Die besten Restaurants mit 3 Falstaff-Gabel(n) in München
Drei Komponenten, mehr braucht es meist nicht für Sternekoch Christoph Kunz, um geschmacksintensive Gerichte auf den Teller zu bringen. Offenes, stylishes Ambiente – sowohl mittags als auch abends toll.
Aus dem EssZimmer wurde The Cloud. Küchenchef Jens Madsen lädt im ansprechenden Ambiente mit seiner global ausgerichteten Küche zu einer aromatischen kulinarischen Weltreise ein.
Das kulinarische Trio im Brothers bietet Fine Dining in entspannter, urbaner Atmosphäre. Kreative À‑la‑carte-Gerichte und Menüs kommen aus der offenen Küche – dazu beeindruckende Sommelier‑Expertise.
Handverlesene Zutaten von regionalen Produzenten prägen die Menüs mit Klassikern wie Entenleberterrine, Lammrücken und Topfensoufflé. Sigi Schelling setzt den natürlichen Geschmack gekonnt in Szene.
Ganz unscheinbar liegt das »Gabelspiel« in einer Ecke, in der sonst Dönerläden und Pizzerien das gastronomische Bild prägen. Doch durchquert man den Vorhang am Eingang, betritt man eine andere Welt. 25 Gäste haben hier Platz, es gibt einen kleinen Nebenraum für Familienfeiern, im Sommer lässt sich der schöne Garten an der Zehentbauernstraße nutzen. Schon die Appetizer reißen das Feld weit auf: Geht es mit den Knödeln samt Blaukraut in die bodenständige Richtung? Darf man sich auf mehr vom Gamba-Tatar freuen, das im Sepia-Crunch wartet? Oder vom Ei im Tom-Kha-Gai-Style? Es startet kalt: mit Faux Gras, Florian Bergers Signature Dish. Wunderbar fügt sich die falsche Gänsestopfleber mit Feige, Haselnuss und Feigenblattöl zusammen. Dazu ein Martha’s Special Reserve Port – und man ist endgültig angekommen in einem Paralleluniversum, das von der Welt da draußen nur noch weiß, weil ab und an die Straßenbahn ihre Lichter durch die Fenster wirft. Die Temperatur steigt nur minimal mit dem Saibling, der sich an Pfirsich und warme gelbe Bete schmiegt. Bedeckt ist er mit einem Brunnenkresse-Granité, das langsam schmilzt und sich in eine süßliche Vinaigrette verwandelt. Ein poetischer Gang voller Farbe und Sommer. Dazu ein dezenter Katrin-Wind-Weißburgunder vom Landschneckenkalk. Bergers Küche ist selbstbewusst, aber nicht arrogant. Sie ist voller Wärme, ohne dass sich das in der Temperatur spiegeln müsste. Es geht um feine Zwischentöne, während an den Tischen und im Service laut gelacht wird. Hier geht es nicht um Show, sondern um die Gäste – was nicht zuletzt an Sabrina Bergers Art als Gastgeberin liegt.
Kulinarisch zwischen Österreich und Frankreich: Mittags und abends gibt es sowohl feine Menüs als auch Bistroklassiker. Es lohnt sich ein Blick auf die erlesene Champagner- und Weinauswahl.
Die Speisen von Nathalie Leblond sind an die moderne französische Küche angelehnt und leben von exklusiven Zutaten wie Impérial-Taube und Kreationen wie hausgemachten Steinpilz-Ravioli.
In der Stadt, die sich selbst gern als »nördlichste Stadt Italiens« bezeichnet, ist das Acquarello eine Institution der avantgardistischen Küche. Alleine das außergewöhnliche Ambiente ist einen Besuch wert.
In Sachen Genuss und Qualität gibt es keine Kompromisse: Die Speisekarte bietet feine Tatar-Kreationen, Specials wie Kaviar-Pasta und eine feine Auswahl an Austern – dazu passt Brot und Kräuterquark.
Der kulinarische Ort zum Verweilen, bevor es hoch hinaus geht. Chefkoch Marcel Tauschek serviert Gourmetlunch für Businesstreffen, Fine-Dining-Dinner in vier und sechs Gängen sowie À-la-carte-Gerichte.
Es gibt Gerichte, die schmecken nach Erinnerung. Lucas Kucz und Philipp Naase haben verstanden, dass genau darin die Magie liegt. Im »ELSA« haben sie dieser Magie ein Zuhause gegeben und verfolgen ein Konzept, das so simpel wie anspruchsvoll ist: Kucz und Naase interpretieren Wirtshaus-Klassiker mit der Präzision der Spitzengastronomie. Das »ELSA« hat die Räume der ehemaligen »Brasserie Thi« übernommen, Sommelier David Schaubruch ist geblieben und schafft Kontinuität. Was die Philosophie des »ELSA« auf dem Teller bedeutet, zeigt sich schon beim Amuse: ein Rindertatar, getoppt mit Schnittlauchmayonnaise, Eigelb- und Sardellencreme, geschmortem Knoblauch als Gel, frittierten Kapern, Kartoffelchip und auf Wunsch Ossetra Kaviar. Dazu gibt es Vinschgauer Brot mit Röstzwiebeln, gestrichener Salzbutter und Erdäpfelkas nach Großmutters Rezept. Der Steckerlfisch, im Haus geräuchert und lauwarm serviert, kommt mit einem Makrelensud aus den Karkassen, mit saurem Gurkerl, Senfsaat und geflämmter Perlzwiebel, garniert mit Eislauch, Radiescherl und geräuchertem Schmand. Dazu gibt es eine selbstgebackene Breze. Das Signature-Gericht ist ein Kaspressknödel, außen knusprig, innen luftig, auf Speck-Beurre-Blanc mit geschmorten Tomaten. Der Seeteufel mit Kalbsmaske als Terrine zeigt, dass hier auf Top-Niveau gekocht werden könnte, aber bewusst auf ein bodenständigeres Konzept gesetzt wird. Die Weinkarte umfasst über 70 Positionen von Bernhard Huber bis Egon Müller, von Hirtzberger bis Knoll. Das junge Team arbeitet herzlich und schafft mit dem »ELSA« einen Ort, an dem Handwerk zugänglich wird: präzise, ehrlich und exzellent.
Im 1804 trifft gehobene Küche auf regionale Verantwortung – Lukas Adebahr kocht präzise, saisonal und »from farm to table«. Terrasse mit Blick ins Grüne, Kräuter aus dem Garten und ein Michelin-Stern!
Dominik Käppeler kreiert Menüs im Einklang mit den Jahreszeiten und der Region – etwa Entenbrust mit Brioche, Mandarine, Walnuss, Sellerie und Schokolade. Dazu Weine aus dem Libanon und Armenien.
Küchenchefin Nathalie Leblond kocht eine moderne französische Küche: geradlinig, raffiniert und ausschließlich mit allerbesten Produkten. Vor allem beweist das der Zander aus dem IJsselmeer an Erbsen.
Ein wunderbares Gasthaus mitten im Glockenbachviertel, das für österreichische Lässigkeit mit modernem Touch steht. Junges Team, naturnahe Weine, hohe Produktqualität – und mittlerweile ein beliebter Hotspot.