Ali und Ayvalik. Die Veggie-Variante gibt es mit Käse, Tomaten und Saucen.
Die Imbiss-Institution auf der »Zülpi« gilt als echte Bank für richtig gute Gyros-Pita – vielleicht sogar die beste der Stadt. Wen das in die Jahre gekommene Budenflair nicht stört, gönnt sich sein Fleisch vom Spieß auf dem Teller – mit frischen Fritten, Tsatsiki und Krautsalat.
Brötchen, Häppchen und süße Mehlspeisen – eigentlich sind es kulinarische Kunstwerke im Kleinformat. Optisch ansprechend herausgeputzt und geschmacklich vielfältig, kommt bestimmt keine Langeweile auf. Auch De-luxe-Versionen, etwa mit Roastbeef oder Stremellachs, sind im Angebot.