Die besten Restaurants in Kanton Waadt
Saisonalität, nur beste Produkte, das Handwerk und das Flair für perfekte geschmackliche und ästhetische Kompositionen zeichnen Franck Giovannini und seine Equipe aus. Die hervorragende Weinkarte, das elegante Ambiente und der perfekte Service komplettieren den Genuss.
Anne-Sophie Pic bringt mit Küchenchef Jordan Theurillat ihre sensible, florale Küche nach Lausanne. Die Menüs wechseln regelmässig, mittags reduziert, abends ausformuliert. Französische Technik trifft auf lokale Produkte – präzise, duftig und mit viel Gespür.
Hoch über Lausanne serviert Franck Pelux französisches Fine Dining mit Ecken und Kanten zwischen Bergen und See. Intensiv im Geschmack, klar in der Technik – etwa pochierte Dorade oder Gnocchi mit Kaviar. Auch der Service von Sara Benahmed ist hochprofessionell.
Wie japanische Köche begrüsst die «L’Appart»-Brigade jeden neuen Gast. Das Spitzenlokal, das vor zweieinhalb Jahren eröffnet hat, ist praktisch ausgebucht. Das Menu besteht aus sieben Gängen mit zwei Verlängerungsoptionen. Eingestimmt werden wir auf die Küche von Luis Zuzarte mit einem Mille-feuille und Sbrinz und Swiss-Shrimp-Tartelette. Perfekte Kreationen, auf die bereits die erste Vorspeise folgt: Uns wird eine Bouillon aus gesammelten Kräutern mit Beurre noisette eingeschenkt. Aus dem Krug lugt ein Kräuter-Bouquet, ein vielsagendes Detail. Feine Noten, feiner Start. Delikat sind auch die hauchdünnen Zucchetti mit Blüten von der Studentenblume und Bärenklau. Auf dem Blumenkohlmousseline thront Kaviar mit fermentiertem Himbeeren. Perfektioniert wird das Gericht mit Beurre blanc. Nach einem Tomaten-Duo mit mexikanischem Maispilz können wir dem Zusatzgang Agnolottis nicht widerstehen. Die Teigtaschen hätten einige Sekunden länger im Salzwasser kochen sollen, aber sie schmecken dank der Füllung von geräucherter Ricotta, Champagner-Sud und Swiss-Shrimps-Bisque grossartig. Gemüse eine Bühne zu bieten, ist echte Kochkunst. Gelungen ist das bei der Aubergine, die eine noch nie probierte Konsistenz mitbringt. Dank Sous-vide wird sie geschmeidig, und Miso und die ersten Steinpilze verleihen dem Ganzen die Umami-Note. Im Hauptgang folgt 45 Tage gereiftes Rindfleisch, das wuchtig im Geschmack ist und von Ysop-Gurken-Jus und gepickeltem Bärlauch flankiert wird. Die leichten Desserts sind angenehm in der Grösse: ein Aprikosen-Sorbet mit Shiso in einem Kelch serviert, darauf folgen mit Estragon pochierte Kirschen mit frischen Mandeln und rosiertem Joghurt. Das junge Team hat sämtliche Register gezogen. Und das liebevoll, locker und lustvoll.
Stéphane Décotterds schnörkelfreie Gourmetküche rückt Schweizer Zutaten ins Rampenlicht. Er ist ein exzellenter Koch, ein Besuch in seinem Restaurant kommt also sozusagen mit Genussgarantie. Ebenfalls garantiert ist die wunderbare Aussicht über den Lac Léman.
In einem intimen Raum mit flackernder Feuerstelle und Blick auf den Genfersee verzaubert Guy Ravet mit einem vier- bis fünfgängigen Tastingmenü. Küchenkunst, die Erinnerungen weckt – modern, elegant und voller Gefühl. Die Weinbegleitung erzählt kleine Geschichten zu jedem Gang.
«Lernen im Beruf» lautet die Prämisse im Restaurant der Hotelfachschule Lausanne. Von der Umsetzung der sorgfältig zusammengestellten Menüs bis zum perfekten Service – die Eleven dieser Talentschmiede der Schweizer Gastfreundschaft beweisen ihr Können Tag für Tag.
Dieses Restaurant ist ein wunderbares Ausflugsziel für Liebhaber von gutem Essen. In dem schönen historischen Gebäude mit grossem Garten serviert ein engagiertes Team eine Küche, die in der Gegend verwurzelt ist, sich aber auch von fernen Ländern inspirieren lässt.
Im Gerber Wyss entstehen saisonale Menüs, die regionale Produkte wie Neuenburger Krebse oder Zander mit kreativen Ideen verbinden. Fenchel-Kimchi, feine Saucen und präzises Handwerk ergeben kunstvolle Kreationen, die Eleganz und Bodenständigkeit vereinen.
La Table des Suter im Hôtel de la Gare bietet drei sorgfältig komponierte Menüs, die unterschiedliche Geschmäcker ansprechen. Die Küche arbeitet klassisch, jedoch ideenreich, ohne sich aufzudrängen. Im unaufgeregten Speisesaal liegt der Fokus ganz auf dem Teller.
Mitten im historischen Kern von Cossonay liegt La Fleur de Sel, ein stilvoll renoviertes Lokal mit Terrasse am Tempelplatz. Unter Küchenchef Romain Dercile entsteht eine ausbalancierte französische Küche. Der Service ist persönlich, die Weinkarte charmant komponiert.
Ein zeitgemässes Kraftfeld französischer Küche mit Seele: In Cheseaux-Noréaz kocht Maryline Nozahic seit über zehn Jahren mit konstanter Neugier saisonale Klassiker (Ballottine, Lentilles, Bisque). Dazu agiert ihr Mann Loïc als Gastgeber. Wunderbare Terrasse mit Aussicht.
Einst wurde hier Metall verarbeitet. Heute beherbergt das Industriegebäude am Bahnhof ein Restaurant mit Industrial-Chic, das Brasserie- und Gourmetküche vereint. Gaumenfreuden sind bei der marktfrischen Küche garantiert. Die Dessertklassiker sind eine Sünde wert.
Sinnesfreuden sind in dem farbenfrohem Ambiente im Le Café Suisse garantiert. Die Gerichte von Küchenchefin Marie Robert bringen Vielfalt auf die Teller. Marktfrisch und saisonal sind die verwendeten Produkte, die mit einer spielerischen Leichtigkeit zubereitet werden.
Im Restaurant Le 3C kommt Ferienstimmung auf. Das liegt zum einem an dem fantastischen Blick über den Genfersee, zum anderen an der modernen Interpretation internationaler und mediterraner Gerichte, die mit viel Liebe zum Detail handwerklich perfekt zubereitet sind.
Seit 1989 beglückt Denis Velen in dem kleinen Restaurant mitten im Waadtländer Winzerdorf seine Gäste mit kreativen, aromatisch ausgefeilten und überraschenden Gerichten. Längst zum Klassiker geworden ist sein «Wilhelm Tell»-Schneeball aus Wasabi-Mousse in Zuckerwatte.
Zwei kulinarische Welten treffen sich im Njørden. Für Chef Philippe Deslarzes bietet die Natur einen reich gedeckten Tisch. Aus erlesenen Produkten aus Gewässern und von Weiden werden mit saisonalem Gemüse und Kräutern köstliche Gerichte der New Nordic Cuisine.
Im historischen Dorfhaus von Ollon trifft französische Küche auf kreative Finesse. Saisonale Produkte werden zu unerwarteten Kombinationen wie Spargel mit Grapefruit und Pistazien oder Hummer mit Randen und Brombeeren verwandelt. Die Desserts sind kleine Kunstwerke.
Inspiriert von der Vielfalt lokaler Märkte und mit einer Prise Weltoffenheit serviert das charmante Lokal tagsüber kreative Bánh Baos und saisonale Gerichte. Abends wird's gesellig mit «Tapas'siettes» zum Teilen, einer Carte blanche für Neugierige und regionalen Weinen.
Die Auberge de la Croix d'Or ist ein Paradies für Liebhaber der gehobenen Küche. Das Gastgeberpaar arbeitete zuvor in der Maison Wenger. Im Bistro gibt es französische Klassiker, im Gourmetrestaurant kreative Menüs der Extraklasse. Der Service ist äusserst zuvorkommend.