Die besten Restaurants in Düsseldorf
Thomas Bühner zählt zu den ganz Großen seiner Zunft. Mit dem neuen LA VIE im Erdgeschoss des One Metro Campus knüpft der Meister der Kompositionen in Windeseile an die bisherigen Erfolge an.
Seit fast fünf Dekaden wirkt und werkt Altmeister Jean-Claude Bourgueil im schönen Kaiserswerther Backsteinhaus. Seine pointierte Haute Cuisine wirkt in ihrer klaren Ästhetik überraschend modern.
Erstklassige Zutaten sind das Steckenpferd von Küchenchef und Patron Dany Cerf. Zusammen mit Nicole Bänder serviert der Schweizer seinen Gästen eindrucksvolle Genussreisen, ob im Menü oder à la carte.
Düsseldorfs hochkarätigster Japaner setzt bis heute Maßstäbe in Sachen Exzellenz und Perfektion. Dabei begeistert insbesondere die elegante Fusion von japanischem Purismus mit europäischer Hochküche.
Lukas Jakobi gehört nicht unbedingt zu den Leisesten seiner Zunft. Im eigenen Restaurant mit offener Küche zeigt er klare Kante. Seine Gerichte, omnivor oder vegan, sind mutig, explosiv und häufig hart am Salz.
Jörg Wissmann begeistert im eigenen, puristisch gestalteten Gourmetlokal mit einer deutsch-koreanischen Aromenküche, die sich mit allen Wassern gewaschen hat. Am langen Tresen sitzt man sehr lässig.
Egor Hopps ausgefeilte Gourmetküche erhält durch die Lage im Untergeschoss eines Edel-EDEKA ein außergewöhnliches Podium. Seine Kreationen sind kleine Meisterwerke aus Kontrast und Harmonie.
Daniel Dal-Bens produktverliebte Gourmetküche zaubert selbst verwöhnten Genießern ein Lächeln ins Gesicht. Seine Menüs verbinden Burgaud-Ente, Rebhuhn-Tortellini und Hechtklößchen mit Gurke und Mohn.
Geschmackvolles Setting, aufmerksamer Service, schöne Weinkarte, besondere Produkte, gelungene Kombinationen: Patronin Agata Reul und Küchenchef Marcel Förster wissen, wie man Gäste glücklich macht.
Im dritten Restaurant von Meisterkoch und Multi-Gastronom Yoshizumi Nagaya geht es herrlich lässig zu. Im Fokus stehen Wein, Sushi und kleine Speisen wie Hamachi-Carpaccio oder Austern mit Yuzu-Sauce.
Kräftige Wirtshausküche mit raffinierten Ideen. Wer sich von Schmarren und Schnitzel lösen kann, sollte unbedingt das Kalbstatar mit ungestopfter Entenleber und Dattelmarmelade probieren.
Tobias Rocholl ist nicht nur ein Meister seines Fachs, sondern beweist auch eine ruhige Hand an der Pinzette. Seine aus vielen Komponenten aufwendig arrangierten Gerichte wirken wie gemalt.
Exklusiv designtes Restaurant am Medienhafen. Hier genießt jeder nach seiner Fasson: tolle Cuts, fangfrischer Fisch, Raw Bar und vieles mehr. Zur Meeresfrüchteplatte passt ein Döschen Kaviar.
Ausgezeichnete italienische Produktküche – Alba-Trüffel, Fassone-Rind – in sehr geschmackvollem und dennoch lässigem Ambiente, dazu eine über 450 Positionen fassende Weinkarte: Das hat Seltenheitswert.
Im historischen Gasthaus mit jahrhundertealtem Dekor hat zeitgemäßer Genuss einen ebenso hohen Stellenwert wie Tradition. Bei Senfrostbraten mit Püree oder Saiblingstatar mit Sojamayo lässt es sich leben.
Der Mix aus Tagescafé, Patisserie, Bar und marktfrischer Bistroküche ist so unwiderstehlich, dass man hier – den dicken Weinkartenwälzer zum Studieren auf den Knien – ganze Tage verbringen kann.
Zehn Jahre kocht Alexandre Bourgueil, Sohn von Sternekoch Jean-Claude Bourgueil, nun schon im eigenen Bistro mit dem selbstironischen Namen. Tolle Weinkarte, fabelhafte Genießerküche à la française.
Rene Brauchle hievt mexikanische Küche auf ein neues Level. Gemeinsam mit Partnerin Florentina Assis sorgt der Küchenchef mit lateinamerikanischen Wurzeln für aufregende kulinarische Erfahrungen.
Ein »O« und ein »Y« leuchten sanft über der Tür: »Oy«. Der Ausruf wird in verschiedensten Sprachen unterschiedlich genutzt, vermittelt aber stets eine Emotion – so erklärt Küchenchef Robin Yeoman die Namensgebung. Gemeinsam mit Gastgeber Joscha Rozsa hat er in diesem Sommer die stadtbekannte »Williams«-Bar in Unterbilk übernommen – und daraus einen lässigen Ort für verdammt gute Küche geschaffen. Zugegeben: Das Interieur lässt die hohe Kochkunst nicht auf Anhieb erahnen. Rustikales Holzmobiliar, unverputzte Backsteinwände, Papierservietten – mehr Kneipe als Fine Dining. Doch ein Blick auf die Karte genügt, um zu erkennen: Hier verfolgt der Koch große Ambitionen. Als Entree bestellen wir Austern mit Nuoc Cham, einer vietnamesischen süßsauren Dipsauce aus Fischsauce, Knoblauch, Limettensaft, Chili und Essig. Hier dient sie als feine Festgarderobe für die frischen Muscheln, ummantelt mit Feigenblattöl und garniert mit Forellenkaviar. Der gegrillte Oktopus als Hauptgang kommt mit ungewohnten libanesischen Anleihen daher: auf Hummus, begleitet von Spiralpaprika, Rosinen und knusprigem Fladenbrot. Eine Kombination aus Schlotzigkeit und Knusprigkeit, aus Cremigkeit und Würze – genau jene Balance, die man sich von einem orientalisch inspirierten Gericht wünscht. Ungewöhnlich ist auch der Markknochen – lässig halbiert, im Ofen geschmort und mit Rotgarnelen, knuspriger Panatura und Schnittlauch veredelt. Dazu ein frischer Petersiliensalat, der die opulente Fülle elegant abfedert. Die Weinkarte, bislang rund hundert Positionen stark – dazu etwa 25 im offenen Ausschank –, setzt ihren Schwerpunkt auf Deutschland, Österreich und Frankreich und befindet sich insgesamt noch im Aufbau.
Jean-Claude-Bourgueil-Schüler Lukas Schild kocht klassisch, produktfokussiert und mit Spannung. Beim Carpaccio vom Eifeler Wagyu-Rind à la Rossini sorgt eine Flusskrebsreduktion für Dynamit.