Die besten Restaurants mit 2 Falstaff-Gabel(n) in Stuttgart
Vielleicht die französischste Küche in Stuttgart. Hier fühlt man sich bei Kalbskopf und Étouffée-Taube schnell in die 1980er zurückversetzt. Auch die Weinauswahl der Degerlocher Wirtschaft beeindruckt.
Im Restaurant des Porsche-Museums zelebriert man einige der feinsten Delikatessen der Stadt. Die Patisserie ist erstklassig und die Weinkarte umfasst rund 500 Positionen. Zuvorkommender Service.
Aus dem Gasthaus Hasen wurde vor einiger Zeit Meister Lampe – und die angedeutete Lockerheit ist überall zu spüren. Daniel Stüblers Sülze vom Duroc-Schwein verführt ebenso wie Milchreis mit Aprikosen.
Für manche ist die Terrasse das Highlight, für andere Tobias Schnees Küche. Der Chef schafft es, Klassiker wie Zwiebelrostbraten oder Kreationen wie marinierte Flusskrebse gleichermaßen sorgsam anzurichten.
Das Brunner im Calwer Viertel bringt österreichische Genusskultur ins Ländle. Kärntner Kasnudel, Salzburger Nockerln und Grüner Veltliner sind Attraktionen. Im Winter bietet man auch Käsefondue an.
Mit Matthias Kasprzyk ist hier die dritte Generation aktiv und zeigt, was sie bei Topadressen gelernt hat. Kalbsbacke in Lemberger und Schwarzwaldsaibling mit Kaviar stehen für das kulinarische Spektrum.
Der Name erinnert an das einstige Restaurant Yosh, die Einrichtung ist modern-geschmackvoll. Und auch das Essen lässt aufmerken: Hausgemachter Kimchi und Schwarzwälder Kirsch auf neue Art setzen Akzente.
Die Fensterplätze des Museumsrestaurants sind ähnlich begehrt wie eine Audienz beim Papst. Aber auch an jedem anderen Tisch kommt der Genuss nicht zu kurz bei Bouillabaisse, exotischen Desserts und tollem Flair.
Leider nur tagsüber geöffnet, weil der Barbereich des eleganten Restaurants schon beinahe im Gang des Einkaufsparadieses liegt. Also: hochwertige Produkte in Sachen Fleisch, Fisch und Gemüse und zur reichhaltigen Kaviarauswahl als erweiterter Mittagstisch.
Für viele Stuttgarts Italiener Nummer eins. Und tatsächlich sorgt Vincenzo Gorgoglione für Geschmackserlebnisse. Hausgemachte Ravioli und ganzer Wolfsbarsch werden von gereiften Weinen begleitet.
Mit der Eidgenossenschaft hat der einstige Schweizer Hof nichts zu tun, mit Chefkoch Gero Schweizer aber eine ganze Menge. Sein saisonales Gourmetmenü ist auch in vegetarischer Version zu haben.
Zwei Chefköche wirken hier – und beide bringen auch noch Erfahrung aus dem berühmten Le Petit Nice in Marseille mit. Caroline Autenrieth und José María González Sampedro setzen das Gelernte klug um.
In dem japanischen Restaurant in Feuerbach kann man sich auf Sushi beschränken (gern vegetarisch) oder kreativ wählen: Miso-Suppe auf Bouillabaisse-Art und das Maronen-Mandarine-Dessert verblüffen.
Wenn man weiß, dass Sansibar-Gründer Herbert Seckler gebürtiger Schwabe ist, schließt sich der Kreis. Ein Hauch von Sylt weht also durch Lokal im Breuninger. Austern und Kaiserschmarren für zwei gehen immer.
Die Weinkarte mag überschaubar sein, doch die Küche gilt als eine der ehrlichsten der Stadt. Feine Gnocchi und echtes Schäufele werden von Thai-Suppe und Coq au Vin ergänzt und gern im Garten serviert.
Schwaben trifft die Welt. Das jugendlich-frische Restaurant begeistert sich für spätzleumkränzten Zwiebelrostbraten, hat aber auch ein offenes Ohr für Vegetarier. Reife Weine zum Schnäppchenpreis.
Im schicken Mix aus Restaurant und Bar, aus Hafenloft und American Diner gibt es Surf & Turf von frischem Hummer bis zum Prime Beef. Die umfangreiche Getränkekarte bietet auch einige offene hochwertige Weine.
Der Name täuscht, denn im urig-gemütlichen Wirtshausambiente gibt es zwar Klassiker wie Maultaschen, Kässpätzle und Rostbraten, die aber mit modernem Twist zubereitet sind. Regionalität wird auch auf der Weinkarte mit über 160 Positionen gefeiert.
Eines der ältesten Gebäude der Stadt (Baujahr 1564) wurde nach Jahren des Stillstands wiederbelebt. Auf zwei Etagen gibt es zwischen Mauern und Fachwerk Urschwäbisches mit modernem Twist. Gute Auswahl an Weinen aus Württemberg.
Im Stüble herrscht Abwechslung auf französische Art. Hoch her geht es vor allem an den freitags und samstags steigenden musikalischen »Tour de France«-Abenden. Über 600 Weine und wechselnde Tastings!