Die besten Restaurants mit 3 Falstaff-Gabel(n) in Niederösterreich
Die zwei Spitzenköche verwandeln Topzutaten von Gärten und Weiden des Hofs und auch von anderswo in Bodenständiges, aber auch in tolle Menüs. Ein Musterbeispiel für zeitgemäße Landwirtschaft. Gute Weine!
Vegetarisches Menü (und »0 % Begleitung«) hat das Lokal ebenso zu bieten wie Edelprodukte, denen Sebastian Butzi sein gekonntes Gepräge gibt: Black Cod, Trüffel oder Krabben in feinsten Speisefolgen.
Es wird gekocht, wie es anders kaum einer wagt: Waldviertel trifft Welt, Produkte aus der Region auf Exotik – da kommen oft unkonventionelle Mischungen heraus. Michael Kolm denkt Heimat global.
Zweigleisig fährt Tomaž Fink, der Wanderer mit Klassikern (Top-»Wiener«) erfreut, Gourmets aber sein elaboriertes Chef-Menü – im Takt der Jahreszeiten abgewandelt – serviert. Gekonnt, in beiden Stilen!
Schon die »kleinen Happen« verraten die Ambition von Peter Pichler. Regional durch und durch (»Cook the Gart’l«), wird selbst der Sellerie »von Kopf bis Fuß« aufgetischt. Sehr gut auch alles vom Wild!
Marco Gangl muss nicht das Blaue vom Himmel versprechen – er liefert. Skandinavisch geprägt, reduziert er auf das Wesentliche: ein exzellentes Grundprodukt und die Kunst, es fantasievoll zu veredeln.
Region und Natur sind Mike Nährers Kompass. Er verwandelt heimische Zutaten in moderne, feinsinnige Teller. Gartenkarotte mit Polenta, Misoschaum und Mandel-Quinoa – ein echtes veganes Meisterstück!
Christian Wöber kocht ambitioniert, souverän und schafft sensorische Erlebnisse. Optisch ein Traum, aromatisch präzise, geschmacklich wie textural immer wieder für Überraschungen gut. Tolle Weinkarte.
Theresia Palmetzhofer zählt zu den besten Köchinnen des Landes – und das zeigt jeder Teller. Teils traditionell, teils sehr unkonventionell, aber optisch wie geschmacklich stets auf höchstem Niveau.
Seit drei Jahrzehnten gelebte Familientradition mit guter Aussicht. Hier im Haslauerhof wird regional gekocht, saisonal gedacht und mit Donaublick serviert. Fleisch, Fisch, vegetarisch – alles top!
Fine Dining im Heurigenstil: Hier wird Wein zelebriert und mit einer Küche kombiniert, die Regionalität und französische Raffinesse vereint. Ein Besuch gehört auf jede To-do-Liste für Genussmenschen!
Wenn Erwin Schwarz nicht in der Küche oder im Garten steht, feilt er an neuen Ideen für die saisonale Karte. Er liebt bodenständige, regionale österreichische Küche – Schmorgerichte und Ragouts haben Tiefgang.
Unter Österreichs legendärsten Gastwirten nahm Josef »Pepi« Sodoma stets eine Sonderrolle ein. Sein Tullner Gasthaus »Zur Sonne« nannte niemand so, seit Jahrzehnten fuhr man »zum Sodoma«. Gemeint waren er als Gastgeber und die exzellente Küche seiner Frau Gerti. Und wenn Samstagabend der letzte Gast weg war, ging es richtig los – die Sodomas setzten sich ins Auto und brausten zu den besten Weingütern im Süden oder den feinsten Restaurants Europas. Das hatte zwei Auswirkungen: einen vor allem im Kapitel Italien bestbestückten Weinkeller. Und eine Küche, die stets viel mehr bot als Beliebigkeiten. Vor ein paar Jahren haben sich diese beiden Sodomas – nun in den 70-ern – in den ersten Stock des Hauses zurückgezogen. Unten übernahmen fließend die Kinder Susanne als Gastgeberin und Markus als Küchenchef – beide in den 50-ern. Und was ist der Unterschied? Keiner. Der geschmorte Ochsenschlepp in Nussbutter mit Pioppini – »sehr heißer Teller« – ist Soulfood wie eh und je. Die Grammelknödel mit warmem Krautsalat haben Referenzcharakter. Immer wieder taucht Neues auf wie Frühlingsrolle vom Beinfleisch mit Paprikakraut. Als Sommelier und Mann für alles agiert Jan Finz fast wie ein weiteres Familienmitglied. Wer wissen will, was Kontinuität heißt, sollte hier einkehren.
Hier gelingt der Sprung vom urigen Wirtshaus in die Moderne. Die Küche denkt Tradition weiter: Saibling mit Topinambur oder Kalbsbries mit schwarzem Knoblauch zeigen Raffinesse und viel Feingefühl.
Natur und Kulinarik aus dem Waldviertel tragen die klare Handschrift von Norbert Steiner. Er setzt auf regionale Produkte, präzises Handwerk und Aromen mit Tiefe. Grandiose Weinauswahl inklusive!
Gutes aus dem Waldviertel fusioniert mit den Aromen Asiens – mutig und trotzdem bodenständig. Muscheln mit Yuzu, Reh-Frühlingsrollen und Co zeigen: Dieses Wirtshaus hat Geschmack und Weltoffenheit zugleich.
Gehobene Wirtshausküche mit Seele. Vom Supperl bis zum Dessert zeigt sich große Qualität in jedem Detail. Familie Nehr setzt auf Handarbeit – sogar das Schlagobers wird hier noch von Hand geschlagen.
Klar liegt der Fokus auf Steak, mit dem Churrasco auch in ungewöhnlicheren Cuts. Doch sollte man sich im alten Bad der Kurstadt auch stets den saisonalen Schwerpunkten (von Spargel bis Kürbis) widmen.
Kaum jemand umsorgt Gäste so wie Silvia und Hermann Haidinger. Auf jeden Wunsch wird eingegangen – ob Fleisch, vegetarisch, Unverträglichkeiten, regional oder international – oder einfach extra Extras.
Ein Traditionshaus und Fixpunkt der Wachau: Unter Apfelbäumen genießt man regionale Spezialitäten und dazu die berühmten Knoll-Weine. Kulinarisch wie weintechnisch ein absolutes Must-do der Region.