Die besten Restaurants mit 2 Falstaff-Gabel(n) in Österreich
Franz Kulmer und seine Tochter Sophie sorgen für Fischgänge mit Herz: Forellenlaibchen mit Chili-Chutney, panierte Forelle oder ganzer Huchen aus dem Ofen. Das Schokomousse ist der Dessertklassiker.
Kim kocht schon seit vielen Jahren ihre Interpretation koreanischer Rezepte. Sie gilt als Pionierin der modernen, hochwertigen Asia-Küche in Wien. Tagesfrische Produkte werden gekonnt verarbeitet.
Tropische Früchte, Maniok, schwarze Bohnen. Die vielfältige brasilianische Küche von Kias Burget lässt sich am besten mittels sechs- bis siebengängiger Menüs erfahren. Alex Burget hat den passenden Wein dazu.
Jedes Gericht durchdacht aufgebaut, optisch ein Statement und geschmacklich ein Puzzle aus fein abgestimmten Komponenten. Kreativ, niveauvoll und eindeutig eine der Topadressen für gehobene Küche.
Die eigene Landwirtschaft mit artgerecht gehaltenen Duroc-Schweinen oder Lämmern gibt den kulinarischen Takt für die Karte vor. In sechster Generation herrscht im Familienbetrieb viel Herzlichkeit.
Rund um das wiederbelebte Wirtshaus mit tollem Fernblick grasen Kühe. In der Küche zaubert Martin Kinast ein Wohlfühlgericht nach dem anderen aus dem Ärmel und schaut in die Herzen der Gourmets.
Bistro trifft Wirtshaus: Ex-Steirereck-Koch Danijel Duspara vereint Wienerisches mit französischen Akzenten und kredenzt in seinem kleinen Lokal Wohlfühlküche mit Geschmack und gehobenem Anspruch.
Im schick designten Lokal gibt man sich der Fleischeslust hin: Die Steaks geraten immer perfekt, dazu klassische und kreative Beilagen. Für Durchprobierer: der »El-Gaucho-Spieß« mit vier Mini-Cuts.
Das künstlerisch-kreative Flair des Kristiania findet sich im gastronomischen Konzept wieder. Überraschende Gerichte voller Aromen, Fondues oder kulinarische Erlebnisse im Schnee: Alles ist möglich!
Ein ganz außergewöhnlich schönes Boutiquehotel, in dem sich auch die Küche mehr als empfiehlt, ob Carbonara-Ravioli oder das Überraschungsmenü, rosa Beiried an Rotweinsauce oder Crêpes mit Marille.
Charmantes Restaurant im Bistrostil im Botschaftsviertel. Produktorientierte Gerichte, klar und präzise auf den Teller gebracht. Mehrgängige Degustationsmenüs, ausschließlich französische Weine.
Das kroatische Restaurant könnte ob der mediterranen Stimmung direkt am Meer liegen. Es gilt als eine der besten Adressen für Meerestiere (Quelle: Fischhandlung Brač). Großartig: Antipasti »crudo«!
Im rustikalen Gewölbe eröffnet die moderne Einrichtung einen schönen Kontrast – und auch in der Küche praktiziert man diesen Spagat. Regionale Gerichte mit dem gewissen kreativen Twist – das geht gut!
Außergewöhnlich, liebenswert, außerhalb jeder Norm. Im Muto erwartet Genießer das Unerwartbare auf höchstem kulinarischen Niveau. Einfach fallen lassen, kreative Meisterwerke und Weine genießen.
Davon können andere Gastronomen nur träumen: Bis zu tausend Gäste werden hier täglich mit aufwendig zelebrierter Rindfleischküche und Klassikern aus dem großen Plachutta-Repertoire bewirtet.
Grüne Lamperien, intime Holzlogen – sieht aus, als wäre es schon immer da. Dabei wurde das Gasthaus erst 2011 neu eröffnet. Wiener Schnitzel, Kalbsleber, Kaiserschmarrn – alle Klassiker sind da.
Patrick Landerer setzt auf klare Küche, wenig Fleisch und starke Aromen. Gebratener Lauch mit vegetarischer Jus überzeugt besonders, dazu kommen präzise komponierte Gänge mit viel kulinarischer Tiefe.
Als 2024 das Bio-Landgut Esterházy in Donnerskirchen einen alten Schweinestall zum Restaurant machte, gab es zweierlei anzumerken. Architektonisch war die Übung sehr gut gelungen – man beließ die Zeichen der alten Nutzung wie Futtertränken oder die Schienen einer Mistbahn. Schilfverkleidung und gutes Licht machten aus einer Halle ein stimmiges Lokal. Kulinarisch kam man dagegen ins Stolpern, die Gastronomie schien nicht annähernd so zu Ende gedacht wie die Optik. Drei Jahre später ist alles anders. Man hat eine ordentliche Weinkarte, das Personal wurde aufgestockt. Und vor allem – mit Peter Zinter kam ein renommierter Küchenchef, der das gesamte Potenzial der Esterházy-Güter und Ländereien zu schätzen weiß. Denn abseits von hofeigenen Wanderhühnern oder Angusrindern nennt man gigantische Jagdgründe sein Eigen. Schon in Zinters letzter Wirkungsstätte, dem Wiener Gasthaus »Stern«, konnte man die Resultate seiner Jagdleidenschaft auf der Karte studieren. So kann es passieren, dass als Mundhappen des »Hofmenüs« Pastrami einer vor zwei Monaten geschossenen Krickente aufgetragen wird, zusammen mit geräucherter Welscreme auf Knusperbrot. Bei »Bio-Angus X White Panther« kommen gar nicht so dünne Tranchen roher Tafelspitz mit rohen Gebirgsgarnelen, wobei die markant sauer eingelegten Zwiebeln das Ensemble eher stören als begleiten. Herausragend: roh marinierter Hirsch – zu einer Kugel geformt und in Schnittlauch gewälzt – mit Bio-Dotter und hauseigenem »Bio-Pannonier«-Brot. Hier stammt der Zander nun wirklich aus dem Neusiedler See und wird in hinreißender Sauerkraut-Beurre-blanc serviert. Und ganz wichtig – die Esterházy-Schnitte macht dem Haus keine Schande.
In stylischem Ambiente im Herzen der Altstadt changiert Hermann Schmidhofer zwischen gehobener Wirtshausklassik (Kaiser-Cordon) und erlesener Kreativküche aus aller Welt (Ceviche vom Langostino).
Gekocht wird, was inspiriert: kreative, produktverliebte Zentraleuropa-Küche mit slawischem Touch – saisonal, urban und manchmal auch unkonventionell. Die passenden Weine sind schnell gefunden.